24You

Das neue Internetbanking der Bank Austria.

BusinessNet

Das Internetbanking für Unternehmen

olbImgAlt Zum GroGreen-Konto
GoGreen-Konto – das Grüne GiroKonto. Weil jeder etwas für die Umwelt tun kann. Zum GroGreen-Konto

Experten-Statement zur aktuellen Börsensituation und ein Rückblick auf die letzten Wochen.

 

Marktentwicklung und Anlagestrategie

Basierend auf der fundierten Marktmeinung der Bank Austria entwickelt unser Team von Investmentspezialistinnen und -spezialisten die aktuelle Anlagestrategie. Diese ist Grundlage des Vermögensmanagements sowie der individuellen Anlageberatung. 

Oliver Prinz, Leiter Investment Management & Strategy
Oliver Prinz, Leiter Investment Management & Strategy
„Aktien sind in der Anlagestrategie weiterhin übergewichtet.“
Aktien

Hoffnung auf Erholung ab dem zweiten Quartal.
Die Kombination aus massiven finanz- und geldpolitischen Maßnahmen und der Hoffnung auf eine weltweite Erholung ab dem zweiten Quartal 2021 (angetrieben durch die Einführung wirksamer Impfstoffe) stützt Aktien – trotz der hohen Unsicherheit aufgrund der aktuellen Corona-Welle in Europa und den USA. Vor diesem Hintergrund bleiben Aktien in der Anlagestrategie weiterhin übergewichtet. 

Europa und Schwellenländer im Fokus.
In der Anlagestrategie werden europäische Aktien und jene aus den Schwellenländern übergewichtet. Kurzfristig werden europäische Aktien durch die zweite Corona-Welle belastet. Die Geld- und Fiskalpolitik (u. a. Wiederaufbaufonds) ist jedoch äußerst expansiv. Interessant sind die Dividendenrenditen, die deutlich über den Renditen von Staats- und Unternehmensanleihen liegen.

Die V-förmige Erholung in China (das Vor-Corona-BIP-Niveau ist längst schon wieder überschritten) und die Hoffnung auf eine Deeskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China mit der Wahl Bidens könnten einen Aufholprozess von Schwellenländeraktien gegenüber Aktien der entwickelten Welt begünstigen. Wir bevorzugen Asien als Region. Es gilt jedoch, die Länder und Sektoren in dieser Region sorgfältig zu selektieren.

Enge Grenzen bei US-Aktien.
Bei US-Aktien verbessert sich die Ertragslage. Allerdings dürften das schlechte Pandemie-Management und die mögliche fiskalische Klippe der Aufwärtsentwicklung enge Grenzen setzen.

Anleihen

Bewertungen der Anleihen derzeit nicht interessant.
Anleihen werden generell durch die stark expansiven geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken unterstützt. Allerdings sind die Bewertungen, insbesondere von Anleihen der entwickelten Welt, nicht interessant. Anleihen mit sehr niedriger oder sogar negativer Verzinsung sind zu einer großen Herausforderung für Anleger geworden, die in Rentenpapiere investieren. Der Umfang von Anleihen mit negativer Verzinsung ist weltweit auf 16,5 Billionen US-Dollar gestiegen und macht rund ein Viertel des globalen Anleihenmarktes aus. Im Universum der Staatsanleihen ist der Anteil sogar auf über 35 % angestiegen. Niedrigere Zinsen erklären sich durch die niedrigen, zeitweise sogar negativen Inflationsraten. Staatsanleihen aus der Eurozone werden aufgrund dieses Umfelds untergewichtet, da die Bewertung derzeit nicht attraktiv ist, obwohl diese Papiere von der hyperexpansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank unterstützt werden. 

Europäische Unternehmensanleihen gut unterstützt.
Europäische Investment-Grade-Unternehmensanleihen werden durch die Käufe der EZB – sowohl über das gängige Anleihenkaufprogramm CSPP (Corporate Sector Purchase Programme) als auch über das Pandemiekaufprogramm (PEPP) – sowie die sogenannten Carry-Trades (Zinsdifferenzgeschäfte) gut unterstützt. Zuletzt hat die EZB eine weitere Aufstockung des PEPP um über ein Drittel bekannt gegeben. Aus diesen Gründen wird dieses Anlagesegment in der Anlagestrategie übergewichtet.

Steigende Ausfallraten bei Hochzinsanleihen nicht berücksichtigt.
Hochzinsanleihen werden derzeit nicht berücksichtigt, da steigende Ausfallraten bedingt durch die Pandemie noch nicht vollständig in den aktuellen Bewertungen berücksichtigt zu sein scheinen. Der Mangel an Marktliquidität bleibt ebenfalls ein Problem.

Schwellenländer übergewichtet.
Schwellenländeranleihen in Lokalwährung werden übergewichtet, da die Suche nach Rendite angesichts des längerfristig niedrigeren Zinsumfelds sowie eines schwächer werdenden US-Dollars ein solches Investment attraktiv erscheinen lässt. Die höheren Ertragschancen sollten die Währungsrisiken kompensieren können.

Für ein individuelles Beratungsgespräch zu allen wichtigen Themen rund um Ihr Vermögen steht Ihnen Ihre Beraterin bzw. Ihr Berater gemeinsam mit unserem Spezialisten-Team sehr gerne zur Verfügung.
 

Datum: 13. Jänner 2021

Rechtliche Informationen Bitte anklicken und lesen

Dies ist eine Marketingmitteilung und keine Finanzanalyse. Die dargestellten Inhalte stellen keine Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere sind sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

Diese Publikation dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse der Anlegerin bzw. des Anlegers (z. B. Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen, Anlageziele und finanzielle Verhältnisse) abgestimmte Beratung.

Die vorliegenden Informationen wurden von der UniCredit Bank Austria AG, Rothschildplatz 1, 1020 Wien, auf der Grundlage von öffentlich zugänglichen Informationen sowie von intern erstellten Daten erarbeitet. Diese Quellen werden von uns als verlässlich eingeschätzt. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko, das auch den gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals bedeuten kann, verbunden. Wert und Rendite einer Anlage können plötzlich und in erheblichem Umfang steigen oder fallen und können nicht garantiert werden. Auch Währungsschwankungen können die Entwicklung des Investments beeinflussen.

Über den grundsätzlichen Umgang der Bank Austria mit Interessenkonflikten sowie über die Offenlegung von Zuwendungen informiert Sie unsere Broschüre „Zusammenfassung der Leitlinien für den Umgang mit Interessenkonflikten und Offenlegung von Zuwendungen“. Ihre Beraterin bzw. Ihr Berater informiert Sie gerne im Detail.

Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. 

Es besteht die Möglichkeit, dass die Anlegerin bzw. der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält, unter anderem dann, wenn die Kapitalanlage nur für kurze Zeit besteht. Je länger der Anlagehorizont, umso geringer fallen kurzfristige Schwankungen ins Gewicht. Unter außergewöhnlichen Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals samt Abschlussgebühr kommen.

Es ist darauf hinzuweisen, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen der Kundin/des Kunden abhängt und künftigen Änderungen unterworfen sein kann.

Welche Anlageform am besten zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Risikoneigung, dem gewünschten Anlage­horizont und Ihrem individuellen Anlageziel ab. Für ein individuelles Beratungsgespräch, in dem wir Sie über alle Details, Chancen und Risiken der verschiedenen Anlageformen informieren, steht Ihnen Ihre Beraterin bzw. Ihr Berater jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

© UniCredit Bank Austria AG, 2020
Haftungsausschluss: Sämtliche Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autorinnen und Autoren sowie des Herausgebers ist ausgeschlossen.