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Volles Rohr bei KE KELIT

Ein Edelstahlrohr, das sich verbiegen lässt? Selbst das ist bei KE KELIT im Angebot. Über 150 Patente belegen die Innovationskraft des Familienunternehmens aus Linz.

Karoline Morawetz Egger, Karl Egger und CEO Karl Egger (alle Geschäftsleitung KE KELIT GmbH) mit Christian Wiesbauer, Landesdirektor Firmenkunden OÖ, UniCredit Bank Austria (v.l.)

Foto: Karoline Morawetz Egger, Karl Egger und CEO Karl Egger (alle Geschäftsleitung KE KELIT GmbH) mit Christian Wiesbauer, Landesdirektor Firmenkunden OÖ, UniCredit Bank Austria (v.l.)

Wohlige Wärme im Winter, kühle Luft in der Hitze des Sommers: KE KELIT GmbH steht für hochwertige Rohrsysteme, die in Fußbodenheizungen oder Kühllösungen verwendet werden. Das Linzer Familienunternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Linz und betreibt im Ausland Produktionsstandorte von Ungarn bis Malaysia. Auch der Vertrieb erfolgt rund um den Globus – so gibt es eigene Niederlassungen in Macau oder Neuseeland.

Während Industrie-Großkonzerne mit abertausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit dem Ausbruch der Pandemie teilweise anders umgingen und ihre „Manövrierfähigkeit“ einfacher aufrechterhalten konnten, gilt in der Regel die Devise: Je kleiner ein Unternehmen, desto mehr ist es von Lockdowns, Grenzschließungen und Auftragsrückgängen betroffen. 

In diesem Umfeld war daher die langjährige Erfolgspartnerschaft mit der Bank Austria ein entscheidender Faktor: „Konstanz, Partnerschaft und gegenseitige Unterstützung in allen Lagen sind entscheidend“, betont Karl Egger.

„Die Qualität unserer Betreuung ist hervorragend, offen, ehrlich und transparent. Glücklicherweise haben wir bis auf die Verschiebung der Tilgungsraten von März bis Juni 2020 keine, durch die Pandemie ausgelösten, begleitenden Maßnahmen benötigt. Künftig werden vermutlich die Themen Rohstoffpreise, Hedging, Inflation, aber auch mögliche Zinserhöhungen wichtig werden“ – alles Bereiche, in denen die Expertinnen und Experten der Bank Austria Unternehmen mit tagesaktuellem Wissen zur Seite stehen. Sehr wichtig ist für das Familienunternehmen zudem auch in Zukunft der Bereich Innovation. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Neuentwicklungen, welche die stets wachsenden Ansprüche der Kunden perfekt zu bedienen wissen.

So entwickelte KE KELIT GmbH mit Steelox unlängst erstmals ein Trinkwasserrohr aus Edelstahl, in dem auch Kunststoff- Know-how steckt und das von Hand biegbar ist. Steelox verbindet durch die herausragenden Materialeigenschaften von Edelstahl hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit mit leichter Formbarkeit in jeder Umgebung, wo Trinkwasserrohre für den erhöhten Einsatzbereich benötigt werden wie zum Beispiel in Krankenhäusern, Hotels oder in der Industrie.
Beim Wachstum liegt der Fokus zudem auf Nachhaltigkeit – wie könnte es auch anders sein, bei einem Unternehmen, dessen Produkte dazu beitragen, den Energieverbrauch und die Emissionen im Immobiliensektor zu reduzieren und damit die Umwelt zu entlasten.  
 

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Ein professionelles Liquiditätsmanagement ist eine der wichtigsten Managementaufgaben, das hat nicht zuletzt die jüngste Krise deutlich gezeigt. Was raten Sie Ihren Kundinnen und Kunden?
Liquidität ist die Lebensader jedes Unternehmens und eine entscheidende Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. So können Investitionen zur falschen Zeit in falscher Höhe, überhöhte Lager und zu lange Zahlungsziele Unternehmen rasch in Schwierigkeiten bringen. Die Liquiditätsplanung, das aktive Management von Anlage- und Umlaufvermögen sowie die Sicherung des langfristigen Cashflows sind wesentliche Aufgaben vorausschauender Unternehmensführung. Eine solide Kapitalausstattung und jederzeit verfügbare Liquidität sind die zentralen Faktoren für die erfolgreiche Entwicklung von Unternehmen. 
 

Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, wenn die Staatshilfen auslaufen, worauf gilt es, besonders zu achten?
Eine mangelhafte Liquiditätsausstattung kann negative Folgen haben, was viele Unternehmen selbst zu spüren bekommen haben. Wir setzen daher auf einen offenen und konstruktiven Dialog: Im Mittelpunkt steht die Beratung und Servicierung mit bedarfsgerechten sowie auf das Unternehmen angepassten Finanzierungslösungen. Das Spektrum reicht von der Analyse des Working Capital und der Finanzplanung bis hin zur maßgeschneiderten Investitions- und Working-Capital-Finanzierung unter Berücksichtigung der bestehenden Finanzierungs- und Bilanzstrukturen. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der verschiedenen Förderungen optimal ausgenutzt.
 

Eine persönliche Frage: Wie ist es Ihnen während der Lockdown-Phasen im Home-Office ergangen?
Am meisten haben mich in meinem privaten Umfeld die Einschränkungen betreffend Familienbesuche getroffen. Natürlich waren diese Maßnahmen aus gesundheitlicher Sicht und auch meiner persönlichen Überzeugung nach sehr wichtig. Es war aber dadurch kaum möglich – beziehungsweise nur eingeschränkt mit vorhergehendem Test –, meine Kinder zu besuchen, um dort meine Enkel zu sehen, welche mit einem halben Jahr und drei Jahren noch ganz klein sind. Somit war es wirklich schwierig, deren Entwicklungsschritte als stolzer Opa hautnah mitzuerleben. Aufgrund der vielen Lockdowns werde ich auch schöne Abendessen in einem Restaurant mit meiner Frau wieder viel mehr wertschätzen.