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Auf we.trade wurden Anfang Juli die ersten Live-Handelstransaktionen durchgeführt.

Während es um den Bitcoin zuletzt etwas ruhig geworden ist, gibt es von der zugrunde liegenden Technologie, der Blockchain, Erfreuliches zu berichten. Anfang Juli gingen die ersten Live-Transaktionen auf we.trade in fünf Ländern Europas erfolgreich über die Bühne. Die Plattform ist ein Gemeinschaftsprojekt von 13 europäischen Banken, darunter der UniCredit, und basiert auf der IBM-Blockchain mit Hyperledger Fabric. Sie ermöglicht die effiziente und kostengünstige Abwicklung von internationalen Handelsgeschäften - und zwar in Echtzeit.

Die Vorteile, die we.trade Unternehmen, die im grenzüberschreitenden Handel tätig sind, bringt, liegen auf der Hand: Geschäfte werden nicht nur einfacher und sicherer, es werden auch Transaktionen schneller und transparenter abgewickelt. So sind etwa alle beteiligten Parteien - sprich Verkäufer, Käufer, deren Banken sowie Transportdienstleister - auf we.trade integriert. Sämtliche vereinbarten Details bzw. Dokumente können von allen jederzeit eingesehen werden. Zahlungen werden automatisiert ausgeführt, sobald Lieferungen erfolgt sind. Wünschen Verkäufer oder Käufer zusätzlich Absicherungen oder Finanzierungen, können diese auf we.trade beantragt werden.

»Diese Live-Transaktionen sind eine herausragende Errungenschaft für alle Beteiligten.«
Roberto Mancone, COO von we.trade

Die Plattform hat nicht nur eine technische Lösung geschaffen, sondern auch eine echte Zusammenarbeit zwischen mehreren Banken ermöglicht und die Verbindungen innerhalb des Handelssystems verbessert. Mancone: "Das ist wirklich Zusammenarbeit vom Feinsten." Gründungsziel von we.trade war es, die Ansprüche der Kunden der 13 beteiligten Banken an einen unkomplizierten grenzüberschreitenden Handel zu erfüllen. Dabei ist es gelungen, die internen Steuerungs- und Verfahrensanforderungen jeder Bank zu berücksichtigen und so die Innovation möglich zu machen. "In we.trade steckt das Potenzial, Handelsbeziehungen zwischen KMU neu zu definieren und ein offeneres und zugänglicheres System zu schaffen", so Harald Schwendtner, Head of Global Transaction Banking, UniCredit Bank Austria. In einem nächsten Schritt will we.trade über weitere Bankpartner das Angebot auf andere europäische Märkte sowie weltweit ausdehnen.

Zur aktuellen Ausgabe des Magazins "Unternehmerbank konkret".

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