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Journalisten-Preise

Prof. Horst Knapp-Preis 2016 ausgeschrieben
Die Bank Austria schreibt auch heuer wieder den mit 6.000 Euro dotierten Prof. Horst Knapp-Preis für herausragende Leistungen im Wirtschaftsjournalismus aus. Die Bewerbungsfrist endet am 10. Februar 2017. Den Gewinner bzw. die Gewinnerin bestimmt eine unabhängige Jury unter Vorsitz von OeNB-Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny. Die feierliche Preisverleihung findet im Mai 2017 statt.

Voraussetzungen für eine Bewerbung:

  • Autorinnen und Autoren mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder Tätigkeitsschwerpunkt in Österreich.
  • Hervorragende publizistische Leistung, die in den letzten zwei Jahren erstmals in Büchern oder in Print- und elektronischen Medien veröffentlicht wurde und einen Bezug zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften aufweist. In Anlehnung an das Lebenswerk von Prof. Horst Knapp müssen sich die Arbeiten trotz Darstellung komplizierter wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Sachverhalte durch besondere Klarheit und Verständlichkeit auszeichnen.
  • Das entsprechende Werk (bzw. die Beitragsserie) oder die Audio- bzw. Videodatei ist spätestens bis 10. Februar 2017 an die Jury des Prof. Horst Knapp-Preises einzusenden: per Post an c/o Bank Austria, Abt. 8125 Corporate Communications, Schottengasse 6–8, 1010 Wien, oder per E-Mail an horstknapp-preis@unicreditgroup.at.

Rückfragen:
Bank Austria, Corporate Communications, Tel.: +43 (0)5 05 05-52560,
E-Mail: horstknapp-preis@unicreditgroup.at 

Über den Preisträger 2015

Der Preisträger des 20. Prof. Horst Knapp-Preises, Eric Frey (52), wuchs in Wien auf. Nach seiner Matura studierte er "International Relations" an der Princeton University, USA. Nach 4-jähriger Tätigkeit als Reporter und Büroleiter von AP-Dow Jones News Service in Frankfurt kehrte er nach Wien zurück und begann 1991 als Redakteur bei der Tageszeitung "Der Standard" zu arbeiten. Es folgten Bestellungen zum Ressortleiter der Bereiche Außenpolitik und Wirtschaft, 2002 stieg Frey schließlich zum Chef vom Dienst auf. Sein Doktoratsstudium der Politikwissenschaften schloss er 2003 an der Universität Wien ab. Seit 2009 betreibt er auf derStandard.at den renommierten Wirtschaftsblog 'Krisenfrey'. Zudem ist er als freier Mitarbeiter beim Londoner Wirtschaftsmagazin "The Economist" und als Lektor an der Webster University sowie am Institut für Journalismus an der FH Wien tätig. Der Publizist und Politologie ist Autor von sechs Büchern, sein letztes Werk "Mit der Krise leben lernen: Finanzpolitik und Geldanlage in stürmischen Zeiten", erschien 2009. Frey ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Der Horst Knapp-Preis

Der Prof. Horst Knapp-Preis wird seit 1996 jährlich von der Bank Austria gestiftet. Eine unabhängige Jury vergibt ihn im Gedenken an Prof. Horst Knapp, den 1996 verstorbenen Doyen des österreichischen Wirtschaftsjournalismus.

Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen im österreichischen Wirtschaftsjournalismus, die komplexe wirtschaftliche und sozialpolitische Zusammenhänge allgemein verständlich darstellen. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Hochkarätige Jury

Den Vorsitz der Jury führt Ewald Nowotny, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank.

Die weiteren Mitglieder der Jury: Karl Aiginger, Director des Policy Crossover Centers: Vienna – Europe; Margarete Freisinger, freie Journalistin; Martin Halama, Unternehmenssprecher der Bank Austria; Edeltraud Hanappi-Egger, Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien; Andrea Helige, PR-Beraterin; Veit Sorger, Aufsichtsratsvorsitzender MONDI AG; Josef Zechner, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien; sowie jeweils der Preisträger oder die Preisträgerin des Vorjahres.

Die bisherigen Preisträger

2015: Eric Frey
2014: Christoph Varga
2013: Hanna Kordik
2012: Volker Obermayr
2011: Dietmar Mascher
2010: Michael Bachner
2009: Luise Ungerboeck und Franz Schellhorn
2008: Michael Nikbakhsh
2007: Helmut A. Gansterer
2006: Renate Graber.
2005: Michael Csoklich und Eva Pfisterer.
2004: Christine Domforth.
2003: Richard Wiens.
2002: Margarete Freisinger.
2001: Walter Sonnleitner.
2000: Andreas Schnauder.
1999: Liselotte Palme.
1998: Michael Hann.
1997: Georg Wailand (Förderpreis an Regina Forster).
1996: Reinhard Göweil und Waltraud Langer.

 

Die Gewinner des Concordia-Publizistikpreises 2015

 

  • Kategorie Menschenrechte: Dunja Mijatovic, USZE-Medienbeauftragte
  • Kategorie Pressefreiheit: Marina Delcheva, Wiener Zeitung
  • Sonderpreis: Thomas Chorherr ehemaliger Presse-Chefredakteur

 

Moderiert wurde die Preisverleihung von der Generalsekretärin des Presseclub Concordia, Astrid Zimmermann.

 

Der Concordia-Publizistikpreis

Der Presseclub Concordia vergibt einmal pro Jahr den "Concordia-Preis", mit dem hervorragende publizistische Leistungen für Menschenrechte, Demokratie und insbesondere für Presse- und Informationsfreiheit gewürdigt werden.

Der Preis, mit dem Leistungen sowohl aus dem Printbereich als auch Arbeiten aus dem Bereich der elektronischen Medien ausgezeichnet werden, wird in zwei Kategorien vergeben, die jeweils mit EUR 4.000,- dotiert sind:

  • Kategorie Menschenrechte durch die Bank Austria
  • Kategorie Pressefreiheit durch die "gemeinnützige Privatstiftung Dr. Strohmayer".

Zusätzlich zu diesem Preis kann die Jury an Hand eingereichter Vorschläge auch einen Sonderpreis mit Symbolwert für ein Lebenswerk oder für außerordentliche Verdienste im Sinne der Preisrichtlinien vergeben.

Die bisherigen Preisträger

2014: Bernt Koschuh und Rubina Möhring
2013: Petra Ramsauer, Joseph Barth & Team
2012: Barbara Gansfuß, Engelbert Washietl
2011: ZiB-RedakteurInnen und Nina Horaczek
2010: Peter Resetarits und Karim El-Gawhary
2009: Sibylle Hamann und Antonia Gössinger
2008: Mary Kreutzer und Corinna Milborn
2007: Burkhard Bischof, "Die Presse"
2006: Dr. Markus Müller, Ö1 - Radio
2005: Dr. Friedrich Orter, ORF
2004: Irene Brickner, "Der Standard"
2003: Elfriede Hammerl (Journalistin)
2002: Obdachlosenzeitung "Augustin"
2001: Antonia Rados (TV-Journalistin)