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Zunehmend Schluss bei Immobilien?

Der heurige Sommer beschert uns neben äußerst volatilen Märkten auch sehr enttäuschende Konjunktur-Daten. Deutschland könnte in eine leichte Rezession rutschen, und in China verbuchte die Industrieproduktion im Juli den geringsten Zuwachs seit 17 Jahren.

All das findet seinen Niederschlag auch am Immobilienmarkt. Gerade die Preise für Büroimmobilien sind im 2. Quartal eigentlich weltweit unter Druck geraten. Wenig überraschend waren asiatische Städte, von Hongkong über Singapur bis Seoul, besonders betroffen. Sie sind die unmittelbaren „Anrainer“ nicht nur im Handelskonflikt zwischen den USA und China, sondern auch bei den anhaltenden Protesten in Hongkong.

Während also die externen Faktoren alles andere als unterstützend wirken, haben die fallenden Renditen dem Immobilienmarkt lange Zeit über vieles hinweggeholfen. Damit scheint aber zunehmend Schluss zu sein. Fallende Zinsen sind natürlich ein großes Plus für Immobilien, sie signalisieren aber auch konjunkturelle Schwäche, und darauf beginnt sich der Markt zunehmend zu fokussieren. Dazu kommen dann noch Sonderfaktoren, wie z. B. die Umstrukturierung im Handel. In US Shopping Malls sind die Immobilienpreise in den letzten 12 Monaten um satte 7% gesunken.

Dennoch sollten die kommenden Zinssenkungen in den USA dazu beitragen, dass der US Immobilienmarkt insgesamt stabil bleibt. Für die nächsten 12 Monate erwarten Experten eine Seitwärts-Entwicklung, ein massiver Preisrutsch gilt als eher wenig wahrscheinlich.
 

Mag. Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

Stand: 23. August 2019

Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

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