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Das neue Internetbanking der Bank Austria.

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Das Internetbanking für Unternehmen

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Die Entwicklung der nationalen und internationalen Kapitalmärkte wird von den Expertinnen und Experten der Bank Austria laufend beobachtet und analysiert. Daraus resultiert die jeweils aktuelle Marktmeinung. Diese ist Grundlage für die Anlagestrategie der verschiedenen Vermögensanlageprodukte der Bank Austria.

Anleihen

Mit der Hoffnung auf eine Entschärfung im Handelsstreit ging die Nachfrage nach den als sichere Häfen erachteten Anleihen der Kernländer zurück, woraus schließlich ein deutlicher Renditeanstieg resultierte, und diese im Umkehrschluss Kursverluste zu verzeichnen hatten. 

Sollte sich die Tendenz zur Verbesserung des globalen Risikobildes, vor allem mit Hilfe von anhaltenden Fortschritten beim Handelskonflikt, weiter fortsetzen, könnten Renditen von Anleihen der Kernländer weiteren Auftrieb erhalten, auch wenn diese aufgrund konjunktureller Unsicherheiten, angesichts der bereits fortgeschrittenen Phase im Konjunkturzyklus, sowie fehlender Inflationserwartungen wohl eher gedämpft ausfallen dürften.

Wir gewichten Renten in Summe bzw. EUR-Staatsanleihen unter. Unternehmensanleihen erscheinen gegenüber den Alternativen attraktiver, wir gehen aber selektiv vor. Äußerste Vorsicht lassen wir bei Hochzinsanleihen walten. Hingegen bieten globale inflationsindexierte Staatsanleihen angesichts der vorsichtiger agierenden Fed bei einem sich vorerst fortsetzenden US-Wirtschaftswachstum Opportunitäten. Schwellenländeranleihen weisen (bei höherem Risiko) attraktive Renditeniveaus und langfristig Potenzial auf und bleiben übergewichtet.

Aktien

Nachdem sich das globale Risikobild, vor allem im Hinblick auf den Handelsdisput zwischen den USA und China sowie dem Brexit-Fortgang, zuletzt etwas lichtete, aber auch Fundamentaldaten, wie Wirtschaftswachstum oder Gewinnentwicklung der Unternehmen, zum Teil über den Erwartungen zu liegen kamen, zeigten sich die internationalen Aktienmärkte im Aufwind. 

Zwar scheinen die Risiken einer weiteren Zuspitzung mit Blick auf die bestehenden handels- und (geo)politischen Unsicherheitsfaktoren vorerst etwas in den Hintergrund gerückt zu sein. Zudem sollten geldpolitische Maßnahmen wichtiger Notenbanken Unterstützung bieten. Da die jüngsten Kursgewinne jedoch nahezu ausschließlich stimmungsgetrieben und weniger durch eine entsprechende Verbesserung von Fundamentaldaten abgesichert erscheinen, halten wir vorerst an unserem „neutralen“ Anlagevotum bei Aktien fest. 

Was die unterschiedlichen Aktienregionen betrifft, so favorisieren wir Europa, Japan und die Schwellenländer. In der Eurozone wirkt die Geldpolitik der EZB stimulierend. Einen zusätzlichen Unterstützungsfaktor könnte bei europäischen Aktien die Dividendenrendite liefern. Für japanische Aktien spricht neben Aktienrückkäufen sowie der äußerst expansiven Geldpolitik der Bank of Japan auch die relativ günstigere Bewertung. Wir bleiben bei unserer positiven Haltung zu den Schwellenbörsen, die von einer mittelfristigen Schwächetendenz des US-Dollar profitieren sollten. Zudem bietet die Währungsseite Chancen – Selektivität ist aber gefragt. US-Aktien scheinen gegenüber anderen Anlageregionen am wenigsten attraktiv. Zudem befinden sich die USA bereits in der Spätphase des Konjunkturzyklus. Infolgedessen gewichten wir diese Region unter.

Alternative Veranlagungen

Die Anlageklasse der Absolute-/Total-Return-Produkte sowie jene der Rohstoffe nutzen wir weiterhin zur Steigerung der Diversifikation und zur Optimierung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses.

Datum: 11.11.2019

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