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Kampf gegen den Abschwung

  • Es wird erwartet, dass die CEE-Länder im Jahr 2020 die tiefste Rezession des Jahrhunderts erleben werden. Exporte und Importe werden stark schrumpfen, da die globalen Lieferketten unterbrochen werden. Die Binnennachfrage wird durch steigende Arbeitslosigkeit, Unternehmenskonkurse und Unsicherheit beeinträchtigt werden.
  • Die Unterstützung von Regierungen und Zentralbanken ist beispiellos, wobei im Gegensatz zu 2008-10 sowohl die fiskalischen als auch die Finanzierungsbedingungen gelockert werden dürften.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass die Erholung im Jahr 2021 alle in diesem Jahr erlittenen Verluste wieder wettmachen kann, da Beschäftigung und Investitionen der Erholung hinterherhinken. Darüber hinaus könnte sich der Wiederaufbau der Lieferketten als schwerfällig erweisen.
  • In den EU-CEE1-Ländern erwarten wir einen Rückgang des BIP um 9,4% im Jahr 2020 und ein Wachstum von 8,5% im Jahr 2021.
  • Russlands Wirtschaft könnte im Jahr 2020 um etwa 5,4% schrumpfen und im nächsten Jahr wieder um 3,8% zulegen.
  • In der Türkei dürfte das BIP in diesem Jahr um etwa 5,6% sinken und 2021 um 6,6% wachsen.
  • Wir erwarten weitere Zinssenkungen in Tschechien, Polen, Russland, Serbien und der Türkei. Nur in Tschechien und Polen werden voraussichtlich im Jahr 2021 Zinserhöhungen in Betracht gezogen.
  • Im Jahr 2020 wird die Inflation in den EU-CEE-Ländern und auf dem Balkan wahrscheinlich unter die Zielvorgabe fallen und in der Türkei einstellige Werte erreichen. Basiseffekte, Angebotsschocks und große fiskalische Impulse werden die Reflation im Jahr 2021 unterstützen. In Russland könnte die Inflation im Jahr 2020 über das Ziel steigen und 2021 unter 4% fallen.
  • Die meisten CEE-Währungen sind unterbewertet. Langlaufende Lokalwährungsanleihen sind angesichts von Zentralbankkäufen attraktiv.
  • Mögliche positive Ergebnisse der durch COVID-19 ausgelösten Krise sind eine stärkere Zivilgesellschaft, eine Neuordnung der Wählerprioritäten, schlankere Bürokratien und kürzere Lieferketten in Europa.
  • Negative mögliche Ergebnisse könnten ein weiterer demokratischer Rückschritt, eine niedrige Zuteilung von EU-Mitteln für 2021-27 und soziale Unruhen sein.

 

Quelle: UniCredit Research – CEE Quarterly, 7. Mai 2020, Erstveröffentlichung 15. April 2020, Kurzzusammenfassung

 

 

1 EU-CEE-Ländern umfassen: Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn - alle CEE-Länder, die Mitglieder der EU sind.

 

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