24You

Das neue Internetbanking der Bank Austria.

BusinessNet

Das Internetbanking für Unternehmen

olbImgAlt Mehr erfahren
Jeder kann unsere Umwelt nachhaltig verbessern. Gehen Sie gemeinsam mit uns den Weg zu einer nachhaltigen Zukunft. #gemeinsamverändern. Mehr erfahren

Frauen dürfen sich über ein langes Leben freuen, aber leider oft mit geringen finanziellen Mitteln, denn sie sind aus vielen Gründen beim Thema Pension benachteiligt. Gerade deshalb sollten sie so früh wie möglich beginnen vorzusorgen. Wichtig ist es, den ersten Schritt zu tun. 

Die gute Nachricht zuerst: Frauen leben länger als Männer. Laut Statistik Austria lag 2018 die durchschnittliche Lebenserwartung von neugeborenen Männern in Österreich bei 79,3 Jahre, bei den Frauen waren es etwa 84 Jahre. Warum Frauen älter werden als Männer, wird zwar erforscht, aber sicher ist sich selbst die Wissenschaft noch nicht. Man vermutet einen genetischen Vorteil beim Doppel-X-Chromosom der Frauen und auch die Lebensführung ist nachweislich gesünder als jene von Männern. 
 

Gesunder Lebensstil, ungesunde Finanzlage

Aus dieser Perspektive könnte Frau nun feiern und sich am Leben erfreuen, gäbe es nicht die schlechte Nachricht: Die Finanzlage von Frauen und Männern unterscheidet sich dramatisch und das im aktiven Erwerbsleben und ganz besonders im Alter. Ursache allen Übels ist, dass Frauen noch immer weniger verdienen als Männer. Der Gender Pay Gap, wie der Gehaltsunterschied von Experten auch genannt wird, ist in den letzten Jahren zwar kleiner geworden, liegt in Österreich aber noch immer bei 19,9 Prozent und damit fast vier Prozent über dem EU-Schnitt. 

Eine junge Frau joggt mit einer Wasserflasche in der Hand

Während das durchschnittliche Bruttoeinkommen laut Statistik Austria (2017) von Männern bei 52.033 Euro liegt, verdienen Frauen durchschnittlich 41.785 Euro brutto im Jahr – das sind 10.248 Euro weniger pro Jahr. Die Ursachen sind bekannt: Lange Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Kinderbetreuungspflichten und Jobs in niedrig entlohnten Branchen. Ein echter Karriere- und Gehaltskiller ist Teilzeitarbeit. Unglaubliche 51,4 Prozent der Frauen in Österreich arbeiten Teilzeit, während das nur 11,8 Prozent der Männer machen. Doch das niedrigere Gehalt in der aktiven Erwerbszeit wird auch in der Pension zu einem echten Problem, wie sich bei einem Pension-Gap von 39 Prozent zeigt. Frauen in der Europäischen Union haben 2018 im Schnitt um 30 Prozent weniger Pension als Männer erhalten. Österreich liegt laut europäischer Statistik-Behörde Eurostat mit 39 Prozent über dem Durchschnitt und EU-weit auf Platz vier. Noch schlimmer sind die Pensionsunterschiede nur noch in Luxemburg, Malta und den Niederlanden.

Selbst ist die Frau

Eine Pensionistin bekommt monatlich also rund 600 Euro brutto weniger als ihr männliches Pendant. Damit sind besonders Frauen gefordert, für das Alter selbst oder gemeinsam mit dem Partner bzw. der Partnerin vorzusorgen, um den gewohnten Lebensstandard halten zu können. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Es gibt für Jede die passende Lösung.

Eine Grafik welchee die Entwicklung des Einkommens von Frauen zeigt

Altersvorsorge sollte man auch nicht auf die lange Bank schieben. Klar hat man mit 25 oder 30 Jahren keine großen Summen, die man zur Seite legen kann, aber jeder Euro zählt. Und einer Tatsache muss man dabei ins Auge sehen: Vorsorge ist immer auch ein Verzicht. Auch wenn man es sich heute nicht vorstellen kann, in 30 oder 40 Jahren freut man sich über jeden Extra-Euro der einem das Leben in der Pension leichter macht.

Machen Sie heute den ersten Schritt und finden sie gemeinsam mit unseren Beraterinnen und Beratern Ihren optimalen Vorsorgemix.