14.09.2026

Bank Austria Sozialpreis 2026: 200.000 Euro für soziale Projekte in Österreich

  • Die UniCredit Bank Austria hat heuer bereits zum siebzehnten Mal den Bank Austria Sozialpreis vergeben und fördert heimische gemeinnützige Initiativen mit insgesamt 200.000 Euro im heurigen Jahr 
  • Aufgrund der hohen Reputation und großen Bedeutung des Bank Austria Sozialpreises für soziale Initiativen wurde das Preisgeld 2026 von der UniCredit im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt
  • Pro Bundesland werden 20.000 Euro auf drei Finalisten aufgeteilt: Das Projekt mit den meisten Stimmen im Online-Voting erhält 12.000 Euro, das zweitplatzierte 6.000 Euro und das drittplatzierte 2.000 Euro
  • Heuer werden erstmals zusätzlich zu den Bundesländerpreisen österreichweit drei Projekte in der neuen Kategorie „Social Urban Renewal“ mit zusätzlich insgesamt 20.000 Euro ausgezeichnet

Der Bank Austria Sozialpreis zeichnet heuer bereits zum siebzehnten Mal in Folge soziale Initiativen in Österreich aus. Aufgrund der hohen Reputation und großen Bedeutung der Auszeichnung für soziale Initiativen in Österreich hat sich die UniCredit entschlossen, den Förderbetrag 2026 auf insgesamt 200.000 Euro zu erhöhen und damit mehr als zu verdoppeln. Es gibt wieder 27 Gewinner:innen, je drei pro Bundesland: das Projekt mit den meisten Stimmen im Online-Voting erhält 12.000 Euro, das zweitplatzierte 6.000 Euro und das drittplatzierte 2.000 Euro. Heuer werden zudem österreichweit drei Projekte, die neben einem sozialen Impact auch einen positiven Einfluss auf Stadterneuerung bzw. -Revitalisierung haben, in der neuen Kategorie „Social Urban Renewal“ mit insgesamt 20.000 Euro ausgezeichnet.

Die jeweils drei Bundesländer-Preisträger wurden von regional besetzten Jurys vorab ausgewählt. Die breite Öffentlichkeit konnte in einem finalen Online-Voting im Zeitraum von 6. Juli bis 3. September 2026 auf der Plattform des Sozialpreises (https://sozialpreis.bankaustria.at) über die Reihung der Projekte entscheiden.

Ivan Vlaho, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria, betont: „Gemeinnützige Projekte, Vereine und Initiativen leisten in ganz Österreich einen unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem Bank Austria Sozialpreis zeichnen wir dieses herausragende Engagement nun bereits zum siebzehnten Mal aus und stärken damit soziale Projekte in den Regionen bei ihrer wichtigen Arbeit. Heuer ist es uns zudem gelungen, das Preisgeld für 2026 zu verdoppeln und mit ‚Social Urban Renewal‘ eine neue Kategorie für den Bank Austria Sozialpreis bereitzustellen, was uns ganz besonders freut.“

Die Siegerprojekte in den Bundesländern:

Burgenland:

  1. gabarage
    Handwerk und innovatives Design mit Mehrwert: Upcycling steht im Zentrum der Designphilosophie, die den Lebenszyklus der Ausgangsmaterialien und ausgedienter Produkte damit verlängert. „Gabarage“ re-designen aus unterschiedlichen Materialien und Produkten neue Designprodukte!
  2. Verein Autismus Burgenland
    Dieses Projekt verfolgt das Ziel, die Sensibilisierung und Fachkompetenz im Umgang mit Menschen im Autismus-Spektrum nachhaltig zu stärken.
  3. Der Gelbe Tisch
    Das Projekt verbindet Frauenförderung, kulturelle Teilhabe und regionales Handwerk und schafft einen offenen Raum, in dem Menschen unterschiedlicher Generationen und mit unterschiedlichem Hintergrund zusammenkommen, voneinander lernen und gemeinsam gestalten können.

Kärnten:

  1. Alpha-Frauen
    Das Projekt „Alpha Frauen“ ist ein soziales Integrationsprojekt, das sich gezielt an Frauen mit Migrationshintergrund sowie an ihre Kinder und Jugendliche in Villach richtet. 
  2. Eltern stärken Eltern
    „Eltern stärken Eltern“ ist ein präventives Mentoringprogramm für Familien in belastenden Lebenssituationen. Ziel des Projekts ist es, Eltern durch die Begleitung ehrenamtlicher Mentor:innen zu stärken, soziale Isolation zu reduzieren und die psychische Gesundheit von Familien nachhaltig zu fördern. 
  3. Re:EAGL
    Das Projekt verfolgt das Ziel, gebrauchte Elektroaltgeräte, Möbel und Lebensmittel vor der Entsorgung zu bewahren, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt neue Perspektiven zu eröffnen.


Niederösterreich:

  1. punkt.um
    Der Verein schafft einen Ort, an dem junge Menschen in Krisenzeiten wieder Halt, Mut und Zuversicht finden. punkt.um begleitet Kinder, Jugendliche und Familien mit psychotherapeutischer und psychosozialer Unterstützung – einfühlsam, professionell und wertschätzend. 
  2. Tiergestützte Intervention
    Im Rahmen von „Tiergestützten Interventionen“ soll eine Förderung von minderjährigen Kindern und Jugendlichen in (und aus) Krisensituationen erfolgen. Unter Einbeziehung von Sozial- und Traumapädagogik wird durch den Einsatz von Tieren und deren Haltern mittels Brückenbauerfunktion eine Kommunikation und Interaktion aufgebaut.
  3. Lernen fürs Leben
    „Lernen fürs Leben – mit allen für alle“ bringt Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderungen zusammen. In der Ferienbetreuung, bei Schulworkshops und Teambuilding-Angeboten lernen, arbeiten und erleben sie gemeinsam den Alltag.

Oberösterreich:

  1. Teddyhaus Linz
    Mit dem „Teddyhaus Linz“ entsteht ein Zuhause auf Zeit für Familien herzkranker Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener mit angeborenen Herzfehlern. 
  2. mosaik – Sprach- und Kulturbegleiterinnen
    Das Projekt „Sprach- und Kulturbegleiterinnen“ qualifiziert Frauen mit migrantischem Hintergrund für eine unterstützende Tätigkeit im schulischen Umfeld, insbesondere in Volksschulen. 
  3. RESi
    „RESi“ setzt dort an, wo Bildungschancen entstehen – in der Schule, im Familienalltag und im direkten Lebensumfeld der Kinder. Das Projekt richtet sich an Stadtteile mit besonderen sozialen Herausforderungen und schafft nachhaltige Strukturen, die Kinder fördern, Familien stärken und Schulen entlasten.

Salzburg:

  1. Sindbad
    „Sindbad“ Salzburg begleitet Jugendliche in einer entscheidenden Übergangsphase zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Das Programm richtet sich insbesondere an junge Menschen mit erschwerten Startbedingungen und unterstützt sie dabei, ihren Bildungs- und Berufsweg eigenständig und erfolgreich zu gestalten.
  2. Vom Hof ins Leben (Paracelsushof)
    Der Paracelsushof unterstützt junge Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf dabei, wichtige persönliche, soziale und berufliche Kompetenzen zu entwickeln.
  3. Pi mal Daumen
    „Pi mal Daumen“ setzt sich für mehr Bildungsgerechtigkeit ein, indem Mathematik-Lernangebote kostenlos und niederschwellig für Jugendliche in Österreich bereitgestellt werden. Das Projekt richtet sich insbesondere an SchülerInnen aus finanziell oder sozial benachteiligten Familien, die Unterstützung bei der Vorbereitung auf die Mathematik-Matura benötigen.

Steiermark:

  1. FemRe
    „FemRe“ ist ein spezialisiertes Beratungsprojekt, das Migrantinnen in besonders vulnerablen Lebenssituationen durch kostenlose, niederschwellige und mehrsprachige Rechtsberatung unterstützt.
  2. Mut tut von klein auf gut
    „Mut tut von klein auf gut – Gewaltschutzkasperl“ ist ein präventives Bildungsangebot zur frühzeitigen Gewaltprävention für Kinder in Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen. Das Projekt vermittelt altersgerecht und interaktiv zentrale Inhalte des Gewaltschutzes und der Gewaltprävention. 
  3. Odilien Lernhilfe Plus:
    „Odilien Lernhilfe Plus“ ist ein inklusives Förderprojekt, das SchülerInnen aller Schulstufen unterstützt – insbesondere Kinder und Jugendliche der Schulzentren des Odilien-Instituts. 

Tirol:

  1. MuTiger
    „MuTiger“ stärkt Kinder bereits ab dem Vorschulalter, denn gerade in dieser Lebensphase werden die Grundlagen für Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und Resilienz gelegt.
  2. Zusammen in Tirol - Abenteuerzeit
    „Zusammen in Tirol – Abenteuerzeit“ ist ein neues Tagescamp für Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren aus finanziell, sozial oder gesundheitlich belasteten Familien in Tirol, das wir erstmals im Sommer 2026 anbieten.
  3. Barrierefreies Skifahren mit Wiffzack
    „Wiffzack“ ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf die aktive Teilhabe an Sport, Bewegung und gemeinschaftlichen Freizeitaktivitäten.

Vorarlberg:

  1. W*ORT
    W*ORT ist ein kostenloser Lern-, Kultur- und Begegnungsort für Kinder und Jugendliche und Lernwillige jeden Alters in Lustenau.
  2. Hobby Lobby Dornbirn
    Die „Hobby Lobby“ bietet kostenlose, niederschwellige Freizeitkurse für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 15 Jahren aus sozioökonomisch benachteiligten Familien an.
  3. Wörterwald
    Im „Wörterwald“ kommen Kindergartenkinder mit Deutschförderbedarf während des letzten Kindergartenjahres einmal pro Woche in die Volksschule und entdecken spielerisch die deutsche Sprache. 

Wien:

  1. Verein kinderhände
    Der Verein „kinderhände“ engagiert sich seit 20 Jahren für Familien mit Kindern mit Hörbehinderung. Er ermöglicht Zugang und Sprachförderung in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) für Kinder, Familien und PädagogInnen.
  2. BRIDGERS
    „Bridgers“ stärkt junge Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationserfahrung im Umgang mit Hass, Desinformation und extremistischen Inhalten in sozialen Medien.
  3. Superar – Verein zur Förderung der Musik
    Das „Superar“-Einsteigerorchester in Wien Favoriten ermöglicht Kindern ab 8 Jahren einen kostenlosen Einstieg in die Welt der Musik. Ohne musikalische Vorkenntnisse lernen sie ein Streichinstrument wie Geige, Bratsche, Cello oder Kontrabass und werden von Beginn an Teil eines Kinderorchesters. 

Die Siegerprojekte aus der Kategorie „Social Urban Renewal“:

  1. Kleinstadtbiotop Vöcklabruck
    Das Kleinstadtbiotop Vöcklabruck ist ein gemeinwohlorientiertes Stadtentwicklungsprojekt, das leerstehende Flächen im Stadtzentrum in einen lebendigen Ort für Arbeit, Bildung, Kunst und Begegnung transformiert.
  2. Generationenquartier 8112
    Das Projekt „Generationenquartier 8112“ verfolgt das Ziel, den öffentlichen Raum im Ortszentrum von Gratwein-Straßengel als lebendigen Begegnungs-, Spiel- und Lebensraum für alle Generationen zu gestalten.
  3. FENCO&friends
    Frauen unterschiedlicher Herkunft – insbesondere Migrantinnen, junge Künstlerinnen und Teilnehmerinnen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt – arbeiten hier gemeinsam an textilen Projekten, entwickeln kreative Fähigkeiten und erhalten neue berufliche Perspektiven.

Mehr Informationen zum Sozialpreis und zu den Siegerprojekten finden Sie hier: https://www.bankaustria.at/ueber-uns-verantwortung-soziales-sozialpreis.jsp

Rückfragen:
UniCredit Bank Austria Media Relations
Matthias Raftl, Tel.: +43 (0) 5 05 05-52809;
E-Mail: matthias.raftl@unicreditgroup.at