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Das neue Internetbanking der Bank Austria.

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Das gewohnte Internetbanking für Privatkunden und Unternehmen

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Die Entwicklung der nationalen und internationalen Kapitalmärkte wird von den Expertinnen und Experten der Bank Austria laufend beobachtet und analysiert. Daraus resultiert die jeweils aktuelle Marktmeinung. Diese ist Grundlage für die Anlagestrategie der verschiedenen Vermögensanlageprodukte der Bank Austria.

Anleihen

Die Kombination aus Risikoaversion, Konjunktursorgen sowie Hoffnungen auf geldpolitische Lockerungsmaßnahmen wichtiger Notenbanken führten zu einer höheren Nachfrage nach den als sicher erachteten Anleihen der Kernländer, worauf diese zum Teil neue Renditetiefststände erreichten. 

Dementsprechend bieten die aktuellen Renditeniveaus unserer Meinung nach nur begrenzt Chancen für weitere Kursanstiege, also Renditerückgänge. Auch die Inflationserwartungen scheinen sich angesichts enger werdender Arbeitsmärkte (Lohnkostendruck) mittlerweile zu weit nach unten abgesetzt zu haben. Zudem könnte eine mittelfristige Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China etwas Auftrieb bei den Renditeniveaus liefern.

Wir gewichten Renten in Summe bzw. EUR-Staatsanleihen unter. Unternehmensanleihen halten wir weiterhin nur bedingt für attraktiv und gehen selektiv vor. Äußerste Vorsicht lassen wir bei Hochzinsanleihen walten. Hingegen bieten globale inflationsindexierte Staatsanleihen angesichts der vorsichtig agierenden Fed bei einem sich vorerst noch fortsetzenden US-Wirtschaftswachstum Opportunitäten. Schwellenländeranleihen weisen (bei höherem Risiko) attraktive Renditeniveaus und langfristig Potenzial auf und bleiben übergewichtet.

Aktien

Nach der Konsolidierung im Mai vollzogen die globalen Aktienmärkte im Juni eine Kehrtwende und konnten wieder Terrain gutmachen. Dabei sorgten vor allem die Erleichterung über einen ausbleibenden Zollkonflikt zwischen den USA und Mexiko sowie die von wichtigen Notenbanken befeuerten Zinssenkungsfantasien für Auftrieb.

Das globale Konjunkturwachstum legt zwar weiterhin zu, jedoch mit wesentlich geringerer Dynamik als noch im Vorjahr. Zudem signalisieren Stimmungsindikatoren angesichts handels- und geopolitischer Unsicherheitsfaktoren (wie z. B. des Handelsdisputs zwischen Washington und Peking, des Brexit oder Spannungen im Nahen Osten) eine sich fortsetzende Wachstumseintrübung. Die Bereitschaft wichtiger Notenbanken, im Bedarfsfall geldpolitische Maßnahmen zu setzen, sollte allerdings Unterstützung bieten. In diesem Umfeld lautet unser Anlagevotum bei Aktien „neutral“.

Was die unterschiedlichen Aktienregionen betrifft, so favorisieren wir Europa, Japan und die Schwellenländer. In der Eurozone wirkt die Geldpolitik der EZB stimulierend. Darüber hinaus bietet eine attraktive Dividendenrendite europäischen Aktien Unterstützung. Für japanische Aktien spricht neben steigenden Aktienrückkäufen sowie der äußerst expansiven Geld- und Fiskalpolitik der Bank of Japan auch die relativ günstigere Bewertung. Wir bleiben bei unserer positiven Haltung zu den Schwellenbörsen, die von einer mittelfristigen Schwächetendenz des US-Dollars profitieren sollten. Zudem bietet die Währungsseite Chancen – Selektivität ist aber gefragt. US-Aktien scheinen gegenüber anderen Anlageregionen am wenigsten attraktiv. Zudem befinden sich die USA bereits in der Spätphase des Konjunkturzyklus. Infolgedessen gewichten wir diese Region unter.

Alternative Veranlagungen

Die Anlageklasse der Absolute-/Total-Return-Produkte sowie jene der Rohstoffe nutzen wir weiterhin zur Steigerung der Diversifikation und zur Optimierung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses.
 

Datum: 03.07.2019

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