Über den EinkaufsManagerIndex

Im UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (EMI) finden Sie die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch ausgewählte Einkaufsmanager.

Lageraufbau hält Österreichs Industrie weiter auf Wachstumskurs

Die österreichische Industrie setzte Ende des zweiten Quartals ihren moderaten Wachstumskurs fort. „Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex lag im Juni mit 50,9 Punkten erneut über der Grenze von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Allerdings weist der Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf eine Verlangsamung der Dynamik hin“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Auch die Einschätzung der Betriebe über die zukünftige Geschäftsentwicklung hat sich zur Jahresmitte deutlich eingetrübt. Der Index für die Erwartungen über den Geschäftsverlauf der kommenden zwölf Monate sank auf 50,8 Punkte. Das ist der niedrigste Wert seit eineinhalb Jahren und liegt deutlich unter dem langjährigen Durchschnittswert. Die meisten der in die Berechnung einfließenden Rückmeldungen gingen jedoch vor der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zur Einstellung der Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran ein. Eine Entspannung der geopolitischen Lage und damit einhergehend die schrittweise Normalisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sollten rasch wieder für mehr Optimismus bei den heimischen Betrieben sorgen.“

  • Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex sank im Juni auf 50,9 Punkte
  • Geopolitische Unsicherheiten dämpften den Optimismus: Die Geschäftserwartungen binnen Jahresfrist sanken im Juni auf 50,8 Punkte, den niedrigsten Wert seit eineinhalb Jahren 
  • Trotz des verstärkten Rückgangs des Neugeschäfts weiteten die Betriebe die Produktion geringfügig aus
  • In der heimischen Industrie wird die Beschäftigung seit drei Jahren reduziert, im Juni wieder mit höherem Tempo als im Vormonat 
  • Weniger Versorgungsängste und geringere Sorgen über Preisverwerfungen führten zu einer weiteren Verlangsamung des Lageraufbaus 
  • Niedrigere Energiepreise sorgten für nachlassenden Druck auf Einkaufs- und Verkaufspreise 

UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (PDF)
Methodik (PDF)

Stand: 26. Juni 2026.

 

Rechtliche Hinweise

Diese Publikation ist keine Anlageberatung, Anlageempfehlung, Marketingmitteilung oder Finanzanalyse dar. Insbesondere ist sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren und keine Aufforderung ein solches Angebot zu stellen. Sie dient nur der Erstinformation und kann eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des:der Anleger:in bezogene Beratung nicht ersetzen.
Es handelt sich um eine Analyse aufgrund öffentlich zugänglicher Wirtschaftsdaten. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und Genauigkeit übernommen werden.
Jede Veranlagung in Wertpapieren ist mit Risiken verbunden. Anlagewert und Erträge können plötzlich und in erheblichem Umfang schwanken und daher nicht garantiert werden. Es besteht die Möglichkeit, dass der:die Anleger:in nicht die gesamte inves-tierte Summe zurückerhält, unter anderem dann, wenn die Kapitalanlage nur für kurze Zeit besteht. Unter Umständen ist auch ein Totalverlust möglich.
Mögliche (Rück-) Zahlungen aus dem Produkt schützen Anleger:innen möglicherweise nicht gegen ein Inflationsrisiko. Es kann also nicht zugesichert werden, dass die Kaufkraft des investierten Kapitals von einem allgemeinen Anstieg der Konsumgüterpreise unberührt bleibt.
Zahlenangaben bzw. Angaben zur Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.
Nur im Rahmen einer Anlageberatung kann die UniCredit Bank Austria AG die persönlichen Verhältnisse der Kund:innen (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung, finanzielle Verhältnisse und finanzielle Verlusttragfähigkeit) berücksichtigen sowie eine produktspezifische Eignungsprüfung durchführen.
Wir weisen darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen bzw. betrieblichen Verhältnissen des:der Anlagers:in abhängt und die Angaben über die Steuervorteile auf Basis der geltenden Rechtslage gemacht werden, die künftigen Änderungen unterworfen sein kann und über deren Beibehaltung keine Auskunft gegeben werden kann.

Das könnte Sie auch interessieren: