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Gesperrte Trainingsplätze, abgesagt Events: Paralympics-Teilnehmer Nico Langmann hat aus der Not eine Tugend gemacht und eine ganz neue Fähigkeit gelernt.

Rollstuhltennisspieler Nico Langmann, der sich unbedingt für die Paralympischen Sommerspiele in Tokyo 2021 qualifizieren möchte, hat die Zeit der Ausgangsbeschränkung im Rahmen der Covid19-Maßnahmen gut genützt. "Als bekannt wurde, dass es Ausgangsbeschränkungen geben wird, bin ich zu einem großen Sportartikelhändler gefahren und habe noch einmal ordentlich eingekauft: Hanteln, Gewichte, Ergometer", erzählt die rot-weiß-rote Nummer 1. Er hat seinen Trainingsplan ehrgeizig abgearbeitet und in den eigenen vier Wänden auch tennis-spezifische Übungen eingebaut: "Es geht ja beim Tennis auch um die Koordination, deshalb habe ich Jonglieren gelernt."

Ein starkes Duo

Seit 20. April darf Nico Langmann wieder am Platz trainieren. Tennis-Ass Dominic Thiem, Markenbotschafter der Bank Austria, trainiert mit Nico Langmann in der gleichen Trainingsgruppe. Die beiden sind schon seit einigen Jahren gut befreundet. Also bestritten sie auch gemeinsam den Wings for Life World Run - mit mehr als 77.000 Menschen weltweit. 
Beim Wings for Life World Run starten alle Läufer weltweit zur gleichen Zeit ihren individuellen App Run – bis das virtuelle Catcher Car sie einholt. 100 % des Startgeldes gehen an die Rückenmarksforschung, um Querschnittslähmung zu heilen. "Es war ein cooles Erlebnis, mit Dominic bei dem Lauf teilzunehmen und Teil dieses Events zu sein", so Langmann.

Was kann sich Nico Langmann von Dominic Thiem abschauen?
"Ich kann unglaublich viel von ihm lernen, er ist immerhin die Nummer 3 der ATP-Tour und Tennis ist Tennis. Der Ball spürt nicht, ob ich sitze oder stehe."

Dominic und Nico Langman beim Wings for Life World Run

Die Bank Austria ist sowohl langjähriger Partner des Rollstuhltennis in Österreich als auch Gründungspartner des Österreichischen Paralympischen Committees (ÖPC).

Fakten zum Rollstuhltennis

  • Spiel- und Turnierregeln sind bis auf eine Ausnahme dieselben wie beim Tennis der Nichtbehinderten. Wer im Rollstuhl spielt darf den Ball zweimal aufspringen lassen. Der erste Aufsprung muss natürlich im Spielfeld, der zweite kann außerhalb sein. 
  • Für das Turniertennis im Rollstuhl ist nach den Regeln der ITF spielberechtigt, wer eine ständige Behinderung hat, die das Spiel zu Fuß ausschließt.
  • Im Rollstuhltennis gibt es keine Unterschiede zwischen dem Grad der Behinderung, es gibt nur Leistungsklassen (Ausnahme: Kategorie "Quad"; dies sind Spieler mit eingeschränkten Funktionen in den Händen).
  • Grundsätzlich kann mit einem normalen Rollstuhl Tennis gespielt werden, jedoch wird man erst mit einem speziellen Rollstuhl die volle Bandbreite dieses attraktiven Sports erfahren. Die extrem schräg gestellten Räder erleichtern die Beweglichkeit, die zusätzliche Längsachse mit je einem kleinen Zusatzrad vorne und hinten verhindert ein Kippen oder Umfallen des Rollstuhls.