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An Glanz verloren

Noch Anfang August notierte Gold bei über 2.000 Dollar je Unze. Ende September ist davon bei weitem keine Rede mehr, zuletzt rutschte der Goldpreis unter die Marke von 1.900 Dollar. Man kann ja nicht wirklich sagen, dass die Bedrohung durch Corona zuletzt geringer geworden wäre. Auch die Bewegung an den Börsen im September spiegelt den Trend zur Vorsicht wider, die Aktienkurse sind gefallen. Warum also konnte Gold davon nicht profitieren? Zu den Gründen für den Rückgang im Goldpreis gehört die aktuelle Stärke des US Dollars. Rohstoffe und der Dollar bewegen sich häufig gegensätzlich zueinander. Zuletzt gab es eine Wortmeldung aus der US Notenbank, die eine Zinsanhebung in den Raum stellte. Auch wenn die Pandemie noch nicht ausgestanden sei, könnte die Fed die Zinsen eventuell anheben, noch bevor die Inflation die Marke von 2% erreicht hat. Das beflügelte den Dollar, der auf den höchsten Stand seit 2 Monaten kletterte. Dämpfend auf den Goldpreis wirkte aber auch die schwache Nachfrage nach Schmuck in Indien. Die Analysten der Citigroup sind der Meinung, dass Gold sehr wohl noch Potential nach oben habe. Die Geldpolitik ist weltweit immer noch ultra-expansiv, es wird weiter Liquidität in den Markt gepumpt. Außerdem sind die Unsicherheiten an den Finanzmärkten nicht ausgeräumt, von politischen Themen bis zu Corona. In den letzten Jahren hat der Goldpreis eine Art stufenförmigen Anstieg verzeichnet, es ist nicht ausgeschlossen, dass dies auch jetzt wieder so sein könnte.

Mag. Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

Stand: 25. September 2020

Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

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