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Rückblick eines Häuslbauers

„Für einen Umbau braucht man finanzielle Flexibilität und starke Nerven."

Wasser im Haus, viel Staub und Lärm: Die vergangenen vier Monate waren für Marcus B., seine Frau und ihre fünf Kinder eine Herausforderung. Doch das Aufstellen von Plastikkübeln in regnerischen Nächten und das Dulden von brummenden LKWs zu später Stunde haben sich bezahlt gemacht. „Ich würde alles genau so wieder machen“, sagt Marcus B., denn in Wirklichkeit seien die Strapazen gar nicht so schlimm gewesen: „Eigentlich hatten wir nicht viel zu tun, bis auf das eine oder andere Mal vor dem Lärm zu flüchten und unsere Nachbarn zu besänftigen, die aber trotz vieler Nachtschichten, abgesperrter Gehwege und viel, viel Staub sehr tolerant waren“, erzählt der Bauherr.

Tipp für angehende Häuselbauer: Profi beauftragen!

Der Grund für den reibungslosen Ablauf: Marcus B. hatte sich, wie bereits im ersten Teil unserer Homestory "Renovierung mit einer Großfamilie" erwähnt, für einen Projektleiter entschieden, der das gesamte Bauvorhaben kontrollierte. Das war auch rückblickend die goldrichtige Lösung. „Deshalb verlief das Bauprojekt bestens. Es gab lediglich kleine Probleme, die rasch gelöst werden konnten“, so Marcus B., der das Haus bereits vor über zehn Jahren gekauft hatte – in weiser Voraussicht auf die folgende Familienplanung. Heute, fünf Kinder und nur wenige graue Haare später, kann sich die Familie auf zwei weitläufigen Stockwerken auf 300 Quadratmetern ausbreiten.

Horrorgeschichten vom Hausbau? Fehlanzeige!

„Mit typischen Häuselbauer-Horrorgeschichten kann ich leider nicht aufwarten“, lacht Marcus B.. Den Grund dafür sieht er in der genauen Vorbereitung. „Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf Experten zu verlassen.“ Nur bei Kleinigkeiten legte der Bauherr selbst Hand an, wie beispielsweise bei kleinen Malerarbeiten. Bei den Materialien setzte die Familie auf Klassisches – bis auf eine Ausnahme: „Das Auffälligste ist sicher die massive Holzwand, die wir der Leichtbauweise vorgezogen haben, mit einer neueren und selten angewendeten Technologie.“

Finanzielle Flexibilität das A und O

„Für einen Umbau benötigt man sowohl starke Nerven als auch finanzielle Flexibilität“, sagt Marcus B.. Deshalb ist es ratsam, schon vor dem Bau mit seiner Bank im Detail über die benötigten Mittel und eventuelle Aufstockungen zu sprechen. „Ich bin auch erst im Laufe des Umbaus draufgekommen, wo ich zusätzliches Budget benötigte. Zwar musste ich es nicht über die Maße ausreizen, aber einen Polster braucht man immer. Ein Beispiel: die Rollläden. Diese wollte ich ursprünglich einsparen. Doch während der Hitzewelle wurde mir klar, dass das Sparen am falschen Fleck wäre. Und natürlich wählt man dann nicht das billigste Produkt, schließlich will man ja lange Zeit etwas von seinem investierten Geld haben.“

Keine Baustelle ohne Häuselbauer-Geschichte

Und am Ende, als man bereits glaubt, es handelt sich um die perfekte Baustelle, fällt Marcus B. doch noch eine typische Häuselbauer-Geschichte ein: „Es war eine unappetitliche Sache mit dem Baustellenklo im ersten Stock. Das Ableitungsrohr zum Kanal dürfte undicht geworden sein. Jedenfalls tropfte das Abwasser irgendwann durch die Decke. Bis wir registriert haben, um welche Flüssigkeit es sich handelte, dauerte es eine Weile. Aber auch das haben wir überlebt.“

Lesen Sie Teil 1 der "Renovierung - Hausumbau einer Großfamilie"-Geschichte von Familie B.   

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