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Stabilisierung sowie die Sicherstellung der notwendigen medizinischen Versorgung für Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben

Eingereicht von: Caritas für Menschen in Not, Mag.a Michaela Haunold
Projektstart: 2018
Kategorie: Integration/Migration
Social-Media: https://www.caritas-linz.at/hilfe-angebote/menschen-in-not/wohnungslosigkeit/krankenzimmer/?L=0

Menschen ohne Versicherungsschutz, die auf der Straße leben, werden immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Durch das Leben auf der Straße können Krankheiten wie z.B. Lungenentzündungen, aber auch Amputationswunden nicht ordentlich verheilen und dadurch verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Betroffenen. Das Krankenzimmer in Linz bietet Platz für vier Personen. Ziel dieses Projektes ist die Stabilisierung von Klientinnen und Klienten sowie die Sicherstellung der notwendigen medizinischen Versorgung.

Für die Klientinnen und Klienten entstehen keinen Kosten durch den Aufenthalt. Die Betreuung erfolgt durch den täglichen Besuch einer Sozialarbeiterin oder eines Sozialarbeiters, sowie durch diplomiertes Pflegepersonal. Hygiene- sowie Verbandsmaterialien stehen in der Wohnung zur Verfügung, ebenso Grundnahrungsmittel und täglich ein warmes Essen. Der Aufenthalt ist auf drei Wochen beschränkt und Verlängerung ist nur nach Absprache mit medizinischem Personal möglich.

Wie einleitend erwähnt, werden obdachlose Menschen auch im Großraum Linz immer wieder von Krankenhäusern in „häusliche Pflege“ entlassen. Diese häusliche Pflege kann aber de facto beim Leben auf der Straße nicht geleistet werden. In Einzelfällen kommt es auch vor, dass Personen entlassen werden, bei denen der Caritas mitgeteilt wird, dass sie in kurzer Zeit sterben werden, das Krankenhaus aber die Kosten für den Aufenthalt dort nicht tragen kann.

Das Projekt hat derzeit keine öffentlichen Fördergelder in Aussicht und muss aus Spendengeld finanziert werden, daher ist der Bank Austria Sozialpreis eine wichtige Option, um die Finanzierung des Projektes teilweise gewährleisten zu können. Der Sozialpreis würde also der Fortführung und der Absicherung des Projektes dienen. Pro Jahr rechnet das Projektteam mit rund 80 Klientinnen und Klienten, die das Angebot vom Krankenzimmer nützen werden.

Sowohl Kundinnen und Kunden, als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Austria haben beim Krankenzimmer die Möglichkeit zu helfen. Gemeinsam kochen, Spiele spielen oder einfach nur Zeit mit den Menschen zu verbringen. Es bieten sich viele Möglichkeiten. Neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind auch ehrenamtliche Helferinnnen und Helfer herzlich willkommen.