Earth Hour: Stromsparen & Klima schützen

Mit jedem Jahr wird Klimaschutz wichtiger und dringlicher. Am 28.03.2026 um 20:30 wiederholt sich die vom WWF ausgerufene Earth Hour zum 20. Mal. Wieder gehen für eine Stunde weltweit die Lichter aus. In tausenden Unternehmen, Wahrzeichen, und Millionen von Haushalten auf allen Kontinenten. 
Um Energie zu sparen, gehen am Austria Campus seit 4 Jahren bereits jede Nacht die Lichter aus und wir sind daher auch heuer wieder Teil der Earth Hour, um ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Dieses Jahr werden wir auch die Beleuchtung der großen Sphere am Donauturm abschalten. Denn die Gegenwart zeigt uns, wie verletzlich wir sind - als Gesellschaft, Wirtschaft und auch persönlich.

Doch Stromsparen kann man nicht nur im Kollektiv einmal im Jahr – sondern täglich auch im täglichen Leben. Es sind große Entscheidungen aber auch viele kleinen konkrete Handlungen, die die Welt verändern. Besonders im Klimaschutz gilt diese Devise: Je mehr Menschen sich in ihrem direkten Umfeld für den Umweltschutz einsetzen, desto wirksamer. Das beginnt bereits bei den unscheinbarsten Dingen, wie der Betätigung von Lichtschaltern. Stromsparen ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, einen Beitrag zu leisten.

Digitales Arbeiten vs. Stromsparen

Besonders in aktuellen Zeiten des Home Office fällt auf: die Stromrechnung steigt. Neue Bildschirme, Computer die den ganzen Tag laufen, vermehrtes Aufladen der Smartphones und besonders das häufigere Kochen und Putzen fallen durchaus ins Gewicht.

Dennoch muss digitales Arbeiten nicht gleich hohen Stromverbrauch bedeuten. Wir haben ein paar Tipps gesammelt wie man zu Hause ohne große Einschränkungen Strom sparen kann.

 

Unsere Tipps gegen Energiefresser Zuhause:

  1. Zeit für richtiges Heizen, Waschen und Kochen:
    Heizung, Waschmaschine, Kühlschrank runter drehen: Wird alleine die Raumtemperatur nur um ein Grad gesenkt, ergibt das bereits eine Ersparnis von bis zu 10 %! Auch Deckel drauf beim Kochen, Eisfach abtauen oder der Einsatz eines guten Wasserkochers macht sich bezahlt.
  2. Zeit für Stromsparen:
    Verschaffen Sie sich einen Überblick, wofür Sie Strom brauchen. Werfen Sie dafür immer wieder Ihren Blick auf Ihren Stromzähler. So kommen Sie den wirklichen Stromfressern dirket auf die Spur. Schalten Sie zum Beispiel Elektrogeräte wirklich aus oder stecken Sie in die Stand-By-Falle?
  3. Zeit den digtalen Fußabdruck zu verkleinern:
    Misten Sie Ihr Mail-Postfach aus, löschen Sie ungenutzte Apps und melden Sie sich von Newslettern ab. Deaktivieren Sie "Hintergrundaktualisierungen". Klar ist: Mehr Sprachanrufe statt Video-Calls, grüne Suchmaschine und energieintensive KI wirklich nur ganz bewusst nutzen. Kaufen Sie möglichst wenig Geräte zur digitalen Nutzung. Geht etwas kaputt: Reparieren!
  4. Zeit für bewusstes Konsumieren und effizientes Fortbewegen:
    Genießen Sie es so oft wie möglich, aktiv unterwegs zu sein. Auto stehen lassen, clever mobil sein. Checken Sie, ob Ihr Stromanbieter tatsächlich erneuerbare, naturverträgliche Energie liefert. Und bevor Sie etwas Neues kaufen, halten Sie kurz inne ... Gibt es eine andere Lösung?
  5. Zeit für Ihre Stimme:
    Sprechen Sie mit Ihren Freund:innen über das Energiesparen. Tipps und Erfahrungen zu teilen macht Spaß.

Schalten Sie öfters bewußt alle elektronischen Geräte aus und genießen Sie bewusst Zeit offline - das spart Energie und öffnet einen Raum für mehr Ideen und eine lebenswerte Zukunft.

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