Österreichs Industrie steigerte die Produktion, aber Iran-Krieg erhöhte die Kosten und belastet die Aussichten
„Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex stieg im März auf 52,4 Punkte und erreichte damit den höchsten Wert seit fast vier Jahren. Der Indikator signalisiert damit eine Festigung der laufenden Erholung“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Hoffentlich erweist sich die positive Entwicklung nicht als Ruhe vor dem Sturm. Die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten waren im März bereits in Form von Störungen der Lieferketten und starken Kostenanstiegen für die österreichischen Betriebe spürbar.“

- Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex verbesserte sich im März auf 52,4 Punkte, den höchsten Wert seit Mai 2022
- Mehr Aufträge aus dem In- und Ausland sorgten für eine verstärkte Ausweitung der Produktion
- Das Tempo des Jobabbaus in der heimischen Industrie verlangsamte sich im März
- Aufgrund des stärksten Kostenanstiegs seit dreieinhalb Jahren kam es zu einer deutlichen Verschlechterung der Margen
- Höhere Produktionsanforderungen und Versorgungsängste sorgten erstmals seit Juni 2022 für einen Anstieg der Einkaufsmengen
- Die Störung der Lieferketten durch den Krieg im Nahen Osten führte zu einer drastischen Verlängerung der Lieferzeiten
- Starke Stimmungseintrübung, aber noch leichter Optimismus: Die Geschäftserwartungen binnen Jahresfrist sanken im März auf 57,7 Punkte
UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (PDF)
Methodik (PDF)
Stand: 27. März 2026.
Über den UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex
Im UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (EMI) finden Sie die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch ausgewählte Einkaufsmanager.
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