So schützen Sie Ihren PC

Firewalls
Eine Firewall (Deutsch: „Brandmauer“) schützt Ihren Computer vor Hackern, Viren und Würmern, die versuchen über das Internet Zugriff auf Ihren Computer zu erlangen. Im Heimbereich stellt diese den wirksamsten und wichtigsten ersten Schritt zum Schutz Ihres Computers dar. Reglementieren Sie mit einer Desktop-Firewall auch den Zugriff von Programmen auf das Internet. Seien Sie misstrauisch, falls unbekannte Programme Zugriff auf das Internet verlangen.

Hinweis: Eine bestehende Infektion Ihres Systems kann die Firewall nicht beheben. Sie benötigen also dennoch zusätzlich Antivirensoftware und Antispywaresoftware!

Aktuelle Browserversionen
Bei älteren Browserversionen treten gelegentlich Sicherheitsprobleme auf. Deshalb werden in unregelmäßigen Abständen Updates für Ihre Internetbrowser veröffentlicht. Ignorieren Sie diese Meldungen nicht und führen Sie schnellstmöglich das Update durch. Machen Sie auch regelmäßig Updates der so genannten Browser-Plugins (Flash-Player, Java-Runtime-Environment, Quicktime-Player, etc.). Diese können auch Sicherheitslücken enthalten, die durch Updates geschlossen werden.

Aktuelle Betriebssysteme
Auch bei Betriebssystemen können ältere Versionen Sicherheitslücken aufweisen. Aktualisierungen schließen oftmals diese Lücken. Es wird empfohlen die vollständig automatische Aktualisierung zu wählen. Alle Fehlerbehebungen werden sofort nach Erscheinen installiert. Ein potentieller Angreifer ist nun nicht mehr in der Lage die Fehler und Sicherheitslücken auszunutzen.
Hinweis: Höchste Sicherheit mit automatischer Aktualisierung von Browser und Betriebsystem!

Antivirensoftware
Bevor Sie im Web surfen, sollten Sie eine leistungsfähige Antiviren-Software installieren. Um auch vor aktuellen Viren geschützt zu sein, müssen Sie Ihre Antivirensoftware regelmäßig aktualisieren. Bei den meisten Antivirenprogrammen kann ebenfalls ein automatisches Update eingerichtet werden.

Hinweis 1: Führen Sie regelmäßig einen Systemüberprüfung mit Ihrer Antivirensoftware durch!
Hinweis 2: Zwei Antivirusprogramme sind nicht besser als eines. Das gleichzeitige Ausführen mehrerer Antivirusprogramme kann zu schwerwiegenden Konflikten führen!

So erstellen Sie sichere Passwörter

Mindestens acht Zeichen
Ein gutes Passwort besitzt mindestens acht Zeichen (je länger, desto besser).

Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen verwenden
Das Passwort sollte Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen (%$§ etc.) enthalten.

Keine Vornamen oder Namen des Haustieres
Verwenden Sie nicht den Namen Ihres Haustieres.

Keinen persönlichen Bezug zu sich herstellen
Tabu sind Namen von Familienmitgliedern, des besten Freundes, des Lieblingsstars oder deren Geburtsdaten usw.

Keine Tastaturbegriffe
Keine auf der Tastatur nebeneinander liegende Zeichen verwenden, also nicht asdfgh oder 1234abcd usw.

Passwort regelmäßig ändern
Ändern Sie Ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen, spätestens alle drei bis vier Monate. Stellen Sie eine automatische Erinnerung ein, um Ihre Passwörter für E-Mails, Bankgeschäfte, Kreditkartengesellschaften usw. regelmäßig zu ändern.

Passwort nicht unverschlüsselt speichern
Speichern Sie Ihre Passwörter nicht in der jeweiligen Software, und legen Sie Ihre Kennwörter erst recht nicht in einer leicht zu identifizierenden Datei ab. Auch auf das berühmte "Password Post-It" an Ihrem Monitor sollten Sie unbedingt verzichten.

Tipp: So können Sie leicht ein sicheres Passwort erstellen: Bilden Sie einen Satz, nehmen Sie nur die ersten Buchstaben: Ich lasse mir jetzt sofort ein Passwort einfallen: IlmjsePe. Ergänzen Sie dieses um Ziffern und Sonderzeichen: Ilmjse8%Pe.

Bitte beachten Sie: Verwenden Sie keine Umlaute: bei Reisen ins Ausland, können diese nicht auf den Tastaturen eingegeben werden.

Was Sie über sichere Passwörter wissen sollten
Hackerinnen bzw. Hacker verwenden gerne so genannte Wörterbuchtools, um sehr schnell Tausende möglicher Kennwörter auszuprobieren. Schützen Sie sich, indem Sie ungewöhnliche Passwörter verwenden, die in keinem Wörterbuch stehen.