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Harfenklänge erklangen bei der Eröffnung des Festes der Kunst und des sozialen Engagements, zu dem die Bank Austria Anfang November in die Prunkräume der Albertina lud.

An diesem Abend überreichte die UniCredit Bank Austria den Sozialpreis 2018 für Wien. Der erfolgreiche Abschluss der von der UniCredit Bank Austria geförderten Crowdfunding Projekte 2018 wurde ebenfalls gefeiert.

„Heute können Sie die Projekte hautnah erleben. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich bei den Preisträgern des Sozialpreises aktiv zu informieren oder lauschen Sie einfach den Musikern einiger Crowdfunding-Projekte,“ so Roman Jost, Moderator des Abends.

Buddy-Projekt für Flüchtlinge ausgezeichnet

UniCredit-Bank-Austria-Vorstandsmitglied Jürgen Kullnigg überreichte den 1. Preis dem Buddy-Projekt Commit@Work der Caritas der Erzdiözese Wien.

Die Initiative unterstützt Flüchtlinge bei der Suche nach einem Job oder dem Antritt der ersten Arbeitsstelle. Den Geflüchteten im Alter zwischen 16 und 24 Jahren wird in dieser Phase ein Buddy zur Seite gestellt, der sie am Weg in den Arbeitsmarkt begleitet.

„Wir freuen uns riesig!“, so die strahlenden Gewinnerinnen Sahrah Seiwald und Caroline Scherzer, die sich besonders bei den freiwilligen Helfern für ihr Engagement bedankten.

Jürgen Kullnigg, CRO der Bank Austria
Jürgen Kullnigg, CRO der Bank Austria

„Die UniCredit Bank Austria engagiert sich seit vielen Jahren sehr aktiv im sozialen Bereich. Das ist für uns nicht Verpflichtung, sondern Wollen. In den letzten Jahren haben wir deutlich über 2 Millionen an Kunstschaffende und soziale Organisationen vergeben.“

Refugee Bike Kitchen

Platz 2 ging an das Projekt Refugee Bike Kitchen, eine Fahrradselbsthilfewerkstatt, in der geflüchtete Menschen andere Flüchtlinge und Wienerinnen und Wiener bei der Reparatur ihrer Fahrräder unterstützen.

„Die Refugee Bike Kitchen entstand ursprünglich zur Reparatur von Fahrrädern von Asylwerbern und Asylwerberinnen. Wir haben aber rasch gemerkt, dass unsere Arbeit Früchte trägt und das Projekt für alle geöffnet. Vielen Flüchtlingen haben wir auch Fahrradfahren beigebracht, das war ein großer Moment für sie.“

"Den Kinderrechten auf der Spur"

„Den Kinderrechten auf der Spur“ ist culture fly – interaktive Kunstprojekte, Platz 3 des Bank Austria Sozialpreises Wien. „Wir versuchen, den Kindern ihre Rechte zu erklären und ihre Persönlichkeit zu stärken“, so Regisseur Philip Aleksiev.

culture fly erarbeitet gemeinsam mit VolksschülerInnen – hauptsächlich in Brennpunktschulen - Theaterstücke zum Thema Kinderrechte, die dann auf die Bühne gebracht werden.

„Wir zeigen den Kindern, dass sie das Recht auf ein selbständiges Leben haben, ein Leben in Frieden“ fasst Aleksiev zusammen. Das Preisgeld fließt in die nächste Produktion.

Mitarbeiter von culture fly

sowieso!

Wie das Preisgeld verwendet wird zeigt beispielsweise das Projekt „sowieso!“, 2016 Gewinner des Bank Austria Sozialpreises Wien.

„Wir wollen nun wir unsere Mitarbeiter zahlen. Bisher bekamen sie ja nur eine Aufwandsentschädigung.“ sagt Anna Scheer. sowieso! bietet Kunst- und Bewegungsworkshops für Kinder mit Behinderung ab einem Alter von 3 Jahren. „Wir denken auch über einen eigenen Raum nach, das ist bisher aber nur eine Idee. Und wir wollen unsere Leistungen gerne in ganz Österreich anbieten.“

Neben dem Bank Austria Sozialpreis 2018 stand der Abend auch im Zeichen erfolgreicher Projekte der Crowdfunding-Initiative der UniCredit Bank Austria. Die Musiker spielten in den unterschiedlichste Sälen, so kamen die Gäste in den Genuss verschiedenster Musikgattungen. Beispielhaft für viele andere stehen hier eine Harfenistin und ein Cellist, die ihrer Karriere mit Unterstützung der Bank Austria einen entscheidenden Push gaben.

„Ich war 4 Jahre alt und ich wollte es.“

Was von den Eltern zuerst noch als kindlicher Wunsch abgetan wurde ist Elisabeth Planks Leidenschaft geblieben: Harfe zu spielen. Heute ist sie die einzige Soloharfenistin in Österreich.

Mit Hilfe des Bank Austria Crowdfundings gelang es ihr 2016, ihre erste CD zu finanzieren. „Eine CD zu haben erhöht die Glaubwürdigkeit gerade junger Künstlerinnen und Künstler. Es ist so etwas wie eine Visitkarte.“

Eine zweite CD ist in Vorbereitung, eine weitere – gemeinsam mit dem Barockensemble der Wiener Symphoniker – wurde soeben aufgenommen.

„Cello on Fire“

Cellist Peter Hudler hat 2018 seine Teilnahme am Edinburgh Fringe mittels Crowdfunding-Kampagne finanziert. Insgesamt 16 Konzerte wollte er beim größten Kunstfestival der Welt spielen.

Doch warum sollte die Crowd einen Musiker unterstützen, zu einem Festival zu fahren? „Zum einen waren das Fans in Edinburgh, die mich vom Vorjahr kannten und zu den Konzerten gehen konnten“, erzählt Peter Hudler. Zum anderen waren es Menschen, die einfach mithelfen wollten, dass Leute etwas schaffen können.“

Peter Hudlers Crowdfunding war erfolgreich, die Konzerte in Edinburgh waren voll. Für nächstes Jahr plant er bereits eine Konzertserie in Wien.

Die Bank Austria Auszeichnungen


Über den Bank Austria Sozialpreis

Bereits seit acht Jahren verleiht die UniCredit Bank Austria den Bank Austria Sozialpreis. Rund 1.200 Bewerbungen gingen seit Gründung des Preises ein und mehr als 100 Projekte wurden ausgezeichnet. Insgesamt wurde über eine halbe Million Euro Preisgeld an Initiativen ausgeschüttet, die benachteiligte Menschen unterstützen. Die gesamte Fördersumme beträgt 81.000 Euro; pro Bundesland werden insgesamt 9.000 Euro an die jeweiligen drei Siegerprojekte vergeben.

Über Crowdfunding mit der Bank Austria

Im Rahmen eines mit der Crowdfunding-Plattform http://wemakeit.at/bankaustriakunstpreis durchgeführten Prozesses unterstützt die Bank Austria seit vier Jahren ausgewählte Projekte, indem sie ein Drittel der gesamten Finanzierungskosten übernimmt. Mit dieser Unterstützung sollen besonders junge und innovative Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz gefördert werden. Insgesamt hat die Bank Austria für das Crowdfunding bisher 400.000 Euro zur Verfügung gestellt, um möglichst vielen Projekten aus ganz Österreich eine Chance auf Realisierung zu bieten.

Auf Grund des Prinzips der Drittelfinanzierung erhöht sich dieser Einsatz auf rd. 1,2 Mio. Euro für die österreichische Kunst- und Kulturszene.