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Dollar taucht ab

„Wie gewonnen, so zerronnen“, ist man versucht zu sagen bei einem Blick auf den Dollar. Die US Währung war bei Ausbruch der Corona Krise einer der großen Gewinner. Die Anleger strömten nur so in die Dollar Liquidität. Bei Kursen um 1,07 zum Euro erreichte die US Währung Ende März ihr bisheriges Hoch für 2020, und gleichzeitig den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Im Sommer kam dann aber eine markante Trendumkehr. Mittlerweile hat der Greenback die 1,17 zum Euro hinter sich gelassen und damit ein Zwei-Jahres-Tief markiert. Gründe für die Schwäche des US Währung gibt es sicher genug: die USA haben größte Schwierigkeiten, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Damit geht ein deutliches Abtauchen ihrer Konjunktur einher. Und auch die US Notenbank hat bereits signalisiert, dass sie über eine Anhebung der Leitzinsen nicht einmal nachdenkt. Interessant ist in dem Zusammenhang die Tatsache, dass der Dollar im Juli nicht nur gegen Währungen wie den Euro oder den Yen abgewertet hat, sondern auch zum brasilianischen Real oder zum mexikanischen Peso. Damit geht eine Phase von sechs Jahren zu Ende, in der sich der Dollar stark gezeigt hat. Jetzt könnte eine längere Gegenbewegung folgen, zumal die USA massiv weiter Anleihen emittieren, um die Maßnahmen gegen Corona zu finanzieren. Die Renditen auf 5-jährige US Staatsanleihen lagen Ende Juli bei 0,29%, einem neuen Rekord-Tief. Profitiert hat von all dem der Goldpreis, der zuletzt über die Marke von 1.900 Dollar gesprungen ist. 

Mag. Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

Stand: 30. Juli 2020

Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

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