Höhere Inflation wird Erholung bremsen, aber nicht stoppen.

Mit dem Beginn des Iran-Kriegs hat sich die Konjunkturstimmung in Österreich deutlich eingetrübt. „Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator sank im März auf minus 1,3 Punkte, den niedrigsten Wert seit vier Monaten“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Im ersten Quartal erreichte der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator durchschnittlich minus 0,8 Punkte. Das beste Ergebnis seit fast drei Jahren signalisiert eine Fortsetzung der Erholung der österreichischen Wirtschaft mit einem geringfügigen Anstieg des BIPs zu Jahresbeginn 2026. Allerdings spricht die Stimmungsverschlechterung im März für eine einsetzende Verlangsamung des Aufwärtstrends.“

  • Stimmungsverschlechterung durch Iran-Krieg ließ den UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator auf minus 1,3 Punkte sinken 
  • Deutlicher Einbruch der Konsumentenstimmung und der Stimmung im Dienstleistungsbereich, Pessimismus in der Industrie und am Bau hingegen etwas gesunken
  • Wachstumsprognose für 2026 auf 0,8 Prozent und für 2027 auf 1,2 Prozent gesenkt 
  • Geopolitische Unsicherheiten und die höhere Inflation werden die Konsum- und Investitionsdynamik belasten 
  • Trendwende am Arbeitsmarkt verzögert sich: Arbeitslosenquote 2026 wird wie schon im Vorjahr 7,4 Prozent betragen 
  • Längere Dauer der Energiekrise erwartet: Wir haben die Inflationsprognose für 2026 von 2,5 auf 3 Prozent angehoben und für 2027 von 2,2 auf 2,6 Prozent 
  • EZB wird mit Zinsanhebungen reagieren: Erhöhung der Leitzinsen um jeweils 25 Basispunkte im Juni und September erwartet
     


 

UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator (PDF)
Berechnungsmethode (PDF)

Stand: April 2026.

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