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In der Politik herrschen neue Regeln. Die Renaissance des Staates hält an. Die Impfung bringt den Umschwung. Und weitere Leitplanken, die dieses Jahr den Weg vorgeben.

Politische Neuordnung
Mit Joe Biden als neuem US-Präsidenten normalisieren sich die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa wieder. Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird weitergehen – aber in berechenbaren Bahnen. Die Verbindung zwischen dem neuen und dem alten Kontinent dürfte wieder stärker werden. Die von Großbritannien mit den USA angestrebte Allianz wird es in der von der britischen Regierung gewünschten Form nach dem Brexit kaum geben. Und Russland zeigt zwar nun auch auf technologischem Weg seine militärische Stärke, aber die Wirtschaft des Landes hat noch immer großen Aufholbedarf. Für Europa ergeben sich einige Chancen: Mit neu gewonnener Kraft könnte es eine starke Achse mit den USA bei wichtigen Aufgaben, wie der Eindämmung des Klimawandels, der Bekämpfung des internationalen Terrorismus, oder gegenüber den Vorherrschaftsbestrebungen von China oder Russland bilden.

Der Staat macht Wirtschaft
Eine gängige Maßzahl, um den Einfluss des Staates auf eine Volkswirtschaft zu verdeutlichen, ist die Staatsquote, also das Verhältnis der Staatsausgaben im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt. Im Jahr 2019 lag sie in Österreich bei 48 Prozent. 2020 kletterte sie auf 58 Prozent. Sie wird heuer und in den nächsten Jahren wieder zurückgehen, aber nur langsam. Große Beteiligungen der öffentlichen Hand an notleidenden privaten Unternehmen sind jedoch noch nicht erkennbar. Die Hilfsmaßnahmen des Staates für die Unterstützung gefährdeter Unternehmen haben aber nicht nur zu einer höheren Staatsquote, sondern auch zu einer gestiegenen Staatsverschuldung geführt. Da das Zinsniveau weiterhin im Null-Prozent- Bereich bleibt, belasten die Zinsen nicht noch zusätzlich die Staatshaushalte, die bisher einen großen Teil der Einkommensverluste ausgeglichen haben.

Impfung als Gamechanger
Sobald es heuer zu einer Durchimpfung gegen Covid-19 von mehr als 60 Prozent der Bevölkerung kommt, könnte sich die Lage der Wirtschaft wieder bessern. Bei dieser Impfquote wären nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaftsforschung Kiel keine weiteren Einschränkungen mehr für die Betriebe eines Landes notwendig. Doch kurz vor Jahreswechsel lag die Impfbereitschaft bei nur knapp über 40 Prozent. Eine staatliche Impfpflicht wird es in den wenigsten Länder geben. Airlines oder andere Unternehmen könnten diese von Konsumenten jedoch fordern.

Digitales Wissen wird Pflicht
Es stellt sich nicht mehr die Frage, wo Menschen arbeiten – im Büro oder zuhause –, sondern wie sie arbeiten. Digitale Skills werden immer mehr zur Pflicht. Der durch die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr ausgelöste Trend zum Homeoffice ist nur die physische Ausprägung der weiteren Digitalisierung der Arbeitswelt. Einer Entwicklung, die vor kaum einer Berufssparte haltmacht. Der stationäre Handel wird zunehmend ins Internet verlagert. Anwälte brauchen neben juristischen Kenntnissen digitale Fähigkeiten, um mit großen Unternehmen hier auf Augenhöhe agieren zu können. Und selbst bei Ärzten hat die Telemedizin bereits in den Praxen Einzug gehalten.

Nachhaltigkeit wird zum Wirtschaftsmotor
Die Corona-Pandemie hat den weltweiten CO2-Ausstoß kurzfristig verringert. Mit zunehmendem Wirtschaftswachstum wird er wieder steigen. Auf der Suche nach neuen Wachstumstreibern für die Wirtschaft wird Nachhaltigkeit nun aber zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Neue Branchen, neue Unternehmen, neue Arbeitsplätze entstehen, um nachhaltige Ziele, wie die Reduktion der CO2-Emissionen, zu erreichen. Und die Maßnahmenpakete der europäischen Regierungen zur Unterstützung der durch die Pandemie in Notlage geratenen Unternehmen sind zusätzlich noch an Auflagen geknüpft, diese finanziellen Mittel für Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen einzusetzen.

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