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Veranlagen in Immobilienfonds

Ein Investment in Immobilien zählt zu den Klassikern, wenn es um die langfristige Geldanlage geht. Wenn Sie den Direktkauf einer Immobilie in Betracht ziehen, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere Infoseite Immobilien als Geldanlage.

Alternativ zum Kauf einer einzelnen Anlageimmobilie bietet sich eine indirekte Investition in „Betongold“, beispielsweise durch den Kauf von Anteilen an Immobilienfonds an. Diese spezialisierten Fonds führen das Kapital von vielen Investoren und Investorinnen zusammen und erwerben dafür Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien und/oder Grundstücke. Einnahmen werden durch deren Weiterverkauf oder Vermietung erzielt. Bitte beachten Sie: Immobilienfonds fallen unter das Alternative Investmentfonds-Manager Gesetz (AIFMG) und das Immobilien-Investmentfondsgesetz. 

Vorteile

Risiken

Unser Angebot

Real Invest Austria

Dieser Immobilienfonds investiert ausschließlich in österreichische Immobilien, überwiegend in Objekte im Wohn- und Infrastrukturbereich, ergänzt um gewerblich genutzte Liegenschaften.

Fondsart:

Immobilienfonds

Anlageregion:

Österreich

Besonderheit(en):

Der vollständige Prospekt wurde um die relevanten Angaben laut § 21 AIFMG ergänzt.2)
Der Fonds berücksichtigt NICHT die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Ertragsverwendung:

AT0000634365

Infomaterial:


Fragen & Antworten

Was muss ich beim Kauf von Immobilienfonds beachten?

Es ist zu bedenken, dass Immobilienfonds in Anlageobjekte investieren, die nicht kurzfristig veräußert werden können: Der Verkauf einer Immobilie kann sich lange hinziehen. Wenn viele Anleger (etwa aufgrund einer Wirtschafts- oder Finanzkrise) kurzfristig ihre Anteile veräußern wollen, kann es sein, dass die Barreserven des Fonds nicht ausreichen, um die Ansprüche der Anteilseigner sofort zu befriedigen. Auch deshalb hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass zum Schutz der Anlegerinnen und Anleger von Immobilienfonds die Rücknahme von Fondsanteilen durch die Fondsgesellschaft bis zu 2 Jahre ausgesetzt werden kann.

Welche Kosten fallen beim Kauf eines Fonds an?

Zunächst fällt bei der Anschaffung von Investmentfondsanteilen eine einmalige Gebühr, die sogenannten „Kaufspesen“ an. Die Kaufspesen sind immer ein Prozentsatz des Rechenwerts eines Investmentfondsanteiles. Im Preisaushang der UniCredit Bank Austria AG werden die Kaufspesen für Investmentfonds als „Entgelt in Höhe des Ausgabeaufschlags lt. Prospekt” bezeichnet. 

Als Anteilseigner eines Fonds zahlen Sie zudem jährlich eine feste Gebühr an die Fondsgesellschaft, die „laufende Gebühr“. Darin enthalten sind zum Beispiel Kosten für Verwaltung und Management, Wirtschaftsprüfungen und die Erstellung von Rechenschaftsberichten. Zusätzlich fallen weitere Bankspesen wie z.B. Depotführungskosten bzw. Verkaufsspesen an. 

Wir stellen Ihnen vor dem Kauf oder Verkauf eines Wertpapierproduktes eine genaue Aufstellung aller voraussichtlichen Kosten zur Verfügung. Jährlich im Nachhinein erhalten Sie zudem eine Übersicht aller tatsächlich anfallenden Kosten Ihres Anlageproduktes. 

Was ist der Rechenwert oder Anteilswert?

Auch Errechneter Wert (engl.: Net Asset Value) genannt. Der Rechenwert ergibt sich aus der Summe des gesamten Vermögens eines Investmentfonds, dividiert durch die Gesamtanzahl der im Umlauf befindlichen Anteile des Fonds. Der Rechenwert bildet die Grundlage für Ausgabe- und Rücknahmepreis. Beim Kauf und Verkauf fallen zusätzliche Spesen an.

Was ist eine ISIN, was ist eine WKN?

ISIN ist die Abkürzung für „International Security Identification Number“. Sie wird zu eindeutigen internationalen Identifikation von Wertpapieren verwendet und besteht aus einem zweistelligen Ländercode (zum Beispiel AT für Österreich), gefolgt von einer zehnstelligen alphanumerischen Kennung. 

Die Wertpapierkennnummer (WKN) ist ein Vorgänger der ISIN und besteht aus einer sechsstelligen Zahl. Die ISIN hat die WKN zwar mittlerweile weitgehend ersetzt, dennoch ist die WKN noch gelegentlich in Verwendung.

Was ist ein KID?

Das Kundeninformationsdokument, kurz KID, ist ein vom österreichischen Investmentfondsgesetz 2011 verbindlich vorgeschriebenes Element der Anlegerinformation bei Investmentfonds (Publikumsfonds). 

Das KID muss in verständlicher Form die wesentlichen Informationen über den Fonds darstellen. Es muss Anlegerinnen und Anlegern vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt werden. Form und Inhalt des KID unterliegen strikten Vorgaben. Es darf nicht länger als zwei Seiten sein. Die wichtigsten Informationen, die enthalten sein müssen: Anlageziele, Anlagestrategie, bisherige Wertentwicklung, Kosten und Gebühren des Fonds, Risiko- und Ertragsprofil. 

Was bedeuten die Begriffe „Thesaurierend“ und „Ausschüttend“?

Bei Investmentfonds unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten der Ertragsverwendung: „Thesaurierung“ und „Ausschüttung“. 

Ein leichter verständliches Wort für Thesaurierung ist „Reinvestition“. Anlegerinnen und Anleger erhalten die erwirtschafteten Fondsbeträge eines Rechnungsjahres nicht jährlich ausbezahlt. Sie verbleiben stattdessen dauerhaft im Fondsvermögen und erhöhen so permanent den Anteilwert. 

Bei „ausschüttenden” Fonds werden die im Rechnungsjahr erwirtschafteten Fondserträge direkt an die Anteilseigner ausbezahlt (= ausgeschüttet). Genau wie Aktienkurse sich nach einer Dividendenzahlung verringern, bewirkt eine Ausschüttung einen Rückgang des Fondspreises. Denn am Tag der Ausschüttung wird der Ausschüttungsbetrag dem Fondsvermögen entnommen. 

Aber Vorsicht: Es kann auch vorkommen, dass ausschüttende Anteilsklassen keine Ausschüttungen vornehmen, wenn z.B. das Fondsmanagement sich gegen eine Ausschüttung entscheidet oder der Fonds keine ordentliche Erträge erwirtschaftet hat. 

Was ist mit dem „Fondsvolumen“ gemeint?

Beim Fondsvermögen bzw. Fondsvolumen, handelt es sich um das Gesamtvermögen, einschließlich eventueller Barreserven, das innerhalb eines Investmentfonds verwaltet wird. 

Hinweise & Rechtliche Informationen

Ein Angebot der vorgestellten Immobilienanteile darf ausschließlich in Österreich erfolgen.

1) Die Rücknahme der Fondsanteile durch die Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien kann – gemäß § 11 Immobilien-Investmentfondsgesetz – zum Schutz der Anlegerinnen und Anleger bis zu 24 Monate ausgesetzt werden. Prospekthinweise / § 21 AIFMG Angaben: Immobilienfonds fallen unter das AIFM-Gesetz (=Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz). Der vollständige Prospekt wurde um die relevanten Angaben laut § 21 AIFMG ergänzt. 

2) Der Prospekt und Informationen für Anleger gem. § 21 AIFMG (im Sinne von § 7 ImmoInvFG) zu diesem Immobilienfonds in der aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung (20.11.2003 im Amtsblatt zur Wiener Zeitung) einschließlich der allgemeinen und besonderen Fondsbestimmungen sowie das Kundeninformationsdokument, stehen den Interessenten und Interessentinnen in elektronischer Form bei Klick auf die unter „Unser Angebot“ angegebenen Links „Prospekt (PDF)“ und „KID (PDF)“, sowie bei der Bank Austria Real Invest Immobilien-Kapitalanlage GmbH - sowie bei der UniCredit Bank Austria AG, Rothschildplatz 1, 1020, sowie in allen Bank Austria Filialen -  kostenlos zur Verfügung. Die Unterlagen stehen der Interessentin bzw. dem Interessenten außerdem auf www.realinvest.at  zur Verfügung.

Die vorliegenden Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere sind sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fonds und keine Aufforderung ein solches Angebot zu stellen. Sie dienen nur der Erstinformation und können eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse der Anlegerin, des Anlegers bezogene Beratung nicht ersetzen. 

Jede Veranlagung in Wertpapieren ist mit Risiken verbunden. Anlagewert und Erträge können plötzlich und in erheblichem Umfang schwanken und daher nicht garantiert werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die Anlegerin, der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält, unter anderem dann, wenn die Kapitalanlage nur für kurze Zeit besteht. Unter Umständen ist auch ein Totalverlust möglich.

Über den grundsätzlichen Umgang der Bank Austria mit Interessenkonflikten sowie über die Offenlegung von Vorteilen informiert unsere Broschüre „Zusammenfassung der Leitlinien für den Umgang mit Interessenkonflikten und Offenlegung von Zuwendungen“. Wir informieren Sie gerne im Detail.

Irrtum und Satzfehler vorbehalten.

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