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Erfolgspartnerschaft auf Schiene

Plasser & Theurer hat die Pandemie ohne großen Schaden überstanden. Wichtig war dabei die Partnerschaft mit der Bank Austria. 

Johannes Max-Theurer, CEO Plasser & Theurer mit Günter Schubert, Vorstand UniCredit Bank Austria, Corporate & Investment Banking, und Hartwig Killmeyer, Head of Multinational Corporates, UniCredit Bank Austria (v.l.)

Foto: Johannes Max-Theurer, CEO Plasser & Theurer mit Günter Schubert, Vorstand UniCredit Bank Austria, Corporate & Investment Banking, und Hartwig Killmeyer, Head of Multinational Corporates, UniCredit Bank Austria (v.l.)

Der Weltmarktführer für Gleisbaumaschinen kommt aus Österreich: Die großen knallgelben Maschinen von Plasser & Theurer sind rund um den Globus im Dauereinsatz. Das 1953 gegründete Unternehmen erwirtschaftet mit mehr als 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über 500 Millionen Euro Umsatz jährlich und gehört damit zu den wichtigsten Industriekonzernen des Landes.

Dennoch hat die Pandemie auch den Traditionsbetrieb nicht verschont: „Unsere Leistungsfähigkeit war vorübergehend reduziert“, sagt Johannes Max-Theurer, CEO Plasser & Theurer. Kurzarbeit wurde vom Industriekonzern mit Hauptsitz in Wien und Produktionsanlage in Linz jedoch nur von März bis Mai 2020 in Anspruch genommen, wo möglich wurde rasch auf Home-Office umgestellt. „Durch langfristige Partnerschaften, durchdachte Planung und vorausschauende Lagerhaltung wurden Lieferengpässe vermieden: „Unser Lieferantennetzwerk ist größtenteils geografisch nahe und befindet sich in Oberösterreich und Süddeutschland“, sagt Max-Theurer. 

Die Partnerschaft mit der Hausbank war ebenfalls ein wichtiger Faktor, um nur mit leichten Schrammen durch die Krise zu kommen. Denn die Erwartungshaltung von Plasser & Theurer an den Bankpartner ist hoch: „Unsere Geschäftstätigkeit in 109 Ländern erfordert eine besondere Flexibilität im Tagesgeschäft“, sagt Max-Theurer.

Das Unternehmen ist weltweit der einzige Komplettanbieter für den Bau und die Instandhaltung des Eisenbahn-Fahrwegs. Zunächst konzentrierte man sich ausschließlich auf Maschinen für den Gleisbau, die Gleisinstandhaltung und die Messarbeiten. In den 1980er-Jahren wurde das Programm auf Maschinen für den Bau und die Instandhaltung von Oberleitungen erweitert. An dieser Kernkompetenz hält man auch in Zukunft fest, so der CEO. Allerdings gibt es bei jedem Maschinentyp laufend Verbesserungen und Neuerungen für mehr Effizienz für den Betreiber. So sorgt das Unternehmen gerade mit einer für Stadt- und Straßenbahnen komplett neu entwickelten Schienenschleifmaschine für Furore in Branchenkreisen und für Ruhe in den Städten: Auf geschliffenen Schienen fahren Züge leiser.

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Warum unterstützt die Bank Austria Unternehmen derzeit stark dabei, ihre Finanzierungstruktur zu optimieren?
Eine optimale Finanzierungsstruktur, also eine solide Eigenkapitalausstattung sowie die frühzeitige Sicherstellung von Fremdkapital, sind gerade bei Konjunkturschwächen besonders wichtige Faktoren. Dabei kommt es auf das vernünftige Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital an. Die Bank Austria unterstützt Unternehmen mit ihrer Kapitalmarktexpertise: Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden stets das auf sie zugeschnittene Finanzierungskonzept. Denn damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie gezielt in Zukunftsthemen investieren.
 

Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Was bedeutet das für Unternehmen?
Ja, Nachhaltigkeit wird immer wichtiger – für uns als Bank, vor allem aber auch für unsere Kundinnen und Kunden. Es gibt ein sehr starkes Bestreben der Europäischen Union, umweltfreundliche Projekte voranzutreiben, für Investitionen in diesen Bereich stehen Milliarden bereit. Wir tragen als Bank eine große Verantwortung, die Finanzströme in Richtung grüne Transformation zu begleiten und bieten den Unternehmen Beratung und Analyse, wo sie hinsichtlich der Erfüllung von ESG-Kriterien stehen (ESG: Umwelt, Soziales, nachhaltige Unternehmensführung, Anm.). Dafür haben wir eine große Expertise im Haus, zum Beispiel unser Sustainable Finance Advisory Team, das Kundinnen und Kunden beim Übergang von traditionellen zu grünen Strategien berät. Wir sind zudem Pioniere, was Green Finance angeht: Die Bank Austria zählt zu den führenden Banken in Europa, wenn es um die Platzierung von grünen Anleihen geht.
 

Wie haben Sie persönlich die Krise erlebt? Was war die größte Herausforderung?
Die Pandemie hat uns alle sehr rasch zu neuem Handeln gezwungen. So rückten für mich umgehend zwei Themen in den Mittelpunkt, wovon ich in meiner Banklaufbahn das erste Thema in diesem Ausmaß nicht kannte: Der Schutz und die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig musste die Qualität in der persönlichen Kundenbetreuung aufrechterhalten werden, denn unsere Kunden brauchen uns jetzt mehr denn je!  Schlussendlich war die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten unser Schlüssel zum Erfolg: Wir sind zwar als Team räumlich auseinandergerückt, aber in der Zusammenarbeit sind wir enger als jemals zuvor.