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Dynamik in Europa

Die europäischen Börsen haben 2021 eine starke Performance vorgelegt, per Mitte November stehen Anstiege von über 20% zu Buche. Und das trotz einer Reihe von Faktoren, die für Gegenwind sorgen könnten. Anstiege bei Teuerung und Energiepreisen, gepaart mit Engpässen in den Lieferketten hätten sich durchaus stärker in den Aktienkursen niederschlagen können. Dass sie es nicht getan haben, geht wohl sehr auf das Konto der ultra-lockeren Geldpolitik, die weltweit immer noch vorherrscht. Die US Notenbank beginnt zwar jetzt mit der Drosselung ihrer Anleihenkäufe, von einer echten Zinsanhebung scheinen wir aber auch dort noch weit entfernt. Die EZB hat ebenfalls signalisiert, die Zinsen noch länger im Keller zu lassen. Daneben gibt es aber noch einen weiteren Motor hinter den Kursanstiegen, und das sind die Unternehmensgewinne. Gerade in Europa, wo die zyklischen Werte dominieren, haben die Erträge der Firmen zuletzt eine starke Dynamik entwickelt. Im 3. Quartal sind die Gewinne im breiten Stoxx Index um rund 60% nach oben geschossen. Für das nächste Jahr sind die Erwartungen hier wesentlich verhaltener, genau genommen liegen die Schätzungen bei einem Zehntel, also 6%. Fast alle Experten sind sich einig, dass die Börsenrallye der letzten Jahre nicht ewig anhalten kann. Im relativen Vergleich zu Anleihen werden Aktien dennoch mittel- bis langfristig im Vorteil gesehen. Die Notenbanken werden die Geldpolitik langsam, aber doch straffen, das sollte die Anleihenkurse belasten.

Mag. Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

Stand: 17. November 2021

Monika Rosen, Chefanalystin der Bank Austria

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