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Starker Aufschwung, zerbrechliche Erholung

  • Die wirtschaftlichen Aktivitäten in den CEE-Ländern erholen sich wieder, da die Lockdown-Beschränkungen allmählich gelockert werden, aber sie bleiben deutlich unter dem Niveau vor der COVID-19-Krise. Darüber hinaus ist die Erholung mit vielen Risiken verbunden.
  • Regierungen und Zentralbanken haben umfangreiche Unterstützungsprogramme
    durchgeführt, die von 3,5% des BIP in Russland bis 23,5% des BIP in Tschechien reichen.
  • Die Förderprogramme unterscheiden sich in Größe, Umfang, Effizienz und Geschwindigkeit der Umsetzung. Diese Merkmale werden die Erholung im 2H20 und 2021 prägen.
  • Das größte Risiko für die CEE-Volkswirtschaften ist eine zweite Pandemiewelle, auch wenn die Restriktionen nicht so streng ausfallen wie im März-Mai 2020.
  • In EU-CEE1erwarten wir einen Rückgang des BIP um 8,3% im Jahr 2020 und ein Wachstum von 7,3% im Jahr 2021. Die Volkswirtschaften des Westbalkans könnten sich ähnlich entwickeln.
  • Russlands Wirtschaft dürfte im Jahr 2020 um etwa 5,4% schrumpfen und im nächsten Jahr wieder um 3,8% zulegen.
  • In der Türkei könnte das BIP in diesem Jahr um etwa 5,6% sinken und 2021 um 6,6% wachsen.
  • Wir erwarten weitere Zinssenkungen in Tschechien, Rumänien, Russland, Serbien und der Türkei. Lediglich Tschechien und Polen könnten im Jahr 2021 eine Zinserhöhung in Betracht ziehen.
  • Die Inflationsziele dürften in den Jahren 2020-21 erreicht werden, könnten aber
    anschließend in Gefahr geraten, wenn die Binnennachfrage wieder anzieht.
  • Unseren Modellen zufolge sind die CZK, der HUF und der PLN unterbewertet, aber
    schlechte Handelsdaten und eine volatile Risikobereitschaft können potenzielle Rallyes verkürzen; der RUB, der RON und der RSD sind überbewertet.
  • ROMGBs und ROMANI EUR bleiben unsere Top-Empfehlung in der Region, da das zuvor in den Anleihen eingepreiste Risiko einer Rating-Herabstufung weiter abnehmen könnte.
  • OFZs, POLGBs und langfristige CZGBs bieten attraktive Bewertungen, sind aber mit Wechselkursrisiken konfrontiert.
  • Die "Recovery and Resilience Facility" der EU ist für die EU-CEE-Länder von entscheidender Bedeutung, jedoch nicht in den nächsten zwölf Monaten.

 

Quelle: UniCredit Research – CEE Quarterly, 15. Juli 2020, Erstveröffentlichung 15. Juni 2020, Kurzzusammenfassung

 

 

1 EU-CEE umfasst Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien - alles CEE-Länder, die Mitglieder der EU sind.

 

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