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Experten-Statement zur aktuellen Börsensituation und ein Rückblick auf die letzten Wochen.

 

Marktentwicklung und Anlagestrategie

Basierend auf der fundierten Marktmeinung der Bank Austria entwickelt unser Team von Investmentspezialistinnen und -spezialisten die aktuelle Anlagestrategie. Diese ist Grundlage des Vermögensmanagements sowie der individuellen Anlageberatung. 

Oliver Prinz, Leiter Investment Management & Strategy
Oliver Prinz, Leiter Investment Management & Strategy
„Die Anzeichen einer globalen Erholung verdichten sich. Europa bleibt unsere präferierte Region.“
Aktien

Globale Erholung in Sicht.
Die Anzeichen einer globalen Erholung im Zuge der Wiederöffnung der Volkswirtschaften verdichten sich. Die beeindruckende Unterstützung durch Zentralbanken und die Finanzpolitik, das zunehmende Vertrauen in die Entwicklung eines COVID-19-Impfstoffs sowie das Potenzial, weitere Ausbrüche besser managen zu können, stützen derzeit risikobehaftete Anlagen. Wir bleiben daher bei solchen Assetklassen weiterhin konstruktiv. Da das skizzierte Umfeld bereits voll eingepreist ist, beobachten wir einige Schlüsselereignisse genau, um unsere Allokation besser beobachten und feiner abstimmen zu können. 

Insgesamt sind wir der Ansicht, dass die Einführung des „Average-Inflation-Targeting“ durch die US-Notenbank eine weitere Unterstützung für das auch langfristig niedrig bleibende Zinsumfeld bieten dürfte. Infolgedessen sollte die Schwäche des US-Dollars anhalten, was positiv für risikobehaftete Anlagen wäre, da Aktien von einer Senkung der Realzinsen profitieren würden. 

Wir bleiben bei Aktien neutral.
Die Kombination aus massiven fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen stützt unsere Einschätzung der Aktienmärkte – trotz schwacher Makro- und Gewinndaten und anhaltend hoher Unsicherheit. Wir bleiben bei Aktien neutral.

Europa bleibt unsere präferierte Region. 
Die europäische Geld- und Fiskalpolitik (mit der jüngsten Vereinbarung über den Wiederaufbaufonds) ist extrem expansiv. Die Dividendenrenditen sind interessant und liegen deutlich über den Renditen von Staats- und Unternehmensanleihen. Europäische Aktien könnten auch vom Aufholprozess der Value- und zyklischen Sektoren profitieren.

Die hohe Gewichtung des Technologie- und Pharmasektors unterstützt die US-Aktienmärkte. Allerdings könnten das schlechte Management der COVID-19-Krise, die Risiken einer fiskalischen Klippe und die höhere Volatilität aufgrund der Ungewissheit über den Ausgang der bevorstehenden Präsidentschaftswahl (auch weil der Anteil der Briefwähler gestiegen ist) die Aufwärtsentwicklung begrenzen.

Die globale makroökonomische Erholung, die US-Dollar-Schwäche und die Hoffnung auf nachlassende Handelsspannungen zwischen den USA und China im Falle eines Wahlsiegs der Demokraten in den USA könnten einen Aufholprozess der Schwellenländer gegenüber den entwickelten Märkten begünstigen. 
 

Anleihen

Staatsanleihen der Peripherieländer bleiben gut unterstützt.
Was das Anleihenportfolio betrifft, rechnen wir damit, dass Staatsanleihen der Peripherieländer durch den Recovery Fund und die Maßnahmen der EZB weiterhin gut unterstützt bleiben. Euro-Investment-Grade-Unternehmensanleihen werden durch die Käufe der EZB – sowohl durch das traditionelle CSPP als auch das Pandemiekaufprogramm (PEPP) – sowie durch die Carry Trades (Zinsdifferenzgeschäfte) der Investoren stark unterstützt. Wir erwarten eine weitere Aufstockung des PEPP um 250 bis 500 Milliarden Euro, die bis Jahresende angekündigt werden dürfte. Schon jetzt hat sich die EZB zum Kauf von Anleihen im Umfang von 1,35 Billionen Euro bis Mitte nächsten Jahres verpflichtet, mit Reinvestitionen bis mindestens Ende 2022. Obwohl die europäischen Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen recht eng erscheinen, dürften unserer Meinung nach durch die starke Unterstützung der EZB, die geringere Hebelwirkung und Volatilität sowie das Fehlen von Währungsrisiken Euro-Unternehmensanleihen (mit guter Bonität) eine interessante Investmentoption sein – natürlich unter Beachtung zugrunde liegender Risiken.

Unternehmensanleihen profitieren von EZB-Programmen.
Europäische Investment-Grade-Unternehmensanleihen erscheinen durch die Käufe der EZB (sowohl über das gängige Anleihenkaufprogramm APP (Asset Purchase Programme) als auch über das Pandemiekaufprogramm (PEPP) sowie die sogenannten Carry Trades gut unterstützt.

Kern-Staatsanleihen derzeit nicht interessant.
Die Geldpolitik der EZB bleibt hyperexpansiv, aber die Bewertungen von Kern-Staatsanleihen sind derzeit nicht interessant. Es ist auch wichtig, den erheblichen Anstieg der künftigen Staatsverschuldung als Folge der fiskalischen Stimuli zur Bekämpfung der Rezession zu berücksichtigen.

Für ein individuelles Beratungsgespräch zu allen wichtigen Themen rund um Ihr Vermögen steht Ihnen Ihre Beraterin bzw. Ihr Berater gemeinsam mit unserem Spezialisten-Team sehr gerne zur Verfügung.
 

Datum: 9. September 2020

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