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Alles andere als ein Sommerloch

Von einem Sommerloch kann an den Börsen heuer ja wirklich keine Rede sein. Zunächst senkte die US Notenbank die Zinsen zwar wie erwartet um 25 Basispunkte, gleichzeitig machte deren Präsident Powell aber klar, dass der Schritt nicht unbedingt als Beginn einer längeren Serie zu sehen sei. Das sorgte bei vielen Marktteilnehmern für Enttäuschung, da man sich eine expansivere Gangart erhofft hatte. Kurz danach gab es eine neuerliche Verschärfung im Handelskonflikt zwischen den USA und China, wobei diesmal auch die Währungen betroffen waren. China lässt den Yuan ja nicht frei handeln, sondern setzt täglich einen Leitkurs fest. Zuletzt lag dieser erstmals seit 11 Jahren wieder über 7 zum Dollar, die chinesische Währung notierte also deutlich schwächer. Eine schwächere Währung begünstigt den Export, viele Beobachter sehen in dem Schritt Pekings daher den Versuch, eine Antwort auf die von den USA verhängten Zölle zu finden. In jedem Fall stieg dadurch die Nervosität an den Finanzmärkten. Gerade die Aktien haben nach den starken Anstiegen des heurigen Jahres viel zu verlieren, Gewinnmitnahmen liegen daher durchaus nahe. Dazu kommt die Tatsache, dass der Spätsommer, also die Monate August und September, historisch immer wieder für eine stärkere Korrektur „gut“ war. Wir haben schon seit einiger Zeit die Aktiengewichtung in unserer Anlagestrategie auf „neutral“ gesetzt, womit wir unsere grundsätzlich zwar positive, derzeit aber etwas vorsichtige Haltung zum Ausdruck bringen wollen. 

Mag. Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

Stand: 09. August 2019

Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

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