Über den EinkaufsManagerIndex

Im UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (EMI) finden Sie die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch ausgewählte Einkaufsmanager.

Österreichs Industrie trotz Auftragseinbußen und hoher Kostendynamik auf Wachstumskurs

„Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex stieg im Mai leicht auf 51,7 Punkte an. Damit überschritt der Indikator den dritten Monat in Folge die Grenze von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird“, meint UniCredit Bank Austria Chefökonom Stefan Bruckbauer und ergänzt: „Der Blick auf die Entwicklung der einzelnen Komponenten des Indikators lässt annehmen, dass die leichte Verbesserung der Industriekonjunktur nicht trotz, sondern wegen der Belastungen durch den Nahostkonflikt erfolgte, als Folge von Anpassungsmaßnahmen der Betriebe an ungünstigere Rahmenbedingungen.“

  • Der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex stieg im Mai auf 51,7 Punkte
  • Die Betriebe weiteten ihre Produktion trotz leicht sinkender Nachfrage aus
  • Die Beschäftigung wurde im Mai erneut verringert 
  • Der stärkste Kostenanstieg seit vier Jahren führte trotz deutlicher Anhebung der Abgabepreise zu einer Verschlechterung der Ertragslage 
  • Der gezielte Lageraufbau wurde fortgesetzt, um verlängerten Lieferzeiten aufgrund von Kapazitätsengpässen, Rohstoffknappheit und Störungen im Transport zu begegnen  
  • Vorsichtiger Optimismus der Betriebe: Die Geschäftserwartungen binnen Jahresfrist stiegen im Mai auf 54,7 Punkte  

UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex (PDF)
Methodik (PDF)

Stand: 27. Mai 2026.

 

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