Wir wollen Sie fördern! Ab 23. April können alle Projekte aus Kunst und Kultur für eine Crowdfunding-Kampagne auf wemakeit.com angemeldet werden.

  • Das Projekt muss einer der folgenden Kategorien entsprechen: Architektur, Ausstellung, Bühne, Comics, Design, Festival, Film, Fotografie, Kongress/Konferenz, Konzert, Kunst, Kunstvermittlung, Literatur, Musik, Publikation, Tanz, Tonträger (Audio/Video), Tournee sowie Projekte, die Kunst und Kultur mit sozialem Engagement verbinden.
  • Das Projekt muss in Österreich stattfinden oder von in Österreich wohnenden Menschen initiiert werden.
1. Schritt: Projekt auf wemakeit starten und Kampagne vorbereiten
  • Auf der Seite wemakeit.com unter «Projekt starten» eine Projektseite anlegen.
  • Unter «Optionen» die Teilnahme am Bank Austria Crowdfunding beantragen.
  • Die Projektseite gestalten: Zielsumme und Laufzeit der Kampagne definieren, das Projekt und die Akteurinnen und Akteure in Video, Text und Bild vorstellen sowie Belohnungen für die Unterstützer ausarbeiten.
  • Die Kommunikation planen: Wie können möglichst viele Menschen erreicht werden? Was passiert während der Kampagne, damit es spannend bleibt?
2. Schritt: Einreichung der Projektseite auf wemakeit
  • Für die fertig gestaltete Projektseite im wemakeit-System die Freischaltung beantragen.
  • Projekte erhalten Feedback von den wemakeit-Projektcoaches und den Bescheid, ob das Projekt beim Crowdfunding mit dem Bank Austria Kunstpreis dabei sein kann oder nicht.
  • Danach können die Anregungen eingearbeitet werden.
  • Bekommt das Projekt dann „grünes Licht“, kann es ab dem 22. Mai 2018 zu einem selbst gewählten Zeitpunkt starten. (Ein früherer Start-Zeitpunkt ist im Rahmen des Crowdfundings mit der Bank Austria nicht möglich.).
3. Schritt: Crowdfunding Kampagne mit Unterstützung durch die Bank Austria
  • Das Crowdfunding beginnt! Nun gilt es, das Projekt an die große Glocke zu hängen und so viele Unterstützerinnen und Unterstützer zu mobilisieren wie möglich.
  • Sobald eine Kampagne das erste Drittel (33%) der gesamten Finanzierungssumme sowie mindestens 20 Unterstützer erreicht hat, erhält sie die Zusage für das zweite Drittel (33%, jedoch max. EUR 5.000,–) durch die Bank Austria.
  • Werden vor Ablauf der Laufzeit 100% der Zielsumme oder mehr erreicht, gilt die Kampagne als erfolgreich. Das Projekt erhält die Unterstützung der Bank Austria als Teil der erreichten Zielsumme nach Ende der Kampagne ausbezahlt. Wird die Zielsumme trotz Unterstützungszusage der Bank Austria nicht erreicht, erfolgt auch keine Zahlung des Unterstützungsbeitrags durch die Bank Austria.
  • Diese Unterstützung durch die Bank Austria ist solange möglich, bis die EUR 100.000 aufgebraucht sind. Sollte ein teilnehmendes Projekt zu spät 33% und 20 Unterstützer erreichen, läuft die Kampagne als reguläre Crowdfunding-Kampagne – d. h. ohne Unterstützung der Bank Austria – weiter.

Online Tutorials als Unterstützung

wemakeit bietet auf seiner Homepage zwei online Tutorials zum Thema Crowdfunding an. Die Nutzung ist für Interessenten am Crowdfunding mit Unterstützung der Bank Austria kostenlos.

Einfach per Mail an hello@wemakeit.com anmelden – mit dem Hinweis auf die Teilnahme am Crowdfunding mit Unterstützung der Bank Austria.

Selbstverständlich stehen das Team von wemakeit und der Bank Austria auch für weitere Fragen und Informationen jederzeit zur Verfügung.

Es gelten die Richtlinien und die allgemeinen Geschäftsbedingungen von wemakeit:

http://wemakeit.com/pages/guidelines
http://wemakeit.com/pages/terms

Rückfragen:

Über Crowdfunding

Crowdfunding ist eine neue Möglichkeit der Projektfinanzierung: Viele Menschen ermöglichen mit jeweils kleinen oder mittleren Beträgen, dass ein Projekt realisiert werden kann und bekommen dafür unterschiedliche Gegenleistungen. Die Projekte mobilisieren dafür ihr Publikum und ihre erweiterten Netzwerke. Somit ist Crowdfunding Finanzierung und Bewerbung eines Projekts in einem.

Ablauf einer (reward-based) Crowdfunding-Kampagne:

  • Projekte präsentieren sich auf einer Crowdfunding-Plattform (in diesem Fall bei wemakeit) und legen eine Zielsumme fest, die sie für die Realisierung des Projekts erreichen müssen oder wollen.
  • Die Projekte haben eine fixe Laufzeit (z. B. 30 oder 45 Tage), um ihr Netzwerk zu aktivieren und so viele Menschen wie möglich zu motivieren, ihr Projekt finanziell zu unterstützen.
  • Innerhalb dieser Zeit muss die Zielsumme erreicht oder übertroffen werden; ansonsten fließt das bis dahin gesammelte Geld an die Unterstützerinnen und Unterstützer zurück.
  • Den Unterstützerinnen und Unterstützern werden je nach Höhe des versprochenen Betrags unterschiedliche Gegenleistungen – nur keine finanziellen – angeboten, sofern die Kampagne erfolgreich ist, d. h. die Zielsumme erreicht wird. Diese Gegenleistungen sind bei jedem Projekt unterschiedlich: Es kann z. B. ein Exemplar der zu finanzierenden Publikation, eine persönliche Ausstellungsführung durch die Kuratorin/den Kurator, eine Konzertkarte und vieles mehr sein.

Crowdfunding-Modelle

Im Rahmen des Bank Austria Kunstpreises handelt es sich um ein sogenanntes „reward based Crowdfunding“. Dies ist zu unterscheiden vom „Crowddonating“ oder von Spenden: Hier gibt es keine Gegenleistungen. Ein Unterschied besteht auch zum „Crowdinvesting“, bei dem die Unterstützungsgelder in Firmen angelegt werden und die Investoren eine Rendite für diese Anlage erwarten.

Crowdfunding mit wemakeit

Mit wemakeit ist seit Anfang 2015 eine Crowdfunding-Plattform in Österreich aktiv, die auf kreative Projekte fokussiert ist und auf persönliche Betreuung setzt. Dadurch ist wemakeit der ideale Partner für die Bank Austria: Die Expertise und die Serviceleistungen von wemakeit ergänzen die Kunstförderung der Bank Austria zu einem Rundumpaket für die Kreativszene in Österreich.

wemakeit wurde 2012 als Künstlerinitiative in der Schweiz gegründet und entwickelte sich zu einer der größten und erfolgreichsten Crowdfunding-Plattformen Europas. Neben dem Schwerpunkt Kultur ist die Plattform auch offen für Projekte aus den Bereichen Kreativwirtschaft, Technologie, Wissenschaft, Journalismus, Community-Arbeit und Landwirtschaft.