Höhere Inflation durch Iran-Konflikt wird Erholung der österreichischen Wirtschaft geringfügig verlangsamen
„Die Konjunktureinschätzung der Unternehmen in Österreich hat sich im Februar leicht verschlechtert. Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator verringerte sich geringfügig auf minus 0,5 Punkte. Trotz des Rückgangs lag der Indikator – abgesehen vom Vormonat – auf dem höchsten Wert seit dem Sommer 2022“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer.
- Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator verschlechterte sich bereits im Vorfeld des Iran-Konflikts geringfügig auf minus 0,5 Punkte
- Stimmungsverschlechterung in allen Wirtschaftssektoren, vor allem in der Bauwirtschaft, doch Pessimismus der Verbraucher ließ nach
- Iran-Konflikt wird die zaghafte Erholung der heimischen Wirtschaft nur wenig verlangsamen: Wir senken unsere BIP-Prognose um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 0,9 für 2026 und 1,4 Prozent für 2027
- Geopolitische Unsicherheiten werden die Investitionsbereitschaft dämpfen und die höhere Inflation wird sich negativ auf die Konsumdynamik auswirken
- Arbeitsmarkt bleibt stabil: Arbeitslosenquote sollte 2026 und 2027 leicht auf 7,3 bzw. 7,2 Prozent zurückgehen
- Wir gehen von einer überschaubaren Dauer der militärischen Operationen gegen den Iran von einigen Wochen aus und einem kontinuierlichen Nachlassen der Störungen der Energieversorgung danach
- Der Anstieg der Energiepreise kehrt dennoch den Inflationsrückgang in Österreich um: Wir heben unsere Inflationsprognose für 2026 von 1,9 Prozent auf 2,5 Prozent an
- 2027 könnte die Teuerung mit 2,2 Prozent um 0,2 Prozentpunkte höher als bisher angenommen ausfallen
- EZB in Wartestellung: Vorerst keine Leitzinserhöhung zu erwarten

UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator (PDF)
Berechnungsmethode (PDF)
Stand: März 2026.
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