30.08.2000

Erster Meilenstein: Die Organisationsstruktur für die Integration der Bank Austria steht

HypoVereinsbank und Bank Austria haben die Organisationsstruktur und den Zeitplan für die Integration der Bank Austria in den HypoVereinsbank Konzern verabschiedet. Danach wird der Merger in den USA, den Finanzzentren Westeuropas und Asiens sowie in der Tschechischen Republik und in Ungarn bereits Mitte 2001 fertiggestellt. Alle weiteren Integrationsprojekte werden dann bis zum 1. Quartal 2003 abgeschlossen werden. Ein Lenkungsausschuss, dem auch HypoVereinsbank-Chef Dr. Albrecht Schmidt und Bank Austria-Chef Gerhard Randa angehören, und ein Projektteam wurde von den Vorständen eingesetzt. Beide sind paritätisch mit Managern aus Bank Austria und HypoVereinsbank besetzt.

"Leitgedanke für die Integration ist unsere Strategie der "Bank der Regionen". Für unsere Tochtergesellschaften hat dies den Vorteil, dass sie mit ihrem eigenen Marktauftritt und hoher operativer Eigenständigkeit agieren können," erklärt Dr. Albrecht Schmidt, Sprecher des Vorstandes der HypoVereinsbank. "Unser Ziel ist es, dass sich die Mitarbeiter beider Häuser mit dieser Integration identifizieren, sie zu ihrer eigenen Aufgabe machen. Gleichzeitig bauen wir die führende Bank in Zentral- und Osteuropa auf."

Mit der Einsetzung der Integrationsteams hat das Zusammenwachsen beider Institute jetzt faktisch begonnen. Der nächste wichtige Schritt ist am 27. September 2000 die außerordentliche Hauptversammlung der Bank Austria, auf der die Aktionäre über das Zusammengehen beider Institute entscheiden. "Mit dieser Organisationsstruktur können wir heute schon alle Vorbereitungen für die Integration treffen," sagt Gerhard Randa, Generaldirektor der Bank Austria. "Zentrale Aufgabe ist für uns dabei die Zukunft unserer Banken in Mittelosteuropa. Hier wollen wir sehr rasch die nötigen Weichen stellen und keine Zeit verlieren."

Bei der Integration der Bank Austria in den HypoVereinsbank Konzern stehen folgende Aufgaben auf der Agenda:

  • Festlegung der Markenstrategie von HypoVereinsbank und Bank Austria in Österreich und den Staaten Mittelosteuropas. Die HypoVereinsbank ist in Österreich mit der SKW Schoeller Bank tätig. Die Bank Austria ist neben ihrer eigenen Marke mit der Marke Creditanstalt am Markt präsent. In Polen besitzen die beiden Institute die PBK-Bank (Tochter der Bank Austria) und die BPH-Bank (Tochter der HypoVereinsbank). Die Tochtergesellschaften der HypoVereinsbank in den Staaten Mittelosteuropas werden zukünftig unter dem Dach der Bank Austria geführt.
  • Schaffung einer gemeinsamen IT-Plattform für die teilnehmenden Institute in Österreich und in Mittelosteuropa. Eine gemeinsame Informationstechnologie gehört zu den Bindegliedern der Tochtergesellschaften im Rahmen der "Bank der Regionen"-Strategie.
  • Zusammenführung der Einheiten von Bank Austria und HypoVereinsbank in den Finanzzentren London, New York, Singapur und Zürich. Hier werden die Bank-Austria-Einheiten in die HypoVereinsbank integriert.

Erster Schritt bei der Integration beider Institute wird ein Treffen der Führungskräfte der Bank Austria mit dem Vorstand der HypoVereinsbank und ihren Managern aus Österreich und Mittelosteuropa nach der außerordentlichen Hauptversammlung am 28. September in Wien sein, um den Detailplan und Umsetzung der Integrationsmaßnahmen gemeinsam

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Martin Hehemann, Tel. 711 91 DW 57007

E-Mail: martin.hehemann@bankaustria.com