Wichtige Kundeninformation zu FremdwährungsKrediten:
Wir empfehlen allen Kund:innen mit FremdwährungsKrediten, risikoreduzierende Maßnahmen zu ergreifen! 

Wichtig
Aktueller Hinweis

Hier finden Sie wichtige Informationen zu möglichen Auswirkungen der Ukraine-Krise.

Viele österreichische Kreditnehmer:innen haben auf die nachteilige Währungsentwicklung bereits reagiert und ihr persönliches Risiko durch Konvertierung in den Euro reduziert. 
Das Volumen an Krediten in Schweizer Franken an private Haushalte in Österreich, das über 96% des Fremdwährungsvolumens ausmacht, ist von Ende 2008 bis Juni 2021 um 73,9% auf 9,6 Mrd. Euro zurückgegangen. Noch stärker fiel der Abbau des Kreditvolumens in japanischen Yen aus: Das Volumen in Yen reduzierte sich im selben Zeitraum um 84% von 2,1 Mrd. Euro auf 340 Mio. Euro. 

Fremdwährungskredit
Quelle: OeNB, FMA, UniCredit Research; Stand 15.12.2021

Wollen auch Sie das Risiko eines weiteren Verlustes durch Abwertung des Euro oder des Tilgungsträgers ausschließen, empfehlen wir Ihnen die Vereinbarung eines Beratungsgesprächs mit unseren FremdwährungsKredit-Expert:innen, um mögliche, zu Ihnen passende Maßnahmen zu besprechen.

Individuelle Beratung mit unseren Expert:innen

Unsere FremdwährungsKredit-Expert:innen sind speziell für dieses Thema ausgebildete Berater:innen. 
Gemeinsam mit Ihnen suchen wir in dieser unsicheren Situation eine speziell auf Sie maßgeschneiderte Lösung. Folgende risikoreduzierende Varianten stehen Ihnen beispielsweise offen:

  • gänzlicher Umstieg auf Euro mit entsprechender Ratenzahlung
  • Teilkonvertierung (Konvertierung eines Teils des Kredites in Euro, der Rest bleibt in Fremdwährung) 
  • Teilrückführung des Kredites durch Einbringung anderer Veranlagungen.

Nachdem die individuellen Lebenssituationen unterschiedlich sind, ist es nicht möglich, eine allgemein gültige Empfehlung abzugeben. Unsere Expert:innen beraten Sie daher gerne umfassend über alle Möglichkeiten zur Risikoreduktion, damit Sie die für Sie persönlich passendste Variante wählen können.

Es ist uns wichtig, die Überlegungen zu Ihrem FremdwährungsKredit mit einigen begleitenden Informationen zu unterstützen.

Wechselkurse

Prognosen in der Ökonomie im Allgemeinen und Wechselkursprognosen im Speziellen sind naturgemäß mit großen Unsicherheiten behaftet. Die folgenden Grafiken, welche die Wechselkurse EUR/YEN, EUR/CHF und EUR/USD seit 2006 darstellen, zeigen die große Schwankungsbreite. 

Nach dem stärksten Wirtschaftseinbruch in Friedenszeiten aufgrund der Coronakrise im Jahr 2020 war auch 2021 trotz eines globalen Wirtschaftswachstums von fast 6 Prozent ein wirtschaftlich schwieriges Jahr. Die Unsicherheiten bezüglich des weiteren Pandemieverlaufs mit neuen Varianten des Coronavirus und die globalen Preisanstiege aufgrund von u.a. Verwerfungen der internationalen Lieferketten werden voraussichtlich auch das Jahr 2022 bestimmen. In ökonomisch labilen Zeiten ist der Schweizer Franken oft als sicherer Hafen gefragt. Es ist nicht auszuschließen, dass sich der seit April 2018 bestehende Aufwärtstrend des Schweizer Franken gegenüber dem Euro weiter fortsetzt. Das würde das Volumen der Schweizer-Franken-Kredite umgerechnet in Euro weiter erhöhen. 

CHF EUR Kurstabelle
Quelle: Refinitiv, UniCredit Research; Stand 15.12.2021

EUR YEN Kurstabelle
Quelle: Refinitiv, UniCredit Research; Stand 15.12.2021

Grafik EUR/USD
Quelle: Refinitiv, UniCredit Research; Stand 15.12.2021

Zinsen & Geldmarkt

Der EZB-Rat hat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2021 beschlossen, den Leitzins unverändert auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent zu belassen. Die EZB wird allerdings das billionenschwere Pandemie-Notprogramm PEPP für Ende März 2022 auslaufen lassen, d.h. es werden keine Anleihenzukäufe mehr getätigt. Fällige Tilgungen sollen jedoch noch bis mindestens Ende 2024 reinvestiert werden. Unterdessen werden beim kleineren Ankaufprogramm APP die Ankäufe von zuletzt 20 Milliarden Euro auf 40 Milliarden Euro verdoppelt, damit es zu keinen Marktturbulenzen kommt.

Zur Eindämmung der hohen Inflation plant die US-Zentralbank Fed im Jahr 2022 drei moderate Zinserhöhungen. Die EZB-Präsidentin Christine Lagarde erklärte im Rahmen der EZB-Sitzung, dass es unter den gegenwärtigen Umständen unwahrscheinlich ist, dass die EZB bereits 2022 die Zinsen anheben wird. Angesichts der hohen Preissteigerungen wird der Druck auf die EZB in Zukunft voraussichtlich größer werden, an der Zinsschraube zu drehen. Trotz steigender Zinserwartungen ist der 10-Jahres Euro Swapsatz als Fixzinsindikator noch auf relativ niedrigem Niveau. 

Die EU-Kommission erließ am 8. Juni 2016 die Benchmark-Verordnung über Indizes, die bei Finanzinstrumenten und Finanzkontrakten als Referenzwert verwendet werden. Die wichtigsten Referenzwerte waren bisher die LIBOR-Zinssätze in Schweizer Franken, US-Dollar, Japanische Yen und Britische Pfund, deren tägliche Berechnung zum Teil am 31.12.2021 endete. Die LIBOR-Zinssätze werden durch alternative Referenzwerte wie zum Beispiel den SARON beim CHF ersetzt. 

Wenn Sie jetzt die Gelegenheit nutzen und auf einen Fixzinssatz umsteigen, profitieren Sie – unabhängig von der weiteren Zinsenentwicklung – auch in den kommenden Jahren vom aktuell niedrigen Zinsniveau. 

Fremdwährungskredit
Quelle: Refinitiv, UniCredit Research; Stand 15.12.2021

Unser aktuelles Zins-Angebot an Sie

Bei Komplettumstieg auf eine Euro-Finanzierung mit entsprechender Ratenzahlung können wir Ihnen attraktive Fixzinssätze anbieten. Das bedeutet: Sie sichern sich die aktuell niedrigen Fixzinssätze für die vereinbarte Laufzeit; Ihre Ratenzahlung ist ebenso fixiert und damit planbar.
Die aktuellen Fixzinssätze bis zu 15 Jahre können Sie jederzeit bei Ihrem:Ihrer Betreuer:in oder unseren FremdwährungsKredit-Expert:innen erfragen. 
Zusätzlich bietet Ihnen die Bank Austria diverse Sonderkonditionen an, wenn Sie weitere risikoreduzierende Maßnahmen ergreifen möchten.

Entwicklung Tilgungsträger

Neben Wechselkurseffekten und dem Zinsunterschied zwischen Heimat- und Fremdwährung spielt auch die Performance (Entwicklung) des jeweiligen „Tilgungsträgers“ eine entscheidende Rolle. Dessen Erlös wird am Ende der Laufzeit zur Kapitalrückzahlung verwendet. 83% der in Österreich vergebenen Fremdwährungskredite sind endfällig und 77% sind mit einem Tilgungsträger versehen. Aufgrund der niedrigen Renditen (Erträge) bei festverzinslichen Wertpapieren und den großen Schwankungen an den Aktienmärkten blieb die Performance der Tilgungsträger im langjährigen Durchschnitt allerdings unter den Erwartungen. Dies kann am Ende der Laufzeit zu einer erheblichen Lücke zwischen dem offenen Kreditbetrag und dem prognostizierten Tilgungsträger-Erlös führen. 

Nach dem pandemiebedingten massiven Einbruch der Aktienmärkte von Mitte Februar bis Mitte März 2020 gab es eine kräftige Erholung. Beispielsweise stiegen von Mitte März 2020 bis 15.12.2021 der österreichische Aktienindex ATX um mehr als 130% und der europäische Index EURO STOXX 50 um über 75%. Es ist unsicher, ob sich diese positive Dynamik in dieser Intensität weiter fortsetzt – eine gute Gelegenheit, bestehende Tilgungsträger aktuell neu zu bewerten und gegebenenfalls zu optimieren. 

Grafik
Quelle: Refinitiv, UniCredit Research; Stand 15.12.2021
 

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Profitieren Sie vom Know-how unserer Expert:innen und vereinbaren Sie einen Termin zur gemeinsamen Analyse Ihrer Finanzierung und Erarbeitung einer für Sie maßgeschneiderten Lösung!


Stand: Jänner 2022

Disclaimer

Diese Information ist eine Marketingmitteilung und keine Finanzanalyse. Unsere Einschätzung basiert auf öffentlichen Informationen, die wir als zuverlässig erachten, für die wir aber keine Gewähr übernehmen. Es handelt sich um Wertentwicklungen und Wirtschaftsdaten in der Vergangenheit bzw. aktuelle Prognosen über solche Wirtschaftsdaten. Wir weisen darauf hin, dass diese keine verlässlichen Indikatoren für künftige Entwicklungen sind. Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit des Inhalts übernommen werden. Irrtum und Satzfehler vorbehalten.

Diese Mitteilung wurde von der UniCredit Bank Austria AG, Rothschildplatz 1, 1020 Wien, erstellt (Medieninhaber).