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Schwellenwerte überschritten

Ein heißes Thema an den Märkten ist derzeit die Inflation, und die Schwellenbörsen sind da keine Ausnahme. Dabei zeigt sich ein zentrales Muster: jene Länder, die im Vorjahr einen relativ restriktiven Lockdown verhängt haben, weisen jetzt eher moderate Inflationsraten auf. Demgegenüber steigt die Teuerung besonders dramatisch in jenen Staaten, die ihre Wirtschaft trotz Corona weitgehend offen gehalten haben. Ein Paradebeispiel für die Kategorie „möglichst wenig Lockdown“ ist Indien. Im Frühling lag der Anstieg der Verbraucherpreise schon über dem Schwellenwert der Notenbank von 6%, mittlerweile hat er sich auf 5,3% etwas ermäßigt. Am anderen Ende des Spektrums steht Thailand, wo die Inflation bis Jahresende wahrscheinlich unter 1% bleiben wird. In dem Land gelten derzeit allerdings auch äußerst restriktive Covid-Maßnahmen. In Lateinamerika liegt die Inflation in allen Ländern über dem Schwellenwert der jeweiligen Notenbank. In Brasilien sind die Verbraucherpreise im Juli um über 9% gestiegen, die Notenbank hält mit einer Serie von Zinsanhebungen dagegen. Irgendwo zwischen den beiden Lagern steht offenbar China. Das Land verfolgt eine Zero Covid Strategie und kämpft mit rasant steigenden Produzentenpreisen, auch weil sich die Wirtschaft und damit die Nachfrage in den westlichen Industrieländern erholen. Die chinesischen Verbraucherpreise haben allerdings zuletzt nur um 1% angezogen. Daher ist eine Zinssenkung in China zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig vom Tisch.

Mag. Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

Stand: 15. September 2021

Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

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