Österreichs Wirtschaft startet verbessert ins neue Jahr

„Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator stieg im Dezember auf minus 0,7 Punkte und erreichte damit den höchsten Wert seit Mitte 2022. Die österreichische Wirtschaft startet damit unter deutlich günstigeren Voraussetzungen ins neue Jahr als 2025. Angesichts der weiterhin verhaltenen Konjunkturdynamik ist für die kommenden Monate jedoch nur vorsichtiger Optimismus angebracht“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Zwar hat sich die Konjunkturstimmung in allen Wirtschaftsbereichen ausgenommen am Bau verbessert und im Dienstleistungssektor ist die Stimmung zum Jahresende sogar über den langjährigen Durchschnitt gestiegen, die hohen geopolitischen Unsicherheiten, die aggressive US-Wirtschaftspolitik und hausgemachte Herausforderungen durch die hohe Kostendynamik sowie der enge budgetäre Handlungsspielraum begrenzen die Aussichten für die österreichische Wirtschaft.“

  • Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator stieg im Dezember auf minus 0,7 Punkte, den höchsten Wert seit Mitte 2022
  • In allen Wirtschaftssektoren – ausgenommen am Bau – verbesserte sich zum Jahreswechsel die Konjunkturstimmung 
  • Der revidierte Aufwärtstrend bis zum dritten Quartal und die anhaltende Konjunkturaufhellung zum Jahresende lassen für 2025 ein Wirtschaftswachstum von zumindest 0,5 Prozent erwarten 
  • Eine moderate Verbesserung der Inlandsnachfrage und eine stabilere Exportwirtschaft werden einen BIP-Anstieg von 1,0 Prozent 2026 und 1,5 Prozent 2027 ermöglichen 
  • Trendwende am Arbeitsmarkt: Nach durchschnittlich 7,4 Prozent 2025 wird die Arbeitslosenquote 2026 auf 7,3 Prozent und 2027 auf zumindest 7,2 Prozent sinken 
  • Die Inflation wird erst 2027 im EZB-Zielbereich ankommen. Die Teuerung dürfte 2026 mit durchschnittlich 2,4 Prozent erneut erkennbar höher als im Euroraum ausfallen


 

UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator (PDF)
Berechnungsmethode (PDF)

Stand: Jänner 2026.

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