22.01.2008

Tschechiens Wirtschaft zählt zu den 40 Besten weltweit

  • Strategisch gute Position in Zentraleuropa
  • Wirtschaft profitiert von den wachsenden Produktionskapazitäten
  • Für den Beitritt zur Eurozone ist jedoch eine weitere Wirtschaftsreform notwendig

Die Tschechische Republik zählt in Zentral- und Osteuropa (CEE) zu den attraktivsten Ländern für ausländische Investoren. Speziell das vorteilhafte ökonomische und geschäftliche Umfeld sind für diese ausgezeichnete Position verantwortlich. Das Land schaffte ist in der Rangliste der besten Wirtschaftsstandorte der Welt unter die Top 40. Geachtet wurde speziell auf Bereiche wie "Erleichterungen für Unternehmen", Grad an Korruption und globale Wettbewerbsfähigkeit. "Nach Estland konnte Tschechien im letzten Jahrzehnt den größten Anteil an ausländischen Direktinvestitionen pro Kopf in CEE für sich gewinnen", so Debora Revoltella, Chefökonomin für Zentral und Osteuropa der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA).

Studie über die Wettbewerbsfähigkeit der tschechischen Republik
Mit einer ausgezeichnet etablierten Industrie hat sich die tschechische Republik mehr und mehr im mittleren und hochtechnologischen Sektor spezialisiert, wie in der Automobil-industrie, Herstellung von Maschinen und Arbeitsgeräten, sowie Fertigung von Produkten aus Metall. Die Studie von der BA-CA über die Wettbewerbsfähigkeit der tschechischen Republik zeigt zudem den klaren wirtschaftlichen Vorteil des Landes durch die strategisch gute Position in Zentraleuropa. Aufgrund der Nähe bzw. der Zugehörigkeit zu einer wichtigen Industriezone in Zentraleuropa, zeigt das Land wirtschaftlich immer noch steigendes Wachstumspotential. "Das wachsende Einkommen und der entsprechend zunehmende Lebensstandard der Tschechen, sowie die Entwicklung auf dem mittleren und hochtechnologischen Sektor, bewirken einen zunehmenden Bedarf von Dienstleistungen", sagt Revoltella. Daher expandieren Wirtschaftsbereiche wie Groß- und Einzelhandel, Finanz- und Unternehmensberatung, Immobilien, Transport- und Logistikunternehmen.

Kein fixes Datum für den Beitritt zur Eurozone
Die aktuelle Wirtschaftsreform bewirkt einen Anstieg von ausländischen Direktinvestitionen (FDI), aber noch fehlt ein fixes Datum für den Beitritt zum Euro. "Um dem Land bis 2012/13 einen Beitritt zur Eurozone zu ermöglichen, braucht es 2008 eine weitere Wirtschafts-reform", so Revoltella. Dennoch bleibt Tschechien für ausländische Investoren, die das ausgezeichnete Wirtschaftsumfeld und die lokale Expertise nutzen wollen, attraktiv. Das beweist auch der bleibende Aufwärtstrend der Wirtschaft. Das BIP wuchs in den letzten drei aufeinander folgenden Jahren um mehr bzw. rund 6 % und es wird eine weitere Zunahme um 4-5 % in den kommenden Jahren erwartet. Dieser positive Ausblick wird auf der Angebotsseite von hohen Investitionen und schnell wachsenden Produktions-kapazitäten sowie auf der Nachfrageseite vom steigenden Privatkonsum unterstützt durch sinkende Arbeitslosenzahlen gestützt.

Über die UniCredit Group
Die Bank Austria Creditanstalt ist innerhalb der  UniCredit Group für Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die UniCredit Group  ist eine der größten europäischen Bankengruppen. Sie ist in 23 Ländern Europas tätig und beschäftigt rund 170.000 Mitarbeiter, die in 9.000 Geschäftsstellen über 40 Millionen Kunden betreuen. Die Bilanzsumme der UniCredit Group beträgt per 30. Juni 2007 (pro forma) rund 1.018 Milliarden Euro.
Durch den mit 1. Oktober 2007 wirksamen Zusammenschluss mit Capitalia hat die UniCredit Group ihre Präsenz in Italien – einem der Kernmärkte der Gruppe neben Deutschland, Österreich und Zentral- und Osteuropa – deutlich verstärkt.
In der Region Zentral- und Osteuropa betreibt UniCredit das größte internationale Bankennetz mit über 76.000 Mitarbeitern, die in mehr als 3.700 Geschäftsstellen rund 27 Millionen Kunden betreuen.

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