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Sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene fassen auf dem Arbeitsmarkt Fuß 

Eingereicht von: SOS-Kinderdorf, Andrea Schritter, Markus Rubanovits
Projektstart: 1998 (Fortführung bzw. Absicherung des Projekts)
Kategorie: Kinder/Jugendliche
Social-Media: https://www.sos-kinderdorf.at/so-hilft-sos/wo-wir-helfen/europa/oesterreich/arsos

„AR.SOS“ ist ein gemeinsames Jugendarbeitsprojekt von SOS-Kinderdorf und dem AMS Niederösterreich, bei dem Jugendliche, die bisher noch nicht auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten, bezahlte Anstellungen als Transitarbeitskräfte finden. Die Zielgruppe sind arbeitslose sowie sozial benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene, welche die Bereitschaft zur Erbringung einer Arbeitsleistung aufweisen, aber mit Vermittlungshemmnissen zu kämpfen haben oder einem geistigen bzw. sozialen Reifegrad, der nicht ihrem tatsächlichen Alter entspricht.

Angestrebt wird von dem Projekt die berufliche Integration und Vermittlung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die durch ein spezielles Arbeitstraining und Schulungsprogramm nach einem Jahr gelungen sein sollte – im Jahr 2017 konnten 92% anschließend nachhaltig einer Lehrstelle / Beschäftigung nachgehen. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden vom AMS zugebucht und haben – abgesehen von der Herkunftsfamilie – die Möglichkeit, in einer internen Wohngemeinschaft zu leben. Acht Transitarbeitsplätze sind vom AMS-RGS Mödling zugewiesen.

Gleichzeitig ist „AR.SOS“ das zentrale Spendenlager des SOS-Kinderdorfes. Zum Arbeitsprogramm der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehört die Abholung, Sortierung, Lagerung, Verteilung und Verwertung von Sachspenden, die das SOS-Kinderdorf bekommt – der Großteil dieser Spenden wird bei Flohmärkten und in zwei Second-Hands-Shops verkauft, die Einnahmen des Verkaufs kommen dem SOS-Kinderdorf zugute. Gleichzeitig ist die Mitarbeit in den Läden ein Teil ihres Arbeitstrainings, indem sie in den Bereichen Lager, Transport, Werkstatt und Einzelhandel mitarbeiten und sich in den Basics eines geregelten Arbeitsalltags üben.

Weitere Tätigkeitsbereiche und Lernfelder sind etwa Tischlereiarbeiten, das Restaurieren von Kleinmöbeln, Reparaturen von Fahrrädern und kleinen technischen Artikeln, Reparaturarbeiten in WG’s, Wandmontagen, Abholung von Sachspenden, Durchführung von Kleintransporten und Entrümpelungen, Gräber- und Gartenpflege sowie Malerarbeiten.

Obwohl „AR.SOS“ heuer bereits 20 Jahre alt wird, steht das Projekt gerade jetzt vor einem großen Umbruch: Das AMS steigt 2019 als Fördergeber aus und hinterlässt damit eine Lücke von € 250.000,-, die ein Fortbestehen in dieser Form unmöglich macht. An Umstrukturierungen wird gearbeitet und gemeinsam mit dem SOS-Kinderdorf um einen Verbleib in kleinerer Form gekämpft. Daher sind finanzielle Mittel unabdingbar, um weiterhin eine Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene zu bleiben, denen es an einer Tagesstruktur fehlt und für diese jungen Menschen ein Ort zu sein, an dem sie ganz sie selbst sein können. Im „AR.SOS“ werden immer helfende Hände benötigt, um Jugendliche im Arbeitsprozess zu unterstützen – etwa bei Renovierungen, Räumungen, Spendenabholungen, Gartenarbeiten, beim Förderunterricht, bei der Gräberbetreuung oder durch eine kurzfristige Aushilfe in den Shops. Aktiv beteiligen können sich auch Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Austria.