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Nemetz-Fleisch macht sich krisenfit

Nemetz-Fleisch stemmte sich mit Innovationen und Investitionen gegen die Krise. Dabei half die Partnerschaft mit der Bank Austria.

Botond Vincze, designierter Landesdirektor Firmenkunden Niederösterreich und Burgenland, UniCredit Bank Austria und Susanne Wendler, Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank, mit Johann Nemetz, Geschäftsführer der Nemetz-Fleisch HandelsgembH (v.l.

Foto: Botond Vincze, Landesdirektor Firmenkunden Niederösterreich und Burgenland, UniCredit Bank Austria und Susanne Wendler, Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank, mit Johann Nemetz, Geschäftsführer der Nemetz-Fleisch HandelsgmbH (v.l.)

In seinen mehr als 140 Jahren hat das Familienunternehmen Nemetz stets sofort reagiert, wenn es darum ging, das Produktsortiment an die neuen Kundenwünsche anzupassen. Der Zerfall der Monarchie, zwei Weltkriege und die Entbehrungen der Nachkriegszeit: Das alles hat das Unternehmen gemeistert, das seit 1978 von Johann Nemetz geführt wird – der damals mit 19 Jahren als jüngster Fleischermeister Österreichs begonnen hat.

„Unternehmerisch gesehen hat mich die Covid 19-Krise gelehrt, welche Verantwortung wir als systemrelevanter Betrieb für die Gesellschaft unseres Landes mittragen“, sagt Johann Nemetz, Geschäftsführer der Nemetz-Fleisch HandelsgmbH. „Die größte Herausforderung war – und ist leider zum Teil noch immer – die ungewisse Planbarkeit und die damit verbundene Vorlaufzeit.“ Denn ein großer Anteil der Waren von Nemetz wird üblicherweise in die Gastronomie und Hotellerie geliefert. „Die Lieferketten können nicht wie ein Lichtschalter ein- und ausgeschaltet werden: Rohstoffe sind vorbestellt, der Transport organisiert und die Ware muss auch weiterverarbeitet werden. Hier kann nur langsam Tempo herausgenommen werden, aber nicht zu viel. Wir mussten stets auf die Öffnung der Gastronomie und Hotellerie vorbereitet sein, damit wir einen plötzlich steigenden Bedarf abdecken können“, betont der Geschäftsführer. 

Deswegen hat sich das Unternehmen über die Bank Austria einen Liquiditätspolster einräumen lassen, um Spitzen abfedern zu können.

Denn die Bank Austria hat im Zusammenhang mit der Pandemie sehr gut reagiert und ist aktiv auf das Unternehmen zugegangen, um Unterstützungen anzubieten, wie der Geschäftsführer betont: „Ich denke, dass diese Botschaft für sehr viele Unternehmer eine große Last von den Schultern genommen hat, wenn die Bank in ungewöhnlichen Zeiten flexibel Angebote erstellt und agiert, statt nur zu reagieren.“

So hatte Nemetz mitten in der Pandemie die Idee, eine größere Investition zu tätigen. Die Finanzierung wurde „trotz des unglücklichen Timings“, wie der Nemetz-Chef sagt, in kürzester Zeit bestätigt. Denn ohne Investitionen gibt es kein Wachstum – weder bei Großkonzernen noch im Mittelstand.
 

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Die Bank Austria verfolgt einen sehr individuellen Ansatz bei der Betreuung von Unternehmen. Welche sind dabei die zentralen Punkte?
Wir laden unsere Kundinnen und Kunden ein, in einen offenen, kontinuierlichen Dialog mit uns zu treten. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass eine tiefe Kenntnis des Geschäftsmodells, Umfelds und der Strategien unserer Kundinnen und Kunden auch für uns als Bank und Investor eminent wichtig ist und die langfristige Verbundenheit stärkt. Durch den Dialog haben wir die Möglichkeit, die Unternehmensziele unserer Kundinnen und Kunden frühzeitig kennenzulernen und von Anfang an in die Gestaltung ihrer Finanzierungsstruktur eingebunden zu sein. Die Unternehmen hingegen profitieren vom speziellen Know-how einer Großbank und der langjährigen Erfahrung der Kundenbetreuerinnen und -betreuer.
 

Warum ist gerade im aktuellen Umfeld eine optimierte Finanzierungsstruktur für Unternehmen so wichtig?
Es kommt auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital an, welches natürlich von Branche zu Branche unterschiedlich sein kann. Dieses Verhältnis findet man über eine regelmäßige Aktualisierung der Planung und ein aktives Bilanzmanagement. Die Bank Austria versteht sich nicht nur als klassischer Kreditgeber, sondern unterstützt als strategischer Finanzpartner auch beim Planen und Analysieren der Finanzierungsstruktur. Dabei schlagen wir eine schrittweise Herangehensweise vor: Verstehen der Ausgangssituation des Kunden, gemeinsame Analyse von Optimierungspotenzialen, sorgfältige Liquiditätsplanung und Erarbeitung eines maßgeschneiderten Finanzierungsmix. 
 

Wie haben Sie persönlich die Zeit der Pandemie erlebt? Was war für Sie dabei die größte Herausforderung?
Anfangs war die größte Herausforderung für meine berufstätige Frau und mich, die Kinderbetreuung, den Haushalt und das Home-Office „unter einen Hut zu bekommen“, da es keine Möglichkeit der externen Kinderbetreuung gab. Gemeinsam versuchten wir, uns gut und schnell mit der neuen Situation zu arrangieren. Das Gute daraus: Ich eignete mir unter anderem eine Reihe neuer schneller Kochrezepte an, die allen schmeckten und zur Zufriedenheit zu Hause in diesen herausfordernden Zeiten beitrugen.