Konjunkturerholung kommt in mehr und mehr Branchen an
„Nach zwei Jahren in Folge mit BIP-Rückgängen sorgte vor allem der Dienstleistungssektor im Jahr 2025 für ein Ende der Rezession und einen leichten Anstieg der österreichischen Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent. Auch die Industrie konnte im Gesamtjahr bei sehr unterschiedlichen Branchentrends insgesamt positiv zum Ergebnis beitragen, während die Bauleistung erneut hinter dem Jahr davor zurückblieb“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer.

- Die Aufhellung der Stimmung in der österreichischen Wirtschaft setzte sich zu Jahresbeginn fort und signalisiert eine weitere Festigung der Konjunkturerholung
- Die Stabilisierung der Industriekonjunktur gewinnt an Breite und lässt trotz schwieriger Rahmenbedingungen für 2026 einen leichten Anstieg der Produktion um 1,5 Prozent erwarten
- Die Lage am Bau bleibt herausfordernd: Die Stabilisierung im Hochbau wird von einer Verlangsamung im Tiefbau begleitet werden
- Der Dienstleistungssektor und der Handel werden vom deutlichen Inflationsrückgang und leichten Realeinkommenszuwächsen profitieren
Branchenüberblick Februar 2026 (PDF)
Über den Branchenüberblick
Der Branchen Überblick gibt quartalsweise eine Zusammenfassung der aktuellen Konjunktursituation für elf Wirtschaftsbereiche Österreichs. Im Detail werden die jüngsten Trends in der Produktion, den Umsätzen und den Aufträgen dargestellt, soweit die Indikatoren für die Branchen verfügbar sind; darüber hinaus die Beschäftigungsentwicklung, als einem zuverlässigen Indikator für die Unternehmenseinschätzung der benötigten Kapazitäten. In einer Zusammenfassung werden die Aussichten für das jeweils laufende Jahr auf Branchenebene skizziert.