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Günter Schubert, Vorstand UniCredit Bank Austria für Corporate & Investment Banking, spricht über die Bedeutung einer starken Eigenkapital-Basis und wie die UniCredit Bank Austria als Beste Investmentbank* in Österreich dabei helfen kann.

Günter Schubert, Vorstand UniCredit Bank Austria für Corporate & Investment Banking

Um von einem Aufschwung profitieren zu können, brauchen Unternehmen eine starke Finanzbasis. Sind die heimischen Betriebe dafür gut aufgestellt?
Nachdem es zuletzt verstärkt um Eigenkapital und Geschäftsmodelle ging, rückt mit dem Aufschwung neuerlich das Thema Liquidität in den Vordergrund – die wird nun vor allem für die Stabilisierung der Lieferketten benötigt. Allgemein gilt aber, Unternehmen brauchen sowohl Kredite und Förderungen als auch ausreichend Eigenkapital, damit sie gut durch die Krise kommen. Eigenkapital ist auch deshalb immer noch ein wichtiges Thema, weil die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres für viele Unternehmen bedeuten kann, dass sich ihre Bonität verschlechtert hat. Wir als Bank fassen gerade jetzt die zukünftige Bonität ins Auge. Wer daher einen Fokus auf eine diversifizierte Finanzierungsstruktur gelegt hat und – falls erforderlich – auf Eigenkapital stärkende Maßnahmen, wird gestärkt aus der Krise hervorgehen. Wir sind ein Kapitalmarkt-Powerhouse und bieten im Speziellen unseren großen Firmenkunden in diesem Bereich eine Vielzahl von Angeboten, um die Möglichkeiten der Kapitalmärkte zu nutzen.

Die UniCredit Bank Austria wurde gerade vom US-Wirtschaftsmagazin „Global Finance“ als „Best Investment Bank“ in Österreich ausgezeichnet. Welche Beratungsmöglichkeiten und Unterstützungen können Unternehmen für Kapitalmarkttransaktionen bei der UniCredit Bank Austria bekommen?
Wir freuen uns sehr über diese wichtige Auszeichnung und die Wahl zur besten Investmentbank in Österreich, gerade nach diesem herausfordernden Jahr 2020. Diese internationale Auszeichnung bestätigt die hohe Kundenzufriedenheit. Ein Börsengang bietet sich für innovative heimische Unternehmen an, die wachsen oder in neue Märkte gehen wollen. Unternehmen, die bereits an der Börse sind, können sich durch eine Kapitalerhöhung oder eine Wandelanleihe – das sind Anleihen, die in Eigenkapital umgewandelt werden können – schnell frisches Kapital holen. Eine weitere Möglichkeit sind Hybridanleihen, das sind eigenkapitalähnliche Anleihen mit einer sehr langen Laufzeit. Für bereits notierte Unternehmen ermöglicht die Börse einen schnellen und standardisierten Zugang zu Eigenkapital. Wir bieten mit unserer breiten Expertise und unseren umfassenden Beratungsleistungen die Grundlage dafür, dass Unternehmen am Kapitalmarkt durchstarten können. Eigenkapitalbeschaffung boomt in Europa. Vor allem Firmen aus Großbritannien und Deutschland zapfen den Kapitalmarkt an. In diesem Bereich sind wir gerade in Österreich mit unserem einzigartigen Beratungsangebot ganz klar der Partner der Wahl.

Hängt das auch mit der internationalen Aufstellung der UniCredit Bank Austria zusammen?
Ja, denn wir sind sehr breit aufgestellt und können unsere internationale Vernetzung perfekt für unsere Kunden einsetzen, sobald die Nachfrage auch am heimischen Markt anzieht. Dank unserer strategischen Allianz mit Kepler Cheuvreux verfügen wir über eine der größten europaweiten Aktienvertriebsplattformen mit über 110 Fachleuten für Aktienverkäufe und -handel an 12 Standorten in Europa und einem in Nordamerika, die über 1.200 institutionelle Anleger abdecken. UniCredit und Kepler Cheuvreux haben gemeinsam bereits über 190 Transaktionen begleitet seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 2012. Zudem war die Kepler-Plattform seit 2018 bei sieben der zehn größten europäischen Börsengänge beteiligt.

Welche Möglichkeiten bieten sich für KMUs, die keinen Zugang zum Kapitalmarkt haben, um ihr Eigenkapital zu stärken?
Die Palette möglicher Maßnahmen ist breit gefächert. Es kommt hier auf die strategischen Ziele des Unternehmens an und auf die individuelle Analyse, wie diese bestmöglich erreicht werden können. Grundsätzlich gilt es vor allem für KMU, eine je nach Branche ausgeglichene Kapitalbasis aufzubauen, die sowohl auf Krediten und Förderungen aufsetzt als auch ausreichend Eigenkapital aufweist. Dabei können Unternehmen auf unser volles Produktangebot des Corporate & Investment Bankings zugreifen. Das Corporate & Investment Banking stellt unseren Beratungsansatz und unsere Produktexpertise allen Firmenkunden zur Verfügung. Eine gestärkte Kapitalbasis versetzt KMU nicht nur in die Lage, unbeschadet die Krise zu überstehen, sondern auch, sich ergebende Marktchancen nützen zu können. Neben dem Weg zum Kapitalmarkt kann es für Unternehmen gerade jetzt der richtige Zeitpunkt sein, einen Mehrheits- oder Minderheitsinvestor ins Boot zu holen, der neben frischem Eigenkapital auch Expertise in der Erschließung neuer Märkte oder in der Entwicklung neuer Produkte mitbringt bzw. Fertigungstiefen optimieren kann.

An welche Partner denken Sie in diesem Zusammenhang?
Das kann ein klassischer strategischer Partner sein oder aber auch ein Finanzinvestor in Form eines Private-Equity-Fonds oder einer Familienstiftung bzw. eines Family Office. Krisen sind oft auch Zeiten, in denen das bestehende Geschäftsmodell kritisch hinterfragt und das Unternehmen in Kern- und Randgeschäft unterteilt wird. Neben dem Erlös führt der Verkauf von strategischen Randaktivitäten auch dazu, dass wieder mehr Ressourcen und Aufmerksamkeit auf das Kerngeschäft fokussiert werden. Die Hereinnahme eines passenden Eigenkapitalinvestors kann auch der erste Schritt einer geplanten Unternehmensnachfolgelösung sein.

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