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Allgemeine Begriffe

Was ist ein Aktienindex?

Ein Aktienindex beinhaltet eine repräsentative Auswahl an Aktien, welche nach bestimmten Kriterien gewichtet sind, um die Entwicklung eines Marktes oder Marktsegmentes abzubilden. Ein Beispiel dafür ist der ATX (Austrian Traded Index), mit dem die Entwicklung der 20 größten österreichischen Unternehmen mit Börsennotierung abgebildet („indiziert”) wird. International bekannte Beispiele sind der US-Aktienindex Dow Jones, der deutsche DAX und der japanische Nikkei.

Was ist ein Anlegerprofil?

Gemäß den Vorschriften des Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG2018) gibt ein (MiFID) Privatkunde im Anlegerprofil neben seinen persönlichen Anlagezielen und seiner Risikobereitschaft an, ob er ausreichend Mittel, die erforderlichen Kenntnisse, sowie ob und welche Erfahrungen er im Umgang mit Finanzinstrumenten gegebenenfalls bereits hat. 
Üblicherweise erstellen Sie Ihr Anlegerprofil bei der Eröffnung eines Wertpapierdepots.

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Privatkunden nur solche Produkte bei Finanzdienstleistern selbständig erwerben können, die mit den Angaben in ihrem Anlegerprofil vereinbar sind. Wenn Sie also etwa das maximale Risiko, welches Sie bei einer Wertpapierveranlagung eingehen wollen mit „R3“ festgelegt haben, so können Sie über die Wertpapierfunktion in 24You oder der MobileBanking App keine Produkte einer höheren Risikoklasse erwerben.

Für Orders, die Sie selbständig z.B. über 24You oder die MobileBanking App erteilen, ist zumindest die Angabe Ihrer bestehenden Kenntnisse und bisherigen Erfahrungen, sowie die Nennung Ihrer maximalen Risikobereitschaft erforderlich. Diese Angaben werden in der Bank Austria als „Kurzprofil“ bezeichnet. Bitte beachten Sie, dass es Ihrem Kundenbetreuer oder Ihrer Kundenbetreuerin auf Basis dieser Angaben gesetzlich untersagt ist, Sie bei Ihren Wertpapiergeschäften zu beraten. 

Wie kann ich mein Anlegerprofil ändern?

Sie können bestehende Anlegerprofil-Einstellungen jederzeit im Benutzerprofil Ihres 24You Internetbankings einsehen („Mein 24You“) und Ihre Angaben bei Bedarf in einem persönlichen Termin oder gegebenenfalls Remote - gemeinsam mit Ihrem Kundenbetreuer oder Ihrer Kundenbetreuerin - durch Erstellung eines neuen Anlegerprofils ändern. 

Die Änderung Ihrer Risikobereitschaft können Sie bequem auch über 24You beantragen. Navigieren Sie dazu in den Bereich „Mein 24You“ > „Benutzerprofil“ und klicken Sie anschließend auf den Tab „Anlegerprofil“. Dort steht Ihnen die Funktion „Risikobereitschaft ändern“ zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass die systemtechnische Umsetzung dieses Änderungsantrags bis zu 3 Werktage in Anspruch nehmen kann!

Spätestens nach 3 Jahren muss Ihr Anlegerprofil in jedem Fall erneuert werden. Sofern Sie Ihre Angaben nicht ändern möchten, können Sie dies bereits 3 Monate vor Ablauf, ebenfalls selbständig in 24You, über die Funktion „Anlegerprofil verlängern“ tun (zu finden in Ihrem Benutzerprofil, siehe oben). 

Bitte beachten Sie, dass Ihnen die beiden letztgenannten Funktionen in 24You nicht zur Verfügung stehen, sofern Sie mit der Bank Austria einen Vermögensmanagementvertrag abgeschlossen haben.

Was ist eine Dividende?

Eine Dividende ist der Anteil des Gewinnes eines Unternehmens, der pro Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Über die Höhe der Dividende und den Zeitpunkt der Ausschüttung wird auf der jährlichen Hauptversammlung entschieden. Der Vorstand schlägt die Höhe der Dividende vor. Sie wird dann von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen. Die Dividendenauszahlung erfolgt meist am folgenden Tag.

Was ist eine Emission, was ist ein Emittent?

Die Ausgabe von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Zertifikaten und Optionsscheinen wird „Emission” genannt. Beim Emittenten handelt es sich entsprechend um die Institution, welche das Wertpapier ausgibt. Bei Aktien sind das Unternehmen, bei Staatsanleihen der Staat, bei strukturierten Anleihen, Anlagezertifikaten und Hebelprodukten sind es in der Regel Banken.

Was ist der EURIBOR?

EURIBOR ist die Kurzform für „European Interbank Offered Rate“ und bezeichnet den Zinssatz, zu dem sich die europäischen Banken untereinander kurzfristig (bis zu zwölf Monate) Geld leihen. Er dient häufig als Referenzzinssatz für Anlageprodukte, sowie Kredite und Darlehen mit variabler Verzinsung.

Was ist eine ISIN, was ist eine WKN?

ISIN ist die Abkürzung für „International Security Identification Number“. Sie wird zu eindeutigen internationalen Identifikation von Wertpapieren verwendet und besteht aus einem zweistelligen Ländercode (zum Beispiel AT für Österreich), gefolgt von einer zehnstelligen alphanumerischen Kennung. 

Die Wertpapierkennnummer (WKN) ist ein Vorgänger der ISIN und besteht aus einer sechsstelligen Zahl. Die ISIN hat die WKN zwar mittlerweile weitgehend ersetzt, dennoch ist die WKN noch gelegentlich in Verwendung.

Was ist mit „Kapitalsicherheit“ gemeint?

Bei Finanzprodukten mit Kapitalsicherheit verpflichtet der Emittent dem Anleger bzw. der Anlegerin gegenüber zur Rückzahlung von 100% des investierten Kapitals zum Laufzeitende.

Was versteht man unter „Mindestrückzahlung“?

Bei Finanzprodukten mit Mindestrückzahlung verpflichtet sich der Emittent dem Anleger bzw. der Anlegerin gegenüber, dass er/sie zu einem bestimmten Zeitpunkt, meist zum Laufzeitende, zumindest einen vorher festgelegten Prozentsatz (meist zwischen 90% und 99,9%) des in das Wertpapier investierten Kapitals zurückerhält. 

Was ist ein Kupon?

Als Kupon bezeichnet man eine Bescheinigung, die dem Anleger, der sie erwirbt, das Recht zum Empfang von Zinsen oder Dividenden verbrieft.

Was bedeutet „Mündelsicher“?

Als „mündelsicher“ bezeichnet man besonders sichere Veranlagungsformen mit geringem Ausfallsrisiko, zum Beispiel Spareinlagen mit einem entsprechenden Deckungsstock, österreichische Staatsanleihen oder inländische Liegenschaften. Mündelsicher bedeutet nicht, dass die Veranlagung risikolos ist, marktbedingte Schwankungen können nicht ausgeschlossen werden. 

Der Begriff der „Mündelsicherheit“ stammt ursprünglich aus der Vermögensverwaltung, wo er zum Einsatz kommt, wenn es darum geht Anlageformen für den Fall zu definieren, dass das Vermögen von Minderjährigen, Pflegebefohlenen oder Menschen unter Vormundschaft möglichst sicher (eben „mündelsicher“) angelegt werden muss. Das zuständige Pflegschaftsgericht oder ein anderes Gericht kann neben den oben genannten auch andere Formen der Veranlagung als mündelsicher anerkennen.

Was ist ein Musterdepot?

Ein Musterdepot ist ein „virtuelles“ Wertpapierdepot, das es Börsenneulingen ermöglicht, den Handel mit Wertpapieren ohne eigenem Kapitaleinsatz zu üben und das Profis erlaubt, an ihrer Anlagestrategie zu feilen. Mit einem Musterdepot können Sie Käufe simulieren, sich so ein Portfolio zusammenstellen und verfolgen, wie sich die Kurse Ihrer ausgewählten Wertpapiere entwickeln. Da nicht mit echtem Geld gehandelt wird, können Sie  verschiedene, auch risikoreichere Anlagevarianten testen. Geldverluste bleiben mit einem Musterdepot aus. Dafür lernen Sie den Alltag und die Funktionsweisen des  Wertpapierhandels kennen. 

Im 24You Internetbanking steht Ihnen ein kostenloses Musterdepot zur Verfügung. Melden Sie sich ganz normal in Ihrem 24You Internetbanking an, klicken Sie links in der Navigationsleiste auf „Börsen und Märkte“ und navigieren Sie anschließend in der nun erscheinenden Übersicht zum Tab „Musterdepot“. Mit einem Klick auf den Button „Neues Musterdepot“ können Sie sofort mit dem Aufbau Ihres ganz persönlichen Portfolios beginnen.

Was ist ein Portfolio?

Ein Portfolio (auch Portefeuille) meint im Finanzwesen die Gesamtheit des Vermögens einer Person oder eines Unternehmens. Es kann sich aus verschiedenen Arten von Besitztümern wie z.B. Aktien, Rohstoffen, Investmentfonds oder Immobilien zusammensetzen. Die Summe aller Wertpapiere, die eine Person auf einem oder mehreren Depots besitzt, wird auch als Wertpapier-Portfolio bezeichnet.

Was ist ein Verrechnungskonto?

Ein Verrechnungskonto wird zur Eröffnung eines Wertpapierdepots benötigt. Vom Verrechnungskonto werden sämtliche Kosten wie Kauf-, Verkaufs- und Depotgebühren  abgebucht, sowie Gutschriften aus der Wertpapierveranlagung, z.B. Zinsauszahlungen, Ausschüttungen, Dividenden und Tilgungen von Wertpapieren am Laufzeitende darauf ausbezahlt. Das „Depotkonto“ (= Wertpapierdepot) ist nämlich lediglich der Aufbewahrungsort für die Wertpapiere. Damit alleine kann man aber keine Transaktionen wie beispielsweise Käufe und Verkäufe von Wertpapieren durchführen. 

Meist handelt es sich beim Verrechnungskonto um ein normales Girokonto. Es muss sich aber jedenfalls um ein Konto handeln, von dem jederzeit Posten abgebucht werden können und auf das jederzeit Erträge eingehen können.

Was ist ein Wertpapier?

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die bestimmte Rechte, wie etwa Forderungsrechte an einen Schuldner oder die Miteigentümerschaft an einem Unternehmen bzw. an einem Fonds, verbrieft. Ohne die Urkunde kann das Recht nicht geltend gemacht werden. Zum Sammelbegriff „Wertpapier“ zählen unter anderem Aktien, Anleihen, Investmentzertifikate, Strukturierte Produkte und Wandelanleihen.

Was ist ein Wertpapierdepot?

Ein Wertpapierdepot dient speziell der Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren. Das Wort „Depot“ ist auf den französischen Begriff für „Lager“ (dépôt) zurückzuführen. Kaufen Sie beispielsweise eine Aktie, wird diese in Ihr Depot gebucht. Das Depot ist aber kein klassisches Konto in dem Sinn, dass damit auch Transaktionen vorgenommen werden könnten. Um Wertpapiere kaufen und verkaufen zu können, benötigen Sie deshalb zusätzlich ein sogenanntes Verrechnungskonto, über das Ausgaben und Einnahmen in Euro gebucht werden können.

Was ist ein Zertifikat?

Zertifikate zählen zu den Strukturierten Produkten. Einfach ausgedrückt sind sie Schuldverschreibungen, deren Wertentwicklung sich an einem sogenannten Basiswert orientiert. Im Gegensatz zu Anleihen oder Festgeldern erhält der Anleger bei Zertifikaten aber meist keinen festgelegten Zinssatz. Stattdessen ist die Wertentwicklung der Anlage direkt an der Kursentwicklung etwa eines bestimmten Index (Index-Zertifikat) oder eines speziell zusammengestellten Aktienkorbs (Basket-Zertifikat) geknüpft. Anders gesagt: Ertrag und Risiko dieser Anlageform hängen wesentlich von der Entwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes ab.

Aktien

Was ist eine Aktie?

Mit einer Aktie erwerben Sie einen Anteil am Grundkapital eines Unternehmens (einer Aktiengesellschaft oder kurz AG). Als Miteigentümer am Unternehmen haben Sie auch Anspruch auf einen Teil des Gewinns. Dieser wird - falls vorhanden - in Form einer Dividende in regelmäßigen Abständen, üblicherweise jährlich oder quartalsweise, an alle Anteilseigner ausgeschüttet. Einmal jährlich können sich die Aktionäre zudem in der sogenannten Hauptversammlung an unternehmerischen Entscheidungen der AG beteiligen.

Was muss ich beim Kauf von Aktien beachten?

Der Kurs einer börsennotierten Aktie ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Entsprechend der Marktlage, Prognosen und Einschätzungen, geopolitischer und sonstiger unvorhergesehener Ereignisse kann er deshalb schnell große Sprünge nach oben und unten vollziehen. Seien Sie sich der Chancen und Risiken dieser Anlageform bewusst, bevor Sie in Aktien investieren.

Man unterscheidet außerdem verschiedene Aktienformen wie z. B. Stammaktien, Vorzugsaktien, junge Aktien, welche teilweise besondere Bedingungen bezüglich Höhe von Dividendenzahlungen, Stimmrecht oder bei Auflösung der AG verbriefen. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf über die genauen Konditionen der Aktien, für die Sie sich interessieren.

Welche Kosten entstehen mir beim Aktienkauf?

Sie benötigen zunächst ein Wertpapierdepot, auf dem Sie Ihre Aktien verwalten und verwahren, sowie ein zugehöriges Verrechnungskonto (meist ein Girokonto). Die Kosten für die Führung eines Depots bei der UniCredit Bank Austria entnehmen Sie bitte diesem PDF: Preise für Dienstleistungen im Wertpapiergeschäft. Die Kosten für ein Girokonto mit 24You Internetbanking entnehmen Sie bitte der entsprechenden Produktübersicht.

Zusätzlich fallen bei jeder Transaktion, also bei jedem Kauf und Verkauf, sogenannte Ordergebühren an. Diese setzen sich aus einer Grundgebühr, einer vom Transfervolumen abhängigen Gebühr, der Makler-Courtage und der Handelsplatzgebühr zusammen. Dieser Kostenpunkt kann sich also je nach Aktie und geordertem Volumen unterscheiden.

Anleihen

Was ist eine Anleihe?

Anleihen sind auch unter den Bezeichnungen Obligationen oder Schuldverschreibungen (engl.: bonds) bekannt. Der Käufer einer Anleihe leiht dem Emittenten Geld in der Höhe des Nennwerts des Wertpapiers. Der Anleger erwirbt damit das Recht auf Rückzahlung des investierten Betrages zu einem festgelegten Zeitpunkt, zuzüglich einer festen oder variablen Verzinsung. Dabei trägt er jedoch das Risiko eines Zahlungsausfall auf Seiten des Emittenten. Abhängig davon, wer den Schuldschein ausgibt, sind dafür die Begriffe Staatsanleihe („Government bond“) oder Unternehmensanleihe („Corporate bond“) geläufig.

Was muss ich beim Kauf von Anleihen beachten?

Achten Sie auf den jeweiligen Ausgabekurs bzw. Anleihenkurs, die Kaufspesen, sowie eventuelle Währungsrisiken bei Anleihen aus Fremdländern. Wie bei allen Wertpapieren sollten Sie auch bei Anleihen den Anlagezeitraum, in diesem Fall den Zeitraum bis zur Rückzahlung, sowie die potenziellen Risiken der Anlage ins Verhältnis zum möglichen Ertrag setzen. Bedenken Sie, dass Anleihen zwar vor Ende der vorgesehenen Laufzeit verkauft werden können, jedoch nur zum dann gültigen Marktpreis, der von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Darüber hinaus fallen bei einem vorzeitigen Verkauf Spesen an. Entsprechend sind bei einem vorzeitigem Verkauf Kapitalverluste möglich.

Wer sich nicht selbst um die Auswahl geeigneter Produkte kümmern möchte, kann alternativ Anteile an einem Anleihefonds kaufen, bei dem ein Fondsmanager die Auswahl, den Kauf und die Verwaltung des Anleihen-Pools übernimmt.

Was ist der Unterschied zwischen festverzinslichen und variabel verzinsten Anleihen?

Bei festverzinslichen Anleihen steht der Zinssatz von vornherein fest und wird während der Laufzeit nicht verändert. Bei variabel verzinsten Anleihen ändert sich der Zinssatz nach einem vorab festgelegten Wert, dies kann beispielsweise der EURIBOR sein. Steigt der EURIBOR, steigt die Zinszahlung, welche Sie als Anlegerin bzw. Anleger erhalten, fällt der EURIBOR, fällt auch die Zinszahlung.

Was ist eine Wandelschuldverschreibung?

Wandelschuldverschreibungen, oft auch Wandelanleihen (im Englischen „convertibles“) genannt, sind grundsätzlich Anleihen. Was sie besonders macht ist, dass sie mit einem sogenannten „Wandlungsrecht“ ausgestattet sind. Das bedeutet, dass die Anleihe während ihrer Laufzeit auf Wunsch in eine bestimmte Anzahl von Aktien des Unternehmens, das sie ausgegeben hat, umgetauscht werden kann. Die dafür geltenden Bedingungen sind im Prospekt des Anlageprodukts genau beschrieben. Die Wandlung ist in der Regel nur während eines bestimmten Zeitraums möglich. Dieser beginnt üblicherweise einige Wochen nach der Emission der Anleihe und endet ein paar Tage vor dem Laufzeitende.

Was ist ein Basisinformationsblatt?

Mit 1. Jänner 2018 wurden die Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte und Versicherungsprodukte eingeführt. Durch diese Informationsblätter sollen Anleger auf verständliche Weise standardisierte Informationen über grundlegende Merkmale und Risiken eines Produktes erhalten, um eine informierte Anlageentscheidung treffen zu können. 

Basisinformationsblätter (BIBs oder PRIIP-KIDs) müssen im Wesentlichen für folgende Produkte verfasst werden: 

  • strukturierte Finanzprodukte, etwa Optionsscheine, die in Wertpapiere oder Bankprodukte verpackt sind, 
  • Finanzprodukte, deren Wert sich von Referenzwerten wie Aktien oder Wechselkursen ableitet (Derivate), 
  • geschlossene und offene Investmentfonds (wobei Investmentfonds nach der Richtlinie 2009/65/EG - OGAW Fonds - bis 31.12.2021 noch einer Ausnahme unterliegen),  
  • Versicherungsprodukte mit Anlagecharakter (darunter fallen Versicherungsprodukte, die einen Fälligkeitswert oder einen Rückkaufswert bieten, der vollständig oder teilweise direkt oder indirekt Marktschwankungen ausgesetzt ist, wie zum Beispiel klassische und fondsgebundene Lebensversicherungen oder Hybrid-Produkte), sowie 
  • Instrumente, die von Zweckgesellschaften ausgegeben werden. 

Diese verpackten Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte nennt man auch „PRIIPs“ („Packaged Retail and Insurance-based Investment Products“). Die Basisinformationsblätter stellt der Hersteller des Produktes bereit und veröffentlicht sie im Internet auf seiner Webseite. 

Ein Basisinformationsblatt muss die wesentlichsten Produktmerkmale, insbesondere die Risiken, unterschiedliche Performanceszenarien, den maximal möglichen Verlust und die Kosten des Produktes verständlich darstellen. 
Mit diesen Basisinformationsblättern können Sie, bevor Sie Investmententscheidung treffen, die verschiedenen Anlageprodukte vergleichen. Das Basisinformationsblatt muss Anlegerinnen und Anlegern vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt werden.

Gold & Edelmetalle

Was muss ich beim Kauf von Edelmetallen beachten?

Bevor Sie physische Edelmetalle in Form von Münzen oder Barren erwerben, sollten Sie vorab klären wo Sie diese lagern wollen. Daheim im eigenen Safe? Oder in einem Banksafe der Bank Austria? Eventuell spielen bei dieser Entscheidung neben Sicherheitsaspekten auch der Platzbedarf und die Zugänglichkeit für vertraute Personen eine Rolle.  

Wer physische Edelmetalle als Geldanlage kaufen möchte, sollte dies ausschließlich bei seriösen, zertifizierten Anbietern tun, um minderwertige Qualität oder gar Fälschungen zu vermeiden.

Oft übersehen wird beim Handel mit Edelmetallen das Wechselkurs-Risiko: Da beispielsweise der Goldpreis in US-Dollar berechnet wird, verliert auch Gold an Wert, wenn der Dollar fällt. Wichtig zu beachten ist außerdem das Thema Steuern: Während Anlagegold in allen EU-Ländern mehrwertsteuerfrei gekauft und verkauft werden kann, wird beim Kauf von Silber, Platin und Palladium Mehrwertsteuer fällig. 

In welchem Umfang ist eine Investition in Edelmetalle sinnvoll?

Edelmetalle werden einem Portfolio gerne als ausgleichender Faktor beigemischt. In Krisenzeiten haben sie sich in der Vergangenheit als stabilisierendes Element bewährt. Grundsätzlich ist die Entscheidung zu Edelmetallen zu greifen aber eine persönliche. 

Bedenken Sie jedenfalls, dass physische Edelmetalle wie Gold per se keine Erträge (etwa Zinsen oder Dividenden) erwirtschaften. Der mögliche Ertrag ist alleine von Angebot und Nachfrage am Markt beim Wiederverkauf abhängig und der Preis kann entsprechend stark schwanken.

Wovon hängt der Preis von Edelmetallen ab?

Die Preise für Edelmetalle sind in erster Linie abhängig von Angebot und Nachfrage auf den internationalen Märkten. Wenn die Wirtschaft wächst, steigt meist auch die Nachfrage nach bestimmten Edelmetallen, etwa weil Sie in der Industrie und Technik zum Einsatz kommen. Daneben werden manche Edelmetalle wie Gold auch als Krisenwährung geschätzt. 

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Wertentwicklung von Edelmetallen ist die Kursentwicklung des US-Dollars. Gold und Silber notieren in US-Dollar und der Kurs der Währung beeinflusst entsprechend die Preise für Anlegerinnen und Anleger außerhalb der USA.

In welcher Form soll ich Edelmetalle kaufen?

Münzen und kleinere Barren können einfach transportiert, aufbewahrt und gehandelt werden. Für Investments ab 100.000 Euro sind jedoch große Barren sinnvoll, da sie im Ankauf meist günstiger sind als kleine.

Welche Möglichkeiten in Edelmetalle zu investieren gibt es?

Es gibt generell zwei Wege in Edelmetalle zu investieren: direkt und indirekt. Der direkte Weg besteht im Kauf von Münzen oder Barren. Mit einer indirekten Investition ist der Ankauf von am Thema ausgerichteten Aktien oder Anleihen von Edelmetallproduzenten, sowie eine Veranlagung in Zertifikate und Fonds mit Anlagefokus Edelmetalle gemeint.

Was ist ein Edelmetallzertifikat?

Edelmetallzertifikate sind Wertpapiere, die die Wertentwicklung eines bestimmten Edelmetalls wie Gold, Silber oder Platin nachbilden. Steigen deren Kurse, steigt der Ertrag des Zertifikats. Die Ausgestaltung und die Risikoklasse von Edelmetallzertifikaten kann sehr unterschiedlich ausfallen. Überprüfen Sie entsprechend die individuellen Konditionen Ihres Wunschprodukts.

Was ist „Anlagegold“?

Der Reinheitsgrad von Gold ist dessen sogenannte „Feinheit“. Die Feinheit gibt den reinen Goldanteil an. Als Anlagegold bezeichnet man Goldbarren und -plättchen mit mindestens 995 tausendstel Feinheit und Goldmünzen mit 990 tausendstel Feinheit. Der Kauf von Anlagegold ist derzeit in Österreich von der Mehrwertsteuer befreit.

Fonds

Was ist ein Fonds?

Ein Investmentfonds bündelt das gemeinsame Vermögen von vielen, zumeist mehreren tausend Anlegerinnen und Anlegern. Jeder Anleger bzw. jede Anlegerin erwirbt dabei einen seinem/ihrem investierten Betrag entsprechenden Anteil am Gesamtvermögen. Die Verwaltung des Gesamtvermögens des Fonds erfolgt im Rahmen einer Kapitalanlagegesellschaft durch ein professionelles Fondsmanagement, das die Veranlagung an den Finanzmärkten entsprechend dem Anlageziel des Fonds vornimmt. 

Das Fondsmanagement setzt sich dabei laufend mit Markt- und Börsenentwicklungen auseinander und nimmt regelmäßig entsprechend den Marktentwicklungen Umschichtungen im Fonds vor. Jeder Investmentfonds hat klar definierte Anlageziele, an die sich das Fondsmanagement halten muss und die im Verkaufsprospekt bzw. den rechtlichen Dokumenten und dem Kundeninformationsdokument (KID) des Fonds festgehalten sind.

Die Laufzeit von Investmentfonds ist grundsätzlich zeitlich unbegrenzt. 

Welche Arten von Fonds gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Fonds unterscheiden sich im Detail erheblich nach Art der Anlage- und Finanzprodukte, in die sie laut ihren Fondsbestimmungen investieren können. Im Wesentlichen gibt es die folgenden Arten von Investmentfonds:

  1. Aktienfonds investieren ihr Anlagevermögen zum Großteil in Aktien. Die Aktien können dabei aus aller Welt kommen oder nur aus einem Land oder aus einem Index oder einer bestimmten Branche, je nachdem, welches Ziel der Aktienfonds verfolgt. 
     
  2. Anleihefonds (auch als Rentenfonds bekannt) investieren vorwiegend in variable oder festverzinsliche Anleihen (Schuldverschreibungen). Diese unterscheiden sich unter anderem darin wer sie begibt (Staats-, Organisations- oder Unternehmensanleihen), in welchem Land sie begeben wurden (Industrienationen oder Schwellenländer) und welches Rating sie haben (Anleihen hoher oder niedriger Bonität).
     
  3. Mischfonds (auch Gemischte Fonds genannt) veranlagen, wie der Name schon sagt, in eine Mischung aus Aktien und Anleihen. Das Fondsmanagement hat die Möglichkeit, die Aktien- bzw. Anleihenquote innerhalb definierter Bandbreiten der aktuellen Marktlage anzupassen.
     
  4. Geldmarktfonds veranlagen ausschließlich in Geldmarktanlagen wie Tages- und Termingelder oder Anleihen mit kurzer Restlaufzeit. 
     
  5. Dachfonds sind Investmentfonds, die ihr Anlagevermögen weiter in andere Arten von Investmentfonds investieren. So besteht zum Beispiel ein Aktien-Dachfonds aus verschiedenen Aktienfonds, dadurch erreichen Dachfonds eine relativ breite Risikostreuung. 
     
  6. Immobilienfonds investieren in Grundstücke, Gewerbe- und Wohnimmobilien. Die Erträge von Immobilienfonds setzen sich aus Mieteinnahmen und Einkünften aus dem Handel mit den Objekten im Fondsbesitz zusammen. 
Was sind Themenfonds?

Der Fokus eines Themenfonds liegt üblicherweise nicht auf einem bestimmten Wirtschaftssektor oder einer bestimmten Anlageregion. Stattdessen müssen die darin enthaltenen Werte vor allem dem speziellen Anlagethema des Fonds entsprechen. Thema kann beispielsweise ein zukunftsträchtiger Trend sein, wie etwa Alternative Energien, Biotechnologie, Digitalwirtschaft, oder ähnliches. 

Themenfonds investieren vorwiegend in Aktien.

Was bedeuten die Begriffe „Thesaurierend“ und „Ausschüttend“?

Bei Investmentfonds unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Arten der Ertragsverwendung: „Thesaurierung“ und „Ausschüttung“. 

Ein leichter verständliches Wort für Thesaurierung ist „Reinvestition“. Anlegerinnen und Anleger erhalten die erwirtschafteten Fondsbeträge eines Rechnungsjahres nicht jährlich ausbezahlt. Sie verbleiben stattdessen dauerhaft im Fondsvermögen und erhöhen so permanent den Anteilwert. 

Bei „ausschüttenden” Fonds werden die im Rechnungsjahr erwirtschafteten Fondserträge direkt an die Anteilseigner ausbezahlt (= ausgeschüttet). Genau wie Aktienkurse sich nach einer Dividendenzahlung verringern, bewirkt eine Ausschüttung einen Rückgang des Fondspreises. Denn am Tag der Ausschüttung wird der Ausschüttungsbetrag dem Fondsvermögen entnommen. 

Aber Vorsicht: Es kann auch vorkommen, dass ausschüttende Anteilsklassen keine Ausschüttungen vornehmen, wenn z.B. das Fondsmanagement sich gegen eine Ausschüttung entscheidet oder der Fonds keine ordentliche Erträge erwirtschaftet hat. 

Was ist mit dem „Fondsvolumen“ gemeint?

Beim Fondsvermögen bzw. Fondsvolumen, handelt es sich um das Gesamtvermögen, einschließlich eventueller Barreserven, das innerhalb eines Investmentfonds verwaltet wird. 

Welche Kosten fallen beim Kauf eines Fonds an?

Zunächst fällt bei der Anschaffung von Investmentfondsanteilen eine einmalige Gebühr, die sogenannten „Kaufspesen“ an. Die Kaufspesen sind immer ein Prozentsatz des Rechenwerts eines Investmentfondsanteiles. Im Preisaushang der UniCredit Bank Austria AG werden die Kaufspesen für Investmentfonds als „Entgelt in Höhe des Ausgabeaufschlags lt. Prospekt” bezeichnet. 

Als Anteilseigner eines Fonds zahlen Sie zudem jährlich eine feste Gebühr an die Fondsgesellschaft, die „laufende Gebühr“. Darin enthalten sind zum Beispiel Kosten für Verwaltung und Management, Wirtschaftsprüfungen und die Erstellung von Rechenschaftsberichten. Zusätzlich fallen weitere Bankspesen wie z.B. Depotführungskosten bzw. Verkaufsspesen an. 

Wir stellen Ihnen vor dem Kauf oder Verkauf eines Wertpapierproduktes eine genaue Aufstellung aller voraussichtlichen Kosten zur Verfügung. Jährlich im Nachhinein erhalten Sie zudem eine Übersicht aller tatsächlich anfallenden Kosten Ihres Anlageproduktes. 

Was ist der Rechenwert oder Anteilswert?

Auch Errechneter Wert (engl.: Net Asset Value) genannt. Der Rechenwert ergibt sich aus der Summe des gesamten Vermögens eines Investmentfonds, dividiert durch die Gesamtanzahl der im Umlauf befindlichen Anteile des Fonds. Der Rechenwert bildet die Grundlage für Ausgabe- und Rücknahmepreis. Beim Kauf und Verkauf fallen zusätzliche Spesen an.

Was ist ein KID?

Das Kundeninformationsdokument, kurz KID, ist ein vom österreichischen Investmentfondsgesetz 2011 verbindlich vorgeschriebenes Element der Anlegerinformation bei Investmentfonds (Publikumsfonds). 

Das KID muss in verständlicher Form die wesentlichen Informationen über den Fonds darstellen. Es muss Anlegerinnen und Anlegern vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt werden. Form und Inhalt des KID unterliegen strikten Vorgaben. Es darf nicht länger als zwei Seiten sein. Die wichtigsten Informationen, die enthalten sein müssen: Anlageziele, Anlagestrategie, bisherige Wertentwicklung, Kosten und Gebühren des Fonds, Risiko- und Ertragsprofil. 

Was zeichnet nachhaltige Wertpapierprodukte im Angebot der Bank Austria aus?

Nachhaltigkeit bedeutet in der ursprünglichen Definition „längere Zeit anhaltende Wirkung“. Wer nachhaltig investiert, dem geht es um Fairness für alle Beteiligten, die Menschen, die Umwelt und die Gesellschaft. Nachhaltige Anlagen sollen also zur Sicherung einer lebenswerten Zukunft beitragen.  

Die nachhaltigen Wertpapierprodukte im Angebot der Bank Austria müssen mindestens eine der beiden folgenden Richtlinien erfüllen: 

  1.  ESG-Kriterien
    Die Abkürzung steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (verantwortungsvolle Unternehmensführung). Damit ein Investment diesen Kriterien entspricht, muss ein messbarer, positiver Effekt in den genannten Bereichen erreicht werden.
     
  2. Green-Bond-Prinzipien
    Für sogenannte „Grüne Anleihen“ gelten besondere Richtlinien in Bezug auf Projektauswahl und Prozessvorgaben, sowie die Publikationspflichten. So wird sichergestellt, dass nur in Projekte investiert wird, die nachweislich positive Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Die Verordnung (EU) 2019/2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (kurz: Disclosure-VO) verpflichtet Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater darüber hinaus dazu, schriftliche Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken zu veröffentlichen. Klicken Sie hier um zu erfahren, wie die UniCredit Bank Austria diesen Pflichten im Detail nachkommt. 

Immobilienfonds

Was muss ich beim Kauf von Immobilienfonds beachten?

Es ist zu bedenken, dass Immobilienfonds in Anlageobjekte investieren, die nicht kurzfristig veräußert werden können: Der Verkauf einer Immobilie kann sich lange hinziehen. Wenn viele Anleger (etwa aufgrund einer Wirtschafts- oder Finanzkrise) kurzfristig ihre Anteile veräußern wollen, kann es sein, dass die Barreserven des Fonds nicht ausreichen, um die Ansprüche der Anteilseigner sofort zu befriedigen. Auch deshalb hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass zum Schutz der Anlegerinnen und Anleger von Immobilienfonds die Rücknahme von Fondsanteilen durch die Fondsgesellschaft bis zu 2 Jahre ausgesetzt werden kann.

Strukturierte Produkte

Was sind Strukturierte Produkte?

Strukturierte Produkte sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen (Anleihen), deren Wertentwicklung jedoch an einen oder mehrere sogenannte Basiswerte gekoppelt ist. Basiswerte können etwa ausgewählte Aktien, Indizes, Anleihen, Währungen oder Rohstoffe sein. Die Wertentwicklung des strukturierten Produkts hängt immer wesentlich von den ihm zugrundeliegenden Basiswerten ab. 

Strukturierte Produkten ermöglichen ihren Emittenten, meist Banken, eine individuelle Zusammenstellung von verschiedenen Anlageformen und können so den Zielen und Interessen der Anleger und Anlegerinnen angepasst werden. Für unterschiedliche Markterwartungen, Risikoeinstellungen und damit verbundene Ertragsziele gibt es entsprechende strukturierte Produkte. 

Was muss ich beim Kauf von Strukturierten Produkten beachten?

Lesen Sie den Kundenfolder (unter der jeweiligen Produktzusammenfassung über den Link „Detail ansehen“ aufrufbar), die endgültigen Bedingungen, den Prospekt und allfällige Nachträge und das Basisinformationsblatt des ausgewählten strukturierten Produktes genau durch. Sie sollten außerdem auf die Laufzeiten und die mit dem Kauf verbundenen Gebühren achten, da diese von Produkt zu Produkt stark variieren können.

Was ist ein Basiswert?

Als Basiswert wird ein Finanzprodukt bezeichnet, das etwa einem strukturierten Produkt als Wertbemessungsgrundlage dient. Typische Basiswerte sind ausgewählte Aktien, Indizes, Währungen, Anleihen oder Rohstoffe. Für die Wertentwicklung eines strukturierten Produkts ist der Basiswert also die entscheidende Größe. 

Was versteht man unter einem „Emittentenrisiko“?

Bei Anleihen gibt es das Risiko, dass der Anleihenbegeber seiner Zins- und Rückzahlungsverpflichtung nicht nachkommen kann. Man spricht dann von Emittentenrisiko. In diesem Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. 

Wenn der Anleihenbegeber ein Bankinstitut ist, wird das Emittentenrisiko als „Bail-in-Risiko“ bezeichnet. Die Bezeichnung „Bail-in“ stammt aus dem Banken- und Sanierungsgesetz, das auf einer EU-Richtlinie basiert, wo genau geregelt ist, in welcher Reihenfolge die unterschiedlichen Gläubiger zur Verlustabdeckung herangezogen werden.

Die Bail-in Bestimmungen gelten für CRR-Kreditinstitute, CRR-Wertpapierfirmen, CRR-Finanzinstitute, die Tochterunternehmen eines CRR-Kreditinstituts oder einer CRR-Wertpapierfirma, Finanzholdinggesellschaften, gemischte Finanzholdinggesellschaften und gemischte Holdinggesellschaften, Mutterfinanzholdinggesellschaften, sowie Zweigstellen von Instituten, die außerhalb der Europäischen Union niedergelassen sind.  

Hinweise & Rechtliche Informationen

Allgemeine rechtliche Informationen

Die vorliegenden Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere sind sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von bestimmten Produkttypen oder Anlageformen und keine Aufforderung ein solches Angebot zu stellen. Sie dienen nur der Erstinformation und können eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers bezogene Beratung nicht ersetzen.

Jede Veranlagung in verschiedene Produkttypen und Anlageformen ist mit Risiken verbunden. Anlagewert und Erträge können plötzlich und in erheblichem Umfang schwanken und daher nicht garantiert werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die Anlegerin, der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält, unter anderem dann, wenn die Kapitalanlage nur für kurze Zeit besteht. Unter Umständen ist auch ein Totalverlust möglich.

Über den grundsätzlichen Umgang der Bank Austria mit Interessenkonflikten sowie über die Offenlegung von Vorteilen informiert unsere Broschüre “Zusammenfassung der Leitlinien für den Umgang mit Interessenkonflikten und Offenlegung von Zuwendungen”. Wir informieren Sie gerne im Detail.

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Börsenkommentar

Aktueller Kommentar zur Lage an den internationalen Börsen von Bank Austria Chefanalystin Monika Rosen.

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Wirtschaftskommentar

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