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Das neue Internetbanking der Bank Austria.

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Das Internetbanking für Unternehmen

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Die Hausbank ist der ideale Partner für Unternehmen auf dem Weg aus der Krise – und zu neuen Geschäftserfolgen.

Der Motor der heimischen Wirtschaft beginnt langsam wieder runder zu laufen. Und Österreichs ökonomische Kraftquelle sind die rund 345.000 Klein- und Mittelbetriebe. Doch viele dieser Unternehmen haben in der Krise besonders gelitten. Trotz der breiten Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung während der Corona-Pandemie wurde die Kapitalstruktur vieler Betriebe geschwächt. Für den nun erwarteten Aufschwung der Wirtschaft sind manche Unternehmer daher nicht optimal gerüstet. Denn es gilt die simple Regel: ohne Geld kein Wachstum. Unternehmen bleiben nur dann wettbewerbsfähig, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt investieren können.

Ricardo-José Vybiral, CEO des Kreditschutzverbandes 1870
Ricardo-José Vybiral, CEO des Kreditschutzverbandes 1870

Gerade KMU waren bislang eher auf Ertragssicherheit und weniger auf die Umsetzung aggressiver Wachstumsstrategien gepolt – hier braucht es mitunter ein Umdenken, um nach der Krise reüssieren zu können. Doch der harte Aufprall ist bisher ausgeblieben. Die Insolvenzzahlen sind aufgrund staatlicher Eingriffe sogar gesunken. Wie es weitergehen wird, hängt von der Liquidität ab. Zwar hat das Eigenkapital laut unseren Umfragen gelitten, jedoch haben viele Betriebe in den Jahren davor auch dicke Pölster aufgebaut. Wenn die Finanzhilfen des Staates noch über die erste Phase des Aufschwungs andauern, Ratenzahlungsmodelle bezüglich der Stundungen kommen und die Nachfrage zurückkehrt, dann stehen die Vorzeichen besser als gedacht.“

© Foto: Anna Rauchenberger

Das bedeutet aber auch: Unternehmen brauchen neben Förderungen sowohl Kredite als auch ausreichend Eigenkapital, um für den Aufschwung gerüstet zu sein. Und ihre Bonität darf sich keinesfalls verschlechtern. In dieser Situation ist eine vertrauensvolle Beziehung mit der Hausbank ganz besonders wichtig. Denn es werden jene Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen, die rechtzeitig ihre Finanzierungsstruktur breit aufstellen. Unternehmen müssen sich jetzt mit ausreichenden Eigenmitteln rüsten – für Investitionen bis hin zu eventuellen Zukäufen.

Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote der heimischen KMU lag vor der Corona-Krise im Schnitt bei rund 26 Prozent – bei einem empfohlenen Wert von 30 Prozent. Doch in Branchen wie Tourismus, Gastronomie oder auch Transport- und Verkehr liegt sie mit 14 bzw. 23 Prozent sogar deutlich niedriger. Eine Untersuchung der WKO über die Krisenresilienz der heimischen KMU im Zuge der Pandemie hat gezeigt, dass in diesen Branchen nun bei einem Drittel der Betriebe eine negative Eigenkapitalquote verzeichnet wird. Und die KMU Forschung Austria hat erhoben, dass sich vor Corona knapp 20 Prozent der heimischen Betriebe in der Verlustzone befanden. Durch die Krise ist der Wert auf knapp 30 Prozent gestiegen. Ohne staatliche Hilfsmaßnahmen wäre er laut der Studie auf 40 Prozent gewachsen.

Susanne Wendler, Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank
Susanne Wendler, Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank

"Die UniCredit Bank Austria hat als führende Unternehmerbank des Landes die heimischen Betriebe seit März 2020 dabei unterstützt, gut durch die Krisen-Situation zu kommen – anfangs vor allem durch Überbrückungsfinanzierungen, Stundungen und Förderungen. Wir haben in unserer Rolle als Hausbank offene, kontinuierliche, partnerschaftliche Dialoge mit den Unternehmen gesucht. Denn wir verfügen über eine tiefe Kenntnis der Geschäftsmodelle, des jeweiligen Umfelds und der Strategien der Unternehmen, die wir lange Jahre begleitet haben. Jetzt ist es für uns ein besonderes Anliegen, nach dieser Ausnahmezeit mit unserer Beratungsexpertise von Anfang an bei der Gestaltung einer soliden und tragfähigen Finanzierungsstruktur für den Neustart beitragen zu können. Es rücken verstärkt die Planung neuer Geschäftsmodelle und die Eigenkapital-Basis der Unternehmen in den Vordergrund. Wir helfen Firmenkunden auf allen Ebenen, wieder voll durchstarten zu können – nicht zuletzt auch, indem sie sich nachhaltig und klimaschonend aufstellen."

Werkzeug in einer Laden einsortiert

Tools

Dazu verfügen wir über ein breites und vielfältiges Instrumentarium, um Unternehmen beim Neustart zu unterstützen. Staatliche Fördertöpfe werden auch in den Monaten nach COVID-19 essenzielle Quellen für wirtschaftliche Stabilität vieler heimischer Betriebe bleiben. Orientierung bietet hier der Online-Förderfinder. Neu ab September ist mit dem Trade Club der Zugang zu digitalem Networking für international tätige Unternehmen, die wieder durchstarten. Das Finanzcontrolling-Tool „BusinessPlanner“ sorgt dabei für Flexibilität und Sicherheit. Mit dem Nachhaltigkeits-Barometer erhalten Unternehmen eine ESG-Standortanalyse im Branchenvergleich, aufbauend auf den Ergebnissen können Nachhaltigkeitsstrategien mit geeigneten Finanzierungslösungen unterstützt werden.
Alle Instrumente und Services werden hier näher beschrieben.

Das Fundament, von dem aus die heimischen Unternehmen nach der Öffnung der Wirtschaft starten, ist jedenfalls ein gutes.

KSV1870 CEO Vybiral: „Es mag zwar überraschen, aber 88 Prozent der heimischen Betriebe haben aktuell ein gutes Bonitäts-Rating und weisen damit ein geringes Ausfallrisiko auf. Darüber hinaus herrscht laut unserem Austrian Business Check Zuversicht. Auch wenn 60 Prozent der Befragten von rückläufigen Umsätzen im Vorjahr berichten, so bewerten auch drei Viertel der Unternehmen die Stimmungslage im Hinblick auf die kommenden drei Jahre als positiv.“ Denn die Mehrzahl der Unternehmen befindet sich laut KSV1870 Umfrage im Change-Modus. Wenn notwendig, haben sie ihr Geschäftsmodell angepasst oder sind gerade dabei. Kostenseitig wurden teils harte Schnitte gesetzt. In Kombination mit geänderten Geschäftsmodellen, den staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen und der intensiven Unterstützung der Hausbank zur Optimierung ihrer Finanzstruktur können sie in der Krise auch eine Chance sehen. Und sie für neuen Erfolg nutzen.

Die grüne Kapitalhilfe

Wie Unternehmen zu einer nachhaltigen Finanzierungsstruktur kommen.

War nachhaltige Finanzierung vor wenigen Jahren noch ein Nischenthema, so entwickeln sich nachhaltige Förderungen, Kredite oder Anleihen immer mehr zu einem festen Bestandteil einer modernen Unternehmensfinanzierung. Für Unternehmen wird es zunehmend bedeutend, ESG-Kriterien bei der Kapitalaufnahme zu berücksichtigen. Denn die EU hat die Bereiche Umwelt, Soziales und nachhaltige Unternehmensführung (ESG) als Ziele für eine nachhaltig agierende Wirtschaft definiert und beabsichtigt die Finanzströme perspektivisch dorthin zu lenken. Förderungen, Investitionskapital von Banken und Fondsgesellschaften sollen verstärkt zur Erreichung dieser Nachhaltigkeitsziele eingesetzt werden. Wollen Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren, ist es ratsam, die gesamte Finanzierungsstruktur an eine Nachhaltigkeitsstrategie auszurichten. Wir helfen dabei, sich nachhaltig und klimaschonend aufzustellen: von umfassender Beratung für die Definition der ESG-Kriterien bzw. -Kennzahlen bis hin zu nachhaltigen Finanzierungen, einschließlich Förderungen.

Aus Sicht der Unternehmen steht fest: Sie müssen gezielt investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier sind Klima und Umweltschutz wesentliche Bereiche. Wenn man die gesamtgesellschaftliche Veränderung in Richtung Nachhaltigkeit betrachtet, so wird dieser Trend letztlich jedes Geschäftsmodell beeinflussen. Viele mittelständische Unternehmen setzen bereits aus Überzeugung auf ressourcenschonende Produktion, erneuerbare Energien oder freiwillige Sozialleistungen für Mitarbeiter. Oft allerdings noch ohne dies an Geschäftspartner, Kunden und Öffentlichkeit zu kommunizieren. Mit einem „Nachhaltigkeitsbericht“ beispielsweise kann das aber dokumentiert werden. Ein solcher Bericht hilft, den Kunden und Lieferanten den eigenen „ökologischen Fußabdruck“ zu zeigen und eine Basis für nachhaltige Finanzierungen zu schaffen.

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