04.03.2008

Slowakei: Fortsetzung des wirtschaftlichen Erfolges auch 2008

  • Slowakische Wirtschaft weitgehend unbeeinflusst von internationalen Turbulenzen
  • Ausgezeichnete 10,3 % Wirtschaftswachstum 2007 und gute Aussichten für 2008
  • Euro: prognostizierter Umrechnungskurs von 32,3 SKK/Euro

Die Slowakei hatte 2007 ein ausgezeichnetes Wirtschaftswachstum von 10,3 %. Diese Entwicklung wurde sowohl von der Inlands- als auch der Auslandsnachfrage vorangetrieben und es wird weiterhin ein starkes Wachstum erwartet, die Prognosen liegen bei 6,9 %. „Die slowakische Wirtschaft ist stark und soweit gesund“, so Debora Revoltella, CEE Chefökonomin der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). „Zudem wird sie von Produktionssteigerungen durch neue Fabriken in den Bereichen Automobilindustrie, Elektronik und Maschinenbau unterstützt“. Daraus ergeben sich auch gute Aussichten für den Arbeitsmarkt: steigende Beschäftigung und abnehmende Arbeitslosenrate. Zudem kann ein angemessener Anstieg bei den Löhnen beobachtet werden.

Chancen alle Maastricht Kriterien zu erfüllen liegen bei 86 %
Ende 2007 verzeichnete die Slowakei einen Anstieg der Inflation durch externe Faktoren wie der globalen Preisentwicklung, speziell für Lebensmittel und Erdöl. Dennoch weist es eine der niedrigsten Inflationsraten der EU und erfüllt weiterhin das Maastricht Kriterium. „Wir glauben mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 %, dass die Slowakei alle Maastricht Kriterien erfüllen wird“, so Viliam Patoprsty, Chefökonom der Tochterbank der BA-CA in der Slowakei. Das würde bedeuten, dass mit 2009 der Euro die neue Landeswährung der Slowakei ist. Nun ist jedoch Nachhaltigkeit, vor allem in Bezug auf die Inflation, das Hauptziel. Daher wird in den kommenden Jahren eine straffere Finanzpolitik gefragt sein.

Die Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten hatten keine größeren Auswirkungen auf den slowakischen Finanzmarkt. Dennoch war die slowakische Krone in den letzten Monaten eher unbeständig und spürte doch die Auswirkungen der Turbulenzen auf dem globalen Markt und der politischen Szene im Land. Die Ökonomen der BA-CA erwarten, dass die Krone doch noch etwas an Wert gewinnen wird. In den nächsten Monaten, höchstwahrscheinlich im Mai, wird noch einmal eine letzte Überprüfung des zentralen Wechselkursverhältnisses vs. dem Euro erwartet. Das neue Wechselkursverhältnis und damit der Umrechnungskurs wird höchstwahrscheinlich innerhalb von 32,0-33,0 SKK/Euro liegen, am ehesten bei 32,3 SKK/Euro.

Über die UniCredit Group
Die Bank Austria Creditanstalt ist innerhalb der  UniCredit Group für Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die UniCredit Group ist eine der größten europäischen Bankengruppen. Sie ist in 23 Ländern Europas tätig und beschäftigt rund 170.000 Mitarbeiter, die in 9.000 Geschäftsstellen über 40 Millionen Kunden betreuen. Die Bilanzsumme der UniCredit Group beträgt per 30. Juni 2007 (pro forma) rund 1.018 Milliarden Euro.

In der Region Zentral- und Osteuropa betreibt UniCredit das größte internationale Bankennetz mit über 76,000 Mitarbeitern, die in mehr als 3,700 Geschäftsstellen rund 27 Millionen Kunden betreuen. Derzeit ist die UniCredit Group in folgenden Ländern vertreten: Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kasachstan, Kroatien, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Tschechien, Türkei, Ungarn und Ukraine.

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