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Acht Tipps, wie Sie einen Budgetplan erstellen, um sich den Stress mit den Finanzen zu ersparen

Der Blick auf den Kontoauszug oder manchmal auch nur der Gedanke an die eigenen Ausgaben können zu Stress führen. Die eigenen Finanzen im Blick zu haben und zu wissen, dass die Einnahmen die Ausgaben übersteigen, führt hingegen automatisch zu einer besseren psychischen Verfassung. Ein Haushaltsbudget, das Einnahmen und Ausgaben trackt, kann in diesem Zusammenhang sehr hilfreich sein. Und hier kommen wir ins Spiel: Wir geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie ein Budget erstellen, damit Ihre mentale Gesundheit nicht unter den Finanzen leidet. 

Tipp vorweg

Ehrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Um Stress wahrhaftig zu vermeiden, ist das Erfolgskonzept, die Ausgaben ehrlich offenzulegen und nichts zu verheimlichen. Wer das verinnerlicht hat, kann loslegen.

  1. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Finanzen tracken wollen: 
    → analog mit Stift und Papier 
    → mit einem Spreadsheet 
    → mit einer Budgeting-App
     
  2. Sammeln Sie Ihre Finanzunterlagen: Kramen Sie alle Unterlagen hervor. (Wer schon immer alle Unterlagen in einer Mappe oder einem Karton gesammelt hat, ist natürlich klar im Vorteil.)
    Hier gilt: Je mehr, desto besser! Dazu zählen: 
    → Kontoauszüge
    → Anlagekonten
    → Stromrechnungen
    → Steuerausgleich
    → Kreditkartenabrechnungen
    → Quittungen aller Art (Hobbys, Restaurantbesuche, Geschenke, Lebensmittel etc.)
    → Mietzahlungen
    → Versicherungen
    → Hypotheken- und/oder Autoabrechnungen
    → diverse Abrechnungen
     
  3. Berechnen Sie Ihr Einkommen: Das ist für Angestellte recht einfach, wenn monatlich immer gleich viel Geld hereinkommt. Für Selbstständige ist zu empfehlen, die letzten drei Monate anzuschauen und einen Durchschnittswert (bzw. am besten den geringsten Wert der letzten Monate) heranzuziehen. Vergewissern Sie sich, dass Sie dabei auch Steuern, Krankenversicherung etc. berücksichtigt und richtig abgezogen haben. 
     
  4. Listen Sie Ihre monatlichen Ausgaben: Diese könnten sein:
    → Hypothekenzahlungen
    → Miete
    → Autozahlungen
    → Versicherung
    → Lebensmittel
    → Dienstprogramme
    → Entertainment
    → Körperpflege
    → Essengehen
    → Kinderbetreuung
    → Transportkosten
    → Reisen
    → Studiendarlehen

    Seien Sie ehrlich und vergessen Sie auch nicht auf die kleinen Ausgaben. Auch der tägliche Coffee to go und das morgendliche Croissant zählen zu Ihren Ausgaben. Wie Oma schon immer sagte: Auch Kleinvieh macht Mist!
     
  5. Lokalisieren Sie Ihre Fixkosten und variablen Ausgaben: Unter Fixkosten fallen jene Beträge, die jeden Monat anfallen und üblicherweise die gleiche Höhe haben. Darunter fallen beispielsweise Miete, Hypothek, Versicherungen, Stromkosten, Internet, aber auch Kosten für die GIS, Zeitungsabos oder Streaming-Dienste. Auch ein Bestandteil der fixen Ausgaben ist der Beitrag, den Sie monatlich sparen wollen! Variabel sind dafür jene Ausgaben, die nicht jeden Monat in der gleichen Höhe anfallen, wie beispielsweise Lebensmittel, Benzin, Entertainment, Essengehen, Geschenke. Vergessen Sie auch nicht, einen gewissen Betrag für unvorhergesehene Ausgaben einzuplanen.
     
  6. Legen Sie Ihre Ziele fest: Vergleichen Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben und machen Sie Anpassungen. Offensichtlich sollen die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen. Hier gilt es sonst, an der einen oder anderen Stelle zu sparen (dafür können Sie auch Kategorien erstellen – falls Sie in einer Kategorie mehr Ausgaben haben, können Sie in einer anderen Kategorie wieder etwas einsparen). 
     
  7. Versuchen Sie, täglich – oder zumindest wöchentlich – Ihre Finanzen festzuhalten: Um den Finanz-Stress im Kopf nicht durch einem Budget-Stress auszutauschen, ist es wirklich hilfreich, wenn Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben zeitnah zu Papier bringen bzw. in der App oder Ihrem Spreadsheet eingeben. Das hilft vor allem, den Überblick zu behalten und keine Angst vor Mehrausgaben haben zu müssen. Außerdem Sie sind am Ende des Monats nicht davon überwältigt, alle Ausgaben in Ihr persönliches Budgetsystem einzutragen, sondern müssen pro Tag nur wenige Minuten damit verbringen (zum Beispiel in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder abends auf der Couch).
     
  8. Last but not least: Sie können Ihr Budget monatlich an Ihre Bedürfnisse anpassen. Ihr Budget ist nicht in Stein gemeißelt! Sie haben die Kontrolle über Ihr Budget – nicht umgekehrt. Außerdem seien Sie sich dessen bewusst, dass ein Budget nicht zu Einschränkungen führt, sondern lediglich ein Werkzeug darstellt, um Ihre finanziellen Ziele zu erreichen.  

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