Earth Hour: Stromsparen & Klima schützen

Mit jedem Jahr wird er wichtiger, der Klimaschutz. Am 26. März 2022 um 20:30 wiederholt sich die vom WWF ausgerufene Earth Hour. Wieder gehen für eine Stunde weltweit die Lichter aus. In tausenden Unternehmen, Wahrzeichen, und Millionen von Haushalten auf allen Kontinenten. Die UniCredit Bank Austria beteiligt sich wieder gerne daran, als deutliches Zeichen  für den Klimaschutz. Denn die Gegenwart zeigt uns, wie verletzlich wir sind - als Gesellschaft, Wirtschaft und auch persönlich.

Logo WWF

Doch Stromsparen kann man nicht nur im Kollektiv einmal im Jahr – sondern täglich auch im Home Office. Es sind große Entscheidungen aber auch viele kleinen konkrete Handlungen, die die Welt verändern. Besonders im Klimaschutz gilt diese Devise: Je mehr Menschen sich in ihrem direkten Umfeld für den Umweltschutz einsetzen, desto wirksamer. Das beginnt bereits bei den unscheinbarsten Dingen, wie der Betätigung von Lichtschaltern. Stromsparen ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, einen Beitrag zu leisten.

Frau vor Laptop

Digitales Arbeiten vs. Stromsparen

Besonders in aktuellen Zeiten des Home Office fällt auf: die Stromrechnung steigt. Neue Bildschirme, Computer die den ganzen Tag laufen, vermehrtes Aufladen der Smartphones und besonders das häufigere Kochen und Putzen fallen durchaus ins Gewicht.

Dennoch muss digitales Arbeiten nicht gleich hohen Stromverbrauch bedeuten. Wir haben ein paar Tipps gesammelt wie man zu Hause ohne große Einschränkungen Strom sparen kann.

 

Unsere Tipps:

  1. Energieklasse beachten: Wenn Sie neue Elektrogeräte anschaffen, achten Sie unbedingt auf den Stromverbrauch. Sollte also ein neuer Bildschirm, ein neues TV-Gerät oder ein neuer Kühlschrank anstehen, greifen Sie nur zu den mit A klassifizierten Geräten. Der etwas höhere Anschaffungspreis macht sich auf lange sich auf der Stromrechnung und in der Klimabilanz bezahlt. 

  2. Den Schreibtisch richtig positionieren:  Ein Schreibtisch in einer dunklen Ecke wird schnell mit Hilfe einer Lampe beleuchtet werden müssen. Achten Sie bei der Positionierung Ihres Arbeitsplatzes darauf, dass Sie ihn in einem natürlich hellen Raum oder zumindest in der Nähe oder parallel zu Fenstern aufstellen. Besonders in den Sommermonaten benötigen Sie dadurch weniger künstliches Licht. 

  3. Bildschirmhelligkeit beachten: Natürliche Lichtquellen haben aber einen weiteren Vorteil: Sie können die Bildschirmhelligkeit reduzieren, was auf längere Sicht ebenso einiges an Strom einspart. 
     
  4. Deaktivieren Sie sämtliche Stand-by-Modi: Ob der Ruhezustand des Computers oder das kleine rote Licht am TV-Gerät, die Ladestation der elektronischen Zahnbürste – diese und viele andere Geräte fressen im Stand-by Modus auf die Monate gesehen ordentlich Strom. Das lässt sich ganz einfach ändern. Deaktivieren Sie den Stand-by Modus wo es möglich ist, oder schalten bzw. stecken Sie nicht benötigte Geräte einfach aus. Am einfachsten funktioniert das, wenn Sie Steckerleisten mit Ausschaltknopf verwenden
     
  5. Auf LED-Module umsteigen: Brennen in Ihren vier Wänden noch alte Glühbirnen? Dann tauschen Sie diese gegen LED-Lampen aus. Keine Sorge: Die Zeit des grellen, ungemütlichen LED-Lichts ist vorbei. Mittlerweile gibt es genügend LED-Angebote, die ebenso das warme, angenehme Licht der alten Glühbirnen abgeben. 
     
  6. Auf Grünstrom setzen: Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher Ihr Strom eigentlich kommt und welche Auswirkungen Ihr Stromanbieter auf die Umwelt hat? Wer jetzt auf Grünstrom setzt, der leistet einen wichtigen Beitrag zu einer naturverträglichen Stromzukunft. Anhand des Strombieter-Checks des WWF können Sie sich selbst einen Überblick über die verschiedenen Stromanbieter schaffen.

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