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Prof. Horst Knapp-Preis
Prof. Horst Knapp-Preis 2019 geht an Manfred Schumi

Manfred Schumi, Wirtschaftsredakteur und Kolumnist der Kronen Zeitung, wurde mit dem renommierten Prof. Horst Knapp-Preis ausgezeichnet.

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria: „Manfred Schumi ist ein fachlich sehr versierter Wirtschaftsjournalist, der es versteht, komplexe Zusammenhänge in allgemein verständlicher Form auf den Punkt zu bringen. Als Kommentator hinterfragt und kommentiert er zudem wirtschaftspolitische Entscheidungen und Entwicklungen regelmäßig kritisch. Manfred Schumi zeigt durch seine publizistische Arbeit aber vor allem auch, dass seriöse und gleichzeitig reichweitenstarke Wirtschaftsberichterstattung kein Widerspruch sein muss. Dies ist – auch im internationalen Vergleich – ebenso bemerkenswert wie verdienstvoll.“ 

Der Juryvorsitzende Ewald Nowotny, früherer Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, betont ebenfalls die hohe Qualität der journalistischen Arbeit des Preisträgers: „Manfred Schumi besitzt die Fähigkeit, die Fakten und deren journalistische Einordnung auf den Punkt zu bringen. Dabei bewerkstelligt er es gekonnt, das Wesentliche einer Geschichte für einen breiten Leserkreis herauszuarbeiten. Er ist daher ein würdiger Preisträger des Prof. Horst Knapp-Preises.“

Über den Preisträger 2019

Manfred Schumi ist seit 1986 Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Kronen Zeitung. Neben der redaktionellen Tagesarbeit und der maßgeblichen Mitgestaltung des Krone-Wirtschaftsteils ist der promovierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler in den vergangenen Jahren verstärkt als Kolumnist in Erscheinung getreten („Am Rande notiert“, „Offen gesprochen“). Seine Themenschwerpunkte sind insbesondere Wirtschaftspolitik, Tourismus und Industrie.

Über den Prof. Horst Knapp-Preis

Der Prof. Horst Knapp-Preis wird seit 1996 jährlich von der UniCredit Bank Austria gestiftet. Eine unabhängige Jury vergibt ihn im Gedenken an Prof. Horst Knapp, den 1996 verstorbenen Doyen des österreichischen Wirtschaftsjournalismus.

Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen im österreichischen Wirtschaftsjournalismus, die komplexe wirtschaftliche und sozialpolitische Zusammenhänge allgemein verständlich darstellen. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert.

Hochkarätige Jury

Den Vorsitz der Jury führt Ewald Nowotny, der frühere Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank.

Die weiteren Mitglieder der Jury: Karl Aiginger, Director des Policy Crossover Centers: Vienna – Europe; Michael Csoklich, freier Journalist; Martin Halama, Unternehmenssprecher der UniCredit Bank Austria; Edeltraud Hanappi-Egger, Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien; Andrea Helige, PR-Beraterin; Veit Sorger, Aufsichtsratsvorsitzender MONDI AG; Josef Zechner, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien; sowie jeweils der Preisträger oder die Preisträgerin des Vorjahres.

Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger

2019: Manfred Schumi
2018: Andrea Hodoschek
2017: Ulla Kramar-Schmid
2016: Regina Forster und Thomas Karabaczek
2015: Eric Frey
2014: Christoph Varga
2013: Hanna Kordik
2012: Volker Obermayr
2011: Dietmar Mascher
2010: Michael Bachner
2009: Luise Ungerboeck und Franz Schellhorn
2008: Michael Nikbakhsh
2007: Helmut A. Gansterer
2006: Renate Graber.
2005: Michael Csoklich und Eva Pfisterer.
2004: Christine Domforth.
2003: Richard Wiens.
2002: Margarete Freisinger.
2001: Walter Sonnleitner.
2000: Andreas Schnauder.
1999: Liselotte Palme.
1998: Michael Hann.
1997: Georg Wailand (Förderpreis an Regina Forster).
1996: Reinhard Göweil und Waltraud Langer.

Concordia-Preis

Die Gewinner des Concordia-Publizistikpreises 2017

Der Presseclub Concordia vergibt einmal pro Jahr den "Concordia-Preis", mit dem hervorragende publizistische Leistungen für Menschenrechte, Demokratie und insbesondere für Presse- und Informationsfreiheit gewürdigt werden. Über die Vergabe des Concordia-Preises entscheidet eine unabhängige Jury.

Kategorie Menschenrechte: Nina Strasser, Journalistin und Fotografin

Nina Strasser wurde mit dem Publizistikpreis in der Kategorie Menschenrechte geehrt, vor allem für ihre Reportage „Ein Jahr mit Günter“, für die sie ein Jahr lang in regelmäßigen Abständen den Obdachlosen Günter begleitet und seine Erlebnisse und Erfahrungen dokumentiert hat.

Kategorie Pressefreiheit: Arnd Henze, ARD-Hauptstadtkorrespondent

Arnd Henze erhält den Publizistikpreis in der Kategorie Presse- und Informationsfreiheit für seine akribische Recherche und seine journalistische Aufdeckungsarbeit rund um den Datenmissbrauch und die Aberkennung von Akkreditierungen für 32 JournalistInnen und Fotografen beim G20-Gipfel in Hamburg.

Sonderpreis: Prof. Heinz Nußbaumer, Concordia Vorstandsmitglied

Prof. Heinz Nußbaumer für seinen langjährigen und anhaltenden Einsatz für die Freiheit des Journalismus, für Ethik und höchste journalistische Seriosität mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Über den Concordia-Publizistikpreis
Der Preis, mit dem Leistungen sowohl aus dem Printbereich als auch Arbeiten aus dem Bereich der elektronischen Medien ausgezeichnet werden, wird in zwei Kategorien vergeben, die jeweils mit EUR 3.700,- dotiert sind:
  • Kategorie Menschenrechte durch die Bank Austria
  • Kategorie Pressefreiheit durch die "gemeinnützige Privatstiftung Dr. Strohmayer".

Zusätzlich zu diesem Preis kann die Jury an Hand eingereichter Vorschläge auch einen Sonderpreis mit Symbolwert für ein Lebenswerk oder für außerordentliche Verdienste im Sinne der Preisrichtlinien vergeben.

Die bisherigen Preisträger in der Kategorie "Menschenrechte"
2016: Edith Meinhart; profil
2015: Marina Delcheva, Wiener Zeitung
2014: Bernt Koschuh, Ö1
2013: Petra Ramsauer, Kriegs- und Krisenreporterin
2012: Barbara Gansfuß, Ö1
2011: Nina Horaczek, Falter
2010: Peter Resetarits, ORF
2009: Sibylle Hamann, "liga"
2008: Mary Kreutzer und Corinna Milborn, Autorinnen
2007: Burkhard Bischof, "Die Presse"
2006: Dr. Markus Müller, Ö1 - Radio
2005: Dr. Friedrich Orter, ORF
2004: Irene Brickner, "Der Standard"
2003: Elfriede Hammerl (Journalistin)
2002: Obdachlosenzeitung "Augustin"
2001: Antonia Rados (TV-Journalistin)