Über den Konjunkturindikator

Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator versucht auf Basis einer Reihe von Stimmungs- und Frühindikatoren eine Abschätzung des Konjunkturklimas in Österreich vorzunehmen. Das Ziel ist früh - rund ein Quartal vor Veröffentlichung der offiziellen BIP-Zahlen – über eine aussagekräftige Kennzahl für die aktuelle Wirtschaftslage sowie unmittelbare zukünftigen Entwicklungen zu verfügen.  

Nahostkonflikt bremst, doch Erholung sollte sich fortsetzen.

Mit Fortdauer des Nahostkonflikts hat sich die Konjunkturstimmung in Österreich stärker eingetrübt. Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator sank im April auf minus 1,8 Punkte, den niedrigsten Wert seit einem halben Jahr“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Nach dem leichten Anstieg des BIP zu Jahresbeginn gehen wir davon aus, dass die heimische Wirtschaft den Erholungskurs fortsetzten können wird. Die Stimmungsverschlechterung zu Beginn des zweiten Quartals spricht aber zumindest für die kommenden Monate für sehr verhaltene Wachstumsaussichten.“

  • Weitere Stimmungsverschlechterung durch anhaltenden Nahostkonflikt ließ den UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator auf minus 1,8 Punkte sinken
  • Deutlicher Einbruch der Konsumentenstimmung und der Stimmung im Dienstleistungsbereich und am Bau, doch Pessimismus in der Industrie ließ etwas nach
  • BIP-Prognose von 0,8 Prozent für 2026 und 1,2 Prozent für 2027, doch steigende Risiken einer Konjunkturverlangsamung mit zunehmender Dauer des Nahostkonflikts
  • Belastungen am Arbeitsmarkt nehmen zu: Arbeitslosenquote dürfte 2026 leicht auf 7,5 Prozent steigen
  • Inflation wird Höhepunkt erst gegen Ende 2026 erreichen
  • Leitzinsanhebung im Juni um 25 Basispunkte wird immer wahrscheinlicher
     


 

UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator (PDF)
Berechnungsmethode (PDF)

Stand: Mai 2026.

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