Über den EinkaufsManagerIndex

Im UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (EMI) finden Sie die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch ausgewählte Einkaufsmanager.

Industrie weiter auf verhaltenem Wachstumskurs, Optimismus kehrte zurück

„Die österreichische Industrie ist positiv ins dritte Quartal gestartet. Der Erholungstrend, der trotz des Kriegs am Golf bislang Bestand hatte, gewann zuletzt sogar etwas an Stärke“, sagt Stefan Bruckbauer, der Chefökonom der UniCredit Bank Austria und ergänzt: „Die neuerliche Eskalation in der Region mit Belastungen für die Energie- und Rohstoffmärkte könnte die Industriekonjunktur in den kommenden Monaten allerdings wieder stärker herausfordern. Der Weg zu einer nachhaltigen Erholung bleibt daher von erheblichen Risiken begleitet.“

  • Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex stieg im Juli auf 51,5 Punkte
  • Der maßgebliche Faktor der Verbesserung des Gesamtindikators war die Ausweitung der Produktion trotz des beschleunigten Rückgangs der Auftragseingänge 
  • Die heimischen Betriebe setzten den Personalabbau fort, jedoch mit geringerem Tempo als im Vormonat 
  • Der Preisauftrieb ließ nach: Sowohl Einkaufs- als auch Verkaufspreise stiegen langsamer als im Vormonat.
  • Der Aufbau der Bestände an Vormaterialien stand einem Abbau der Bestände an Fertigwaren gegenüber, um die Rohstoffversorgung abzusichern und Preisschwankungen vorzubeugen
  • Optimismus wieder gestiegen: Der Erwartungsindex für die Produktion innerhalb Jahresfrist stieg auf 57,9 Punkte, den höchsten Wert seit Februar 

UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (PDF)
Methodik (PDF)

Stand: 29. Juli 2026.

 

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