Rückenwind für die Erholung der österreichischen Industrie
„Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex erreichte im Februar 49,4 Punkte, eine klare Steigerung gegenüber dem Vormonat und den zweithöchsten Wert seit dem Einbruch der Industriekonjunktur im Sommer 2022“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Die Erholung der heimischen Industrie ist vorangekommen. Der bisher unbeständige Aufschwung gewann wieder etwas mehr an Stabilität. Die Trendwende wurde wieder ein Stück sichtbarer, aber das Tempo der konjunkturellen Fortschritte blieb verhalten und war weiterhin geringer als in früheren Erholungsphasen.“

- Die Delle zu Jahresbeginn wurde überwunden: Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex verbesserte sich im Februar auf 49,4 Punkte
- Leicht steigende Auftragseingänge sorgten für eine minimale Ausweitung der Produktionsleistung
- Das Tempo des Jobabbaus in der heimischen Industrie nahm im Februar jedoch wieder zu
- Der stärkste Kostenauftrieb seit drei Jahren löste trotz des scharfen Wettbewerbs den ersten Anstieg der Verkaufspreise seit zehn Monaten aus
- Vorsichtiger Einkauf und kostenbewusstes Lagermanagement unterstreichen die nur langsam nachlassende Unsicherheit über die Nachhaltigkeit der eingesetzten Erholung
- Verbesserung der Aussichten: Erwartungsindex stieg im Februar auf 62,6 Punkte, den höchsten Wert seit vier Jahren
UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (PDF)
Methodik (PDF)
Stand: 25. Februar 2026.
Über den UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex
Im UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (EMI) finden Sie die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch ausgewählte Einkaufsmanager.
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