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Verlockende Aussicht auf Normalität

  • Macro: Neue Restriktionen in Europa und den USA werden die Wirtschaftstätigkeit in naher Zukunft belasten. Wir erwarten, dass Impfstoffe und medizinische Behandlungen für COVID-19 im 2H21 allmählich eine Erholung unterstützen und die Wirtschaft auf einen soliden Wachstumskurs im Jahr 2022 bringen werden. Die Geldpolitik dürfte sehr locker bleiben, da die Inflation die Zielwerte unterschreitet.
  • FI: Nachdem wir im Jahr 2020 neue Rekordtiefs markiert haben, erwarten wir, dass die langfristigen Bund- und UST-Renditen steigen und bis zum Jahresende 2021 -0,30% bzw. 1,30% erreichen werden, wobei die Kurven steiler werden. Die realen Renditen dürften im nächsten Jahr deutlich unter null bleiben. Wir prognostizieren, dass der 10J BTP-Bund Spread im Laufe des Jahres 2021 um 115 Bp handeln wird.
  • FX: Die Risikobereitschaft wird ein Hauptantriebsfaktor für die G10-Währungen sein und wir glauben, dass der USD vor einer weiteren Schwächephase stehen wird. Unser EUR-USD-Ziel für das Jahresende 2021 liegt bei 1,28. Wir erwarten auch, dass der Einfluss von Brexit auf die britische Wirtschaft EUR-GBP auf 0,94 steigen lässt und gehen
    von einem EUR-CHF-Anstieg auf 1,11 aus. USD-JPY wird voraussichtlich unter 100 fallen.
  • Equities: Bei sich stark erholenden Unternehmensgewinnen prognostizieren wir für 2021 zweistellige Zuwächse in europäischen Aktien, auch wenn der Weg zu höheren Kursen möglicherweise nicht gleichmäßig verlaufen wird. Nach einem soliden Jahr 2020 erwarten wir, dass die defensiven Sektoren an Attraktivität verlieren werden und empfehlen
    ein überwiegend zyklisches Engagement.
  • Credit: Unterstützt durch den Kauf von Anleihen durch die EZB und ein geringes Nettoangebot, dürften sich die IG Kreditspreads im Jahr 2021 auf historische Tiefststände einengen. Wir glauben, dass niedrigere Stufen der Kapitalstruktur und HY eine gute Nachfrage anlocken und interessante Erträge liefern werden. Die Renditejagd und eine solide
    Kreditqualität sprechen auch für engere Spreads bei Unternehmensanleihen in Hartwährung in den Schwellenländern.

Quelle: UniCredit Research – The UniCredit Macro & Markets 2021-21 Outlook, 1. Dezember 2020, Kurzzusammenfassung

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