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Journalisten-Preise

Eric Frey für 2015 ausgezeichnet

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria, erklärte bei der Überreichung des Preises für herausragende Leistungen im österreichischen Wirtschaftsjournalismus: "Eric Frey hat sich – als profunder Kenner der wesentlichen Akteure und Zusammenhänge in der heimischen Wirtschaft und Wirtschaftspolitik – über viele Jahre einen exzellenten Ruf als Wirtschaftsjournalist erarbeitet."

Über den Preisträger 2015

Der Preisträger des 20. Prof. Horst Knapp-Preises, Eric Frey (52), wuchs in Wien auf. Nach seiner Matura studierte er "International Relations" an der Princeton University, USA. Nach 4-jähriger Tätigkeit als Reporter und Büroleiter von AP-Dow Jones News Service in Frankfurt kehrte er nach Wien zurück und begann 1991 als Redakteur bei der Tageszeitung "Der Standard" zu arbeiten. Es folgten Bestellungen zum Ressortleiter der Bereiche Außenpolitik und Wirtschaft, 2002 stieg Frey schließlich zum Chef vom Dienst auf. Sein Doktoratsstudium der Politikwissenschaften schloss er 2003 an der Universität Wien ab. Seit 2009 betreibt er auf derStandard.at den renommierten Wirtschaftsblog 'Krisenfrey'. Zudem ist er als freier Mitarbeiter beim Londoner Wirtschaftsmagazin "The Economist" und als Lektor an der Webster University sowie am Institut für Journalismus an der FH Wien tätig. Der Publizist und Politologie ist Autor von sechs Büchern, sein letztes Werk "Mit der Krise leben lernen: Finanzpolitik und Geldanlage in stürmischen Zeiten", erschien 2009. Frey ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Der Horst Knapp-Preis

Der Prof. Horst Knapp-Preis wird seit 1996 jährlich von der Bank Austria gestiftet. Eine unabhängige Jury vergibt ihn im Gedenken an Prof. Horst Knapp, den 1996 verstorbenen Doyen des österreichischen Wirtschaftsjournalismus.

Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen im österreichischen Wirtschaftsjournalismus, die komplexe wirtschaftliche und sozialpolitische Zusammenhänge allgemein verständlich darstellen. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Hochkarätige Jury

Den Vorsitz der Jury führt Ewald Nowotny, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank.

Die weiteren Mitglieder der Jury: Karl Aiginger, Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung; Margarete Freisinger, freie Journalistin; Martin Halama, Unternehmenssprecher der Bank Austria; Edeltraud Hanappi-Egger, Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien; Andrea Helige, PR-Beraterin; Veit Sorger, ehemaliger Präsident der Industriellenvereinigung; Josef Zechner, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien; sowie jeweils der Preisträger oder die Preisträgerin des Vorjahres.

Die bisherigen Preisträger

2015: Eric Frey
2014: Christoph Varga
2013: Hanna Kordik
2012: Volker Obermayr
2011: Dietmar Mascher
2010: Michael Bachner
2009: Luise Ungerboeck und Franz Schellhorn
2008: Michael Nikbakhsh
2007: Helmut A. Gansterer
2006: Renate Graber.
2005: Michael Csoklich und Eva Pfisterer.
2004: Christine Domforth.
2003: Richard Wiens.
2002: Margarete Freisinger.
2001: Walter Sonnleitner.
2000: Andreas Schnauder.
1999: Liselotte Palme.
1998: Michael Hann.
1997: Georg Wailand (Förderpreis an Regina Forster).
1996: Reinhard Göweil und Waltraud Langer.

„Writing for CEE"–Journalistenpreis geht 2015 an Martin Leidenfrost

Der österreichische Schriftsteller, Martin Leidenfrost, gewann den Journalistenpreis 2015 „Writing for CEE“ bereits zum zweiten Mal. Er erhielt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Kolumne „Expedition Europa“ und überzeugte erneut die internationale Jury, die heuer aus Einreichungen aus 20 verschiedenen Ländern wählte.

v.l.: APA-Chefredakteur Michael Lang; österr. Schriftstellerin, Schauspielerin, Sängerin Erika Pluhar; Laudator und Head of SEEMO Oliver Vujovic; Preisträger 2015 Martin Leidenfrost; Risikovorstand Jürgen Kullnigg; APA-Außenpolitikchef Edgar Schütz, Schriftsteller Karl-Markus Gauß

“Gedankliche Brücken zwischen dem einen oder dem anderen Winkel Europas bauen”

Martin Leidenfrost schreibt Essays über seine Reisen durch Europa. Dabei beleuchtet er etwa die Rolle der Kosaken im Ukraine-Konflikt, recherchiert die Hintergründe der Selbstverbrennungen in Bulgarien oder macht sich auf die Suche nach nationalen Tabakläden in Ungarn. Er ziehe „unentwegt“ durch Europa auf der „Suche nach Ideen, Irrwitzen, Inspirationen, nach einer Seele von Europa", sagt Leidenfrost. Mit seinen Texten wolle er "gedankliche Brücken zwischen dem einen oder anderen Winkel Europas bauen".

Die Kolumne „Expedition Europa“ wird in vier mitteleuropäischen Zeitungen, „Die Presse“, „tyzden“, „Neues Deutschland“ und „Südostschweiz“, erscheinen.

Grenzen überwinden und Vorurteile abbauen – das sind die Ziele des internationalen Journalistenpreises „Writing for CEE“. Dieser Preis für Qualitätsjournalismus über Mittel-Osteuropa (CEE) wurde heuer bereits zum zwölften Mal von der APA und der UniCredit Bank Austria verliehen. „25 Jahre nach Ende des Kalten Krieges steht Europa vor neuen Grenzen und Teilungen. Deshalb brauchen wir derartige Initiativen mehr denn je“, erklärt der diesjährige Laudator Oliver Vujovic, Chef der South East Europe Media Organisation (SEEMO), bei der Preisverleihung in Wien.

Zu den besten Texten 2015 zählen außerdem:

  • Eva Konzett, Marijana Miljkovic und André Kühnlenz: "Chinesische Investitionen in Osteuropa"
    ("WirtschaftsBlatt")
  • Christian Geinitz: "Die Köhler aus dem Kosovo wollen nur noch weg" ("Frankfurter Allgemeine Zeitung")
  • Elena Stancu: "Roma Coppersmiths in Corcova" (http://teleleu.eu/caldararii-din-corcova)
  • Paul Dobrovolsky : "Internal world of DPR" ("Novoe Vremya Magazine")
  • Adelheid Wölfl: "Erinnern ohne zu entzweien" ("Der Standard")

Mitglieder der in wechselnder Zusammensetzung tagenden Jury waren 2015 der Preisträger des Vorjahres, "Spiegel"-Reporter Takis Würger, der polnische Journalist Pawel Bravo, der bulgarische Journalist Ivan Bakalov, die Kommunikationsberaterin Ildiko Füredi-Kolarik, der CEE-Pressesprecher der UniCredit Bank Austria, Tiemon Kiesenhofer, der tschechische Kommunikationswissenschafter Milan Smid, die ungarische Radio-Journalistin Julia Varadi, die österreichische Journalistin Cornelia Vospernik, SEEMO-Chef Oliver Vujovic sowie als Jurysprecherin die stellvertretende Ressortleiterin der APA-Außenpolitik, Alexandra Demcisin.

Den Siegerbeitrag, eine Auswahl der eingereichten Texte sowie alle weiteren Informationen zu „Writing for CEE“ finden Sie auf www.apa.at/cee-award .

Über "Writing for CEE"

2003 / 2004 haben die UniCredit Bank Austria und die APA – Austria Presse Agentur den europäischen Journalistenpreis "Writing for CEE" ins Leben gerufen.

Der europäische Journalistenpreis "Writing for CEE" wird jährlich ab Mitte April bis Ende Juli (Einreichfrist) ausgeschrieben und ist für journalistische Arbeiten, die zwischen dem 1. August des vorangegangenen Jahres und dem Ende der Einreichfrist (Ende Juli des laufenden Jahres) veröffentlicht wurden, zugänglich.

Generell sollen die Bewerbungen das Leben in Europa und die Länder Europas ebenso wie die Hoffnungen, Sorgen und Träume seiner Bevölkerung reflektieren und auf diese Weise dazu beitragen, die Beziehungen zwischen den Ländern zu vertiefen und Vorurteile zu überwinden.

Der Concordia-Preis für Menschenrechte der Bank Austria geht an Peter Resetarits.

Die Begründung der Jury: "Peter Resetarits hat vor allem mit seinen Sendungen Bürgeranwalt und Schauplatz Gericht eine publizistische Spezialform geschaffen. Darin gibt er jenen Menschen eine Stimme und die Möglichkeit, ihren Fall vorzubringen, die im normalen Alltag nicht in diesem Maße gehört werden. Menschen den Zugang zu 'ihrem' Recht zu erleichtern bzw. zu ermöglichen, ist eine Leistung im Dienste der Menschenrechte und wirkt Diskriminierungen entgegen."

Weitere Preisträger:
Ehrenpreis 2010 Hugo Portisch
Kategorie Pressefreiheit Karim El-Gawhary und Sihem Bensedrine

Karim El-Gawhary, der in seiner Berichterstattung über die Protestbewegungen in Tunesien und Ägypten aufzeigt, wie durch das Recht auf Presse- und Informationsfreiheit ein Fenster in eine andere Welt geöffnet und Verständnis und Interesse in Österreich für die Anliegen der Menschen im Norden Afrikas geweckt werden kann. El-Gawhary verabsäumt es auch nie – sei es in seinen Analysen für den ORF, in seinen Printartikeln für diverse Tageszeitungen oder in seinem web-Blog "Arabesken" – auf die Möglichkeiten der Information trotz eingeschränkter Pressefreiheit hinzuweisen und zeigt, wie erste Ansätze einer freien Presse genützt werden.

Ein eigens gestifteter Sonderpreis ergeht an die tunesische Journalistin Sihem Bensedrine. Die Mitbegründerin des Online-Journals "Kalima" und Chefredakteurin des gleichnamigen unabhängigen Radio-Senders ging 2009 ins Exil nachdem Radio "Kalima" verboten wurde. Erst nach dem Rücktritt des vormaligen Präsidenten Ben Ali kehrt sie nach Tunesien zurück um ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Seit zehn Jahren setzt sich Bensedrine mit dem von ihr mitgegründeten Observatoire de la Liberté de la Presse, de L'Edition et de la Création (OLPEC) für die Pressefreiheit ein und war 2001 deshalb auch im Gefängnis.

Den Concordia-Sonderpreis für sein Lebenswerk erhält Hugo Portisch, einer der bedeutendsten Journalisten Österreichs und eine Marke für sich. Nicht zuletzt durch seien Aufklärungsarbeit auch in seinen Büchern vertritt Hugo Portisch in vorbildlicher Weise die Ziele und die Prinzipien des Presseclub Concordia.

Der Presseclub Concordia vergibt einmal pro Jahr den "Concordia-Preis", mit dem hervorragende publizistische Leistungen für Menschenrechte, Demokratie und insbesondere für Presse- und Informationsfreiheit gewürdigt werden.

Der Preis, mit dem Leistungen sowohl aus dem Printbereich als auch Arbeiten aus dem Bereich der elektronischen Medien ausgezeichnet werden, wird in zwei Kategorien vergeben, die jeweils mit EUR 3.700,- dotiert sind:

  • Kategorie Menschenrechte durch die Bank Austria
  • Kategorie Pressefreiheit durch die "gemeinnützige Privatstiftung Dr. Strohmayer".

Die Kategorie Menschenrechte wird vergeben, um verantwortungsvolle, vorurteilsfreie publizistische Leistungen im Dienste der Menschenrechte zu fördern, und um Diskriminierungen jeglicher Art, sei es in religiöser, ethnischer oder geschlechtsspezifischer Hinsicht, entgegenzuwirken. Die ausgezeichneten Werke müssen in Österreich erschienen sein oder einen engen Bezug zu Österreich haben.

Die Kategorie Pressefreiheit wird für außerordentliche publizistische (verlegerische oder journalistische) Leistungen vergeben, die im Dienste des Rechtes auf Presse- und Informationsfreiheit erbracht werden. Die Leistungen oder die publizierten Arbeiten sind nicht auf das Gebiet der Republik Österreich beschränkt.

Zusätzlich zu diesem Preis kann die Jury an Hand eingereichter Vorschläge auch einen Sonderpreis mit Symbolwert für ein Lebenswerk oder für außerordentliche Verdienste im Sinne der Preisrichtlinien vergeben.

Die feierliche Preisübergabe sowie die Ehrung der Preisträger erfolgte am Vorabend des Tags der Pressefreiheit, am Montag, dem 2. Mai 2011, im Parlament.

Der Jury der Concordia-Preise gehörten diese Jahr an: Prof. Heribert Krejci (Vorsitzender), Elisabeth Horvath, Manfred Scheuch, Ferdinand Lacina, Andrea Helige, Prof. Johann P. Fritz, Anthony Mills (IPI), Sibylle Hamann und Antonia Gössinger (Preisträgerinnen des Vorjahres).

Die bisherigen Preisträger

2009: Sibylle Hamann und Antonia Gössinger
2008: Mary Kreutzer und Corinna Milborn
2007: Burkhard Bischof, "Die Presse"
2006: Dr. Markus Müller, Ö1 - Radio
2005: Dr. Friedrich Orter, ORF
2004: Irene Brickner, "Der Standard"
2003: Elfriede Hammerl (Journalistin)
2002: Obdachlosenzeitung "Augustin"
2001: Antonia Rados (TV-Journalistin)