04.05.2000

Bank Austria-Gruppe hat 1999 ein Rekordergebnis erzielt

  • Gewinn steigt in erstem IAS-Abschluss von 2,5 auf 7 Milliarden Schilling
  • ROE-Ziel für 2001 bereits 1999 erreicht
  • Fokussierte Strategie: Führende Finanzgruppe in Kernregion Mittel- und Osteuropa
  • Erwerb der Mehrheit an polnischer Universalbank PBK beabsichtigt
  • Internet-Investitionen von 3 Milliarden Schilling bis 2002
  • IT-Integration und Pensionsreform sorgen für Kostenreduktion

In Millionen Schilling (Millionen Euro)

1999

1998

Veränderung in %

Zinsüberschuss (nach Risikovorsorge)

22.493

(1.634)

17.472

(1.269)

+28,8

Provisionsüberschuss

10.687

(777)

9.729

(707)

+9,8

Handelsergebnis

2.571

(187)

2.887

(210)

-11,0

Verwaltungsaufwand

29.570

(2.149)

29.112

(2.116)

+1,6

Konzernjahresüberschuss

7.049

(512)

2.548

(185)

+176,6

 

 

 

 

Dividende je Aktie (1999 vorgeschlagen)

14 (1,02)

14 (1,02)

 

IAS-Ergebnis je Aktie, bereinigt

61,2 (4,45)

24,7 (1,80)

 

ROE

11,9 %

4,7 %

 

Cost/Income-Ratio IAS

71,7 %

72,0 %

(HGB 67,7)

 

 

 

 

 

In Milliarden Schilling (Millionen Euro)

31. 12. 1999

31. 12. 1998

 

Bilanzsumme

1.926,4

(139.999)

1.705,4

(123.938)

+13,0

Eigenkapital

61,1

(4.441)

57,5

(4.182)

+6,2

Kernkapital

62,6

(4.548)

62,3

(4.525)

+0,5

Summe Eigenmittel

101,1

(7.345)

102,7

(7.462)

-1,6

Ausblick 2000

Für das Jahr 2000 erwartet die Bank Austria eine weitere deutliche Ergebnisverbesserung. Die angestrebten IAS-Ergebnisse für das Jahr 2000 lauten wie folgt:

Konzernjahresüberschuss: mehr als 10 % Steigerung gegenüber 1999

ROE: > 12 %

Cost/Income-Ratio: < 70 %

Rekordergebnis von sieben Milliarden Schilling

Die Bank Austria-Gruppe kann auf ein erfolgreiches Jahr 1999 zurückblicken. Mit einem Gewinn von rund 7 Milliarden Schilling (512 Mio. Euro) hat die Gruppe, die für 1999 erstmals nach International Accounting Standards (IAS) bilanziert, ein Rekordergebnis erzielt.

Bank Austria-Generaldirektor Gerhard Randa: "Ich bin zufrieden. Wir werden dieses gute Ergebnis heuer weiter verbessern."

Die Gruppe hat eine gute Basis geschaffen, um ihre Ergebnisziele für das Jahr 2001 – einen Gewinn pro Aktie von 80 Schilling, einen ROE von über 12 % und eine Cost/Income Ratio von unter 65 % – zu erreichen: Der Gewinn pro Aktie liegt 1999 bei 61 Schilling. Der ROE beträgt 11,9 %. Damit hat die Bank Austria-Gruppe den ROE innerhalb von drei Jahren um über 40 % erhöht und ihr ROE-Ziel für 2001 praktisch bereits erreicht.

Aufgrund der nach IAS grundlegend anderen Berechnungsmethode für die Cost/Income Ratio ergab sich sowohl für 1999 als auch für den Vergleichswert 1998 - der nach HGB bereits bei 67,7 % lag - eine Verschiebung. 1999 liegt die Cost/Income-Ratio bei 71,7 %, der IAS-Wert für 1998 beträgt 72 %. Trotz der IAS-Umstellung wird die Cost/Income Ratio heuer unter 70 % und bis 2001 unter 65 % sinken. Hier sind bereits 1999 gezielte Kostensenkungsmaßnahmen in die Wege geleitet worden, die nun deutliche Reduktionen bringen werden – Stichwort: Pensionsreform, IT-Integration, Personalabbau. Bis 2003 ist eine weitere Reduktion unter 60 % geplant.

Die Strategie der Bank Austria-Gruppe

Die guten Ergebnisse bestätigen die Richtigkeit der strategischen Ausrichtung der Bank Austria-Gruppe. Um auch in den nächsten Jahren erfolgreich und wettbewerbsfähig bleiben zu können, hat die Gruppe ihre Ziele und Schwerpunkte für die kommenden Jahre klar und eindeutig definiert:

1. Der führende Finanzdienstleister in Mittel- und Osteuropa

Mit einem nach Kundengruppen organisierten Geschäft bietet die Bank Austria als Universalbank alle Finanzdienstleistungen selbst oder im Verbund mit Partnern an.

Kernregion der Geschäftstätigkeit wird das zusammenwachsende Mittel- und Osteuropa sein, zu dem letztendlich auch Österreich gehören wird. Bank Austria-General Randa: "Diese Region wird mittelfristig ein großer gemeinsamer Markt im Herzen Europas sein." Bereits jetzt verfügt die Bank Austria-Gruppe – neben ihrer herausragenden Stellung in Österreich – über das führende Netzwerk in dieser Region. Diese Position soll noch heuer mit der Übernahme der Mehrheit an der polnischen Universalbank PBK – die Nummer drei des mit 40 Millionen Einwohnern bei weitem wichtigsten Finanzmarktes der Region – ausgebaut werden.

2. Fokus auf Wachstum

Ein weiterer wesentlicher Eckpfeiler der Geschäftsstrategie der Bank Austria-Gruppe liegt in der Forcierung von Wachstums-Segmenten. Neben dem Internet-Banking sind hier zwei Bereiche von zentraler Bedeutung:

a) Dynamik im Asset Management
Die Bank Austria-Gruppe entwickelt sich in dieser Sparte überaus dynamisch. Dies spiegelt sich im Provisionsüberschuss wider, der gegenüber dem Vorjahr um 10 % angestiegen ist. Mit einem Volumszuwachs von 44 % auf 245 Milliarden Schilling (17,8 Mrd. Euro) lag die Bank Austria-Gruppe 1999 im Fondsgeschäft erneut deutlich über dem Gesamtmarkt, der um 37 % auf 1.043 Milliarden Schilling (75,8 Mrd. Euro) zulegte. Die Gruppe ist mit einem Marktanteil von 23 % die klare Nummer eins am österreichischen Fondsmarkt. Bis zum Jahr 2003 sollen das Fondsvolumen verdoppelt und die Erträge aus dem Fondsgeschäft verdreifacht werden.

b) Potenzial in Mittel- und Osteuropa
Die Bank will ihre führende Position im zusammenwachsenden Mittel- und Osteuropa weiter ausbauen. Vor allem die sogenannten Wachstumsmärkte in dieser Region – Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Kroatien – bieten ein großes Geschäftspotenzial. 1999 betrug die Bilanzsumme der Kommerzbanktöchter in Mittel- und Osteuropa 82,4 Milliarden Schilling (rund 6 Mrd. Euro). Bis zum Jahr 2003 soll die Bilanzsumme verdoppelt werden. Der ROE soll mittelfristig zwischen 18 % und 20 % liegen.

3. Fokus auf Kostenreduktion

Die Bank Austria-Gruppe verfolgt konsequent das Ziel, die Kosten zu senken. 1999 stieg der Verwaltungsaufwand – bedingt durch den Höhepunkt der IT-Investitionen – noch leicht um 1,6 %. Der Personalaufwand, der mit rund 55 % den größten Block des Verwaltungsaufwandes ausmacht, sank aber bereits um 3 %. Für das Jahr 2000 ist eine Senkung des Verwaltungsaufwandes geplant. Ermöglicht wird die weitere Umsetzung des Kostensenkungsprogramms durch zwei wesentliche strukturelle Maßnahmen:

 

a) Integration der IT-Systeme bringt deutliche Kostenreduktion

Im Jahr 1999 hat die Bank Austria-Gruppe massiv im IT-Bereich investiert. Sie hat das letzte große Integrationsmodul – die Zusammenführung der IT-Systeme von Bank Austria und Creditanstalt - in Angriff genommen und gezielt in Internet-Technologien investiert. Die gesamten IT-Ausgaben betrugen 5,2 Milliarden Schilling (378 Mio. Euro). Die IT-Integration wird heuer abgeschlossen. Trotz steigender Internet-Investitionen werden die IT-Ausgaben im Geschäftsjahr 2000 signifikant sinken. Ab 2001 wird die IT-Integration eine Ersparnis von rund einer Milliarde Schilling jährlich bringen.

b) Pensionsreform reduziert Personalkosten
Die kürzlich abgeschlossene Pensionsreform stellt einen großen Schritt zur Kostensenkung dar. Die Personalkosten werden durch diese Reform jährlich um mehr als 250 Millionen Schilling (18,2 Mio. Euro) reduziert. Die unterschiedlichen, auf einer direkten Leistungszusage basierenden Pensionssysteme wurden hierbei auf ein einheitliches, beitragsorientiertes Pensionskassenmodell umgestellt. Dieses neue System trägt den vom Kapitalmarkt geforderten Ansprüchen nach Transparenz und Klarheit über künftige Pensionsbelastungen Rechnung. Künftige Veränderungen des gesetzlichen Pensionssystems gehen nicht länger zu Lasten der Bank.

4. Höchste Priorität für das Internet-Banking

Für die Bank Austria hat der Bereich Internet in den nächsten Jahren höchste Priorität, sie wird daher bis 2002 mindestens drei Milliarden Schilling (218 Mio. Euro) in Internet-Projekte investieren. Mit der neu formulierten Internet-Strategie, die im wesentlichen auf drei Säulen fußt, verfolgt die Bank Austria ein ganz klares Ziel: "Wir wollen in Europa in wenigen Jahren zu den führenden Playern im Internet-Bereich, im speziellen im Handel mit Finanzinstrumenten, zählen", so Bank Austria-General Randa. Die Eckpunkte der Internet-Strategie der Bank Austria:

a) Multi-Channel-Strategie
Die Bank Austria wird in Zukunft noch stärker als bisher ihre Produkte und Services über die neuen Vertriebswege anbieten. Im Jahr 2005 wird die Bank Austria-Gruppe bereits eine halbe Million privater Kunden haben, die das Online Banking-Angebot nutzen und bei der Form der Kundenbetreuung wird man sich einer Drittelung annähern: Ein Drittel wird dann traditionell in den Zweigstellen betreut werden, ein Drittel über Internet und ein weiteres Drittel über den mobilen Vertrieb und andere Vertriebsschienen.

b) Aufbau neuer elektronischer Marktplätze
Die Bank Austria wird auch aktiv bei der Schaffung neuer Marktplätze, den sogenannten e-Marketplaces, agieren.
Entlang der Wertschöpfungskette von Unternehmen – von der Lieferantenauswahl bis hin zur Bezahlung der Lieferung – ergeben sich neue Geschäftspotenziale für Banken im e-commerce. Services, die die Bank Austria in diesem Zusammenhang anbieten wird, sind zum Beispiel die Ausgabe von elektronischen Zertifikaten, die sichere und eindeutig identifizierbare e-Commerce-Transaktionen ermöglichen oder eine elektronische Lösung für Rechnungsstellung und Bezahlung (Bill Presentment).

c) Internet-Handelsplattformen für Finanzinstrumente
Die Bank Austria entwickelt derzeit Handelsplattformen für Finanzinstrumente via Internet. Sie wird dieses Service ab 2001 für das gesamte westliche Europa anbieten. Und zwar mit einem Angebot, das sowohl qualitativ als auch quantitativ die bisher am Markt befindlichen Services weit übertrifft. Die Kooperation mit einem starken internationalen Partner, debis Systemhaus, garantiert höchste Qualität in der technischen Umsetzung. Parallel zum Joint-Venture mit debis Systemhaus, in das in der Startphase 400 Millionen Schilling (29,1 Mio. Euro) investiert werden, baut die Bank Austria über ihre Tochter caibon eine Internet-Handelsplattform für Osteuropa auf. Der Handel mit Wertpapieren an der Budapester Börse startet bereits im Sommer 2000.

 

Jahresabschluss der Bank Austria-Gruppe

 

Jahresüberschuss steigt auf 7 Milliarden Schilling (512 Millionen Euro)

Die Bank Austria-Gruppe erreichte 1999 einen Konzernjahresüberschuss von 7 Milliarden Schilling (512 Mio. Euro; plus 176,6 %), der Gewinn je Aktie stieg von 24,7 Schilling (1,80 Euro) auf 61,2 Schilling (4,45 Euro). Weiterhin angehalten hat die leicht positive Entwicklung beim Zinsüberschuss, der auch 1999 die bedeutendste Ertragskomponente darstellte. Er konnte um 150 Millionen Schilling (11 Mio. Euro) oder 0,5 % auf 27,9 Milliarden Schilling (2,0 Milliarden Euro) gesteigert werden. Die erfolgswirksamen Risikovorsorgen im Kreditgeschäft verringerten sich im Berichtsjahr um 4,8 Milliarden Schilling (354 Mio. Euro) auf 5,5 Milliarden Schilling (400 Mio. Euro; minus 47,0 %), wobei der Vorsorgebedarf im Inland stabil blieb. Daraus ergibt sich ein Zinsüberschuss nach Risikovorsorgen von 22,4 Milliarden Schilling (1,6 Mrd. Euro; plus 28,7 %).

Provisionsüberschuss steigt um knapp 10 %

Der Provisionsüberschuss stieg 1999 um 9,8 % auf 10,7 Milliarden Schilling (777 Mio. Euro). Wesentlichen Anteil daran hatte das Fondsgeschäft, das mit 1,4 Milliarden Schilling (98 Mio. Euro) um 21 % mehr beisteuerte als im Vorjahr. Stark gestiegen sind auch die Provisionen im Zusammenhang mit dem Devisen-, Sorten- und Edelmetallhandel (+ 18 %), dem Zahlungsverkehr (+ 7 %) und dem Kreditgeschäft (+ 25 %).

Das Handelsergebnis der Gruppe blieb 1999 mit 2,6 Milliarden Schilling (187 Mio. Euro) um 316 Millionen Schilling (23 Mio. Euro; minus 11,0 %) hinter dem guten Vorjahresergebnis zurück. Starke Ergebnisbeiträge leisteten sowohl der Aktienbereich als auch das zinsbezogene Geschäft, während das währungsbezogene Geschäft in erster Linie von den strukturellen Änderungen durch die Einführung des Euro belastet war.

Verwaltungsaufwand steigt moderat, Personalaufwand sinkt um 3 %

Der Verwaltungsaufwand stieg 1999, trotz des bereits genannten Investitionsschubes im IT-Bereich, nur moderat um 458 Millionen Schilling (33 Mio. Euro) bzw. 1,6 % auf 29,6 Milliarden Schilling (2,1 Mrd. Euro). Der Personalaufwand, auf den rund 55 % dieser Position entfallen, reduzierte sich um 3 %. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Aufwendungen für aktive Mitarbeiter, die um 2,7 % oder 367 Millionen Schilling (27 Mio. Euro) unter dem Vergleichswert des Vorjahres lagen. Die weiter oben bereits angeführte Umstellung des Pensionssystems wird den Personalaufwand in Zukunft weiter entlasten.

Die sonstigen Verwaltungsaufwendungen stiegen 1999 um 897 Millionen Schilling (65 Mio. Euro) auf 11 Milliarden Schilling (800 Mio. Euro), wobei die Aufwendungen für den laufenden EDV-Betrieb etwa auf dem Vorjahresniveau blieben.

Die Zahl der Mitarbeiter sank in den drei AGs Bank Austria, Creditanstalt und BA/CA-International von 14.261 im Jahr 1998 auf 13.816.

Bilanzsumme der Bank Austria-Gruppe wächst mit 13 % stärker als Markt

Mit einem Bilanzsummenwachstum von 13 %, beziehungsweise 221 Milliarden Schilling (16,1 Mrd. Euro) auf 1.926 Milliarden Schilling (140 Mrd. Euro) liegt die Bank Austria über dem Durchschnitt der österreichischen Banken. Wesentlich getragen war die Ausweitung der Bilanzsumme aktivseitig von den Forderungen an Kunden, die um 12,4 % auf 1.027 Milliarden Schilling (74,6 Mrd. Euro) gesteigert werden konnten. Das Wachstum bei den inländischen Direktkrediten der Bank Austria-Gruppe lag mit 18,2 % bei Privat- bzw. 7,8 % bei Firmenkrediten deutlich über dem Gesamtmarkt (15,1 % bzw. 5,5 %). Die zu aktuellen Marktpreisen bewerteten Handelsaktiva nahmen um 6,2 % auf 137,4 Milliarden Schilling (9,9 Mrd. Euro) zu.

Passivseitig erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, die etwa 30 % der Bilanzsumme stellen, aufgrund der zunehmenden Veranlagung der Kunden in nicht bilanzwirksame Einlagen nur geringfügig um 0,7 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen in Folge einer stärkeren Inanspruchnahme des Geldmarktes überproportional um 26,9 % auf 735,3 Milliarden Schilling (53,4 Mrd. Euro). Die Verbrieften Verbindlichkeiten nahmen um 63,5 Milliarden Schilling (4,6 Mrd. Euro) auf 356,8 Milliarden Schilling (25,9 Mrd. Euro) zu (plus 21,7 %).

Hohe Transparenz durch Segmentberichterstattung

Gemäß den Vorschriften nach IAS veröffentlicht die Bank Austria für das Jahr 1999 erstmals detaillierte Ergebnisse nach verschiedenen Geschäftsfeldern. Im Mittelpunkt steht dabei der Beitrag, den die einzelnen Geschäftsfelder zum Gesamterfolg der Bank leisten. Mit der 1999 eingeführten Divisionalisierung hat die Bank Austria die Voraussetzungen für die konzernweite Einführung dieser Segmentberichterstattung geschaffen. Es können daher im ersten Jahr nur Angaben für 1999 gemacht werden. Folgende Geschäftsfelder werden im Rahmen der Segmentberichterstattung detailliert ausgewiesen: Privatkunden Inland, Firmenkunden Inland, Internationales Geschäft, Financial Markets und Beteiligungen.

Um eine höchstmögliche bankbetriebswirtschaftliche Transparenz zu schaffen, weist die Bank Austria die Treasury-Ergebnisse im Segment Financial Markets aus und verteilt sie nicht – wie bei anderen Banken üblich – auf die einzelnen Kundensegmente. Es gibt also keine Form der internen "Quersubventionierung". Ähnlich konsequent wird mit den Overhead-Kosten umgegangen. Diese werden im Sinne der Kostenwahrheit den einzelnen Segmenten zugerechnet – andere Banken weisen einen eigenen Overhead-Block aus und schaffen so eine bessere Optik für die Kunden-Divisionen.

 

Inländische Privatkunden

Wichtige Kennzahlen:

1999

Mio. Euro

Anteil Gesamtbank

Zinsüberschuss

656

32 %

Provisionsüberschuss

377

48 %

Jahresüberschuss vor Steuern

10

2 %

Eigenkapital

455

11 %

 

 

 

ROE vor Steuern

 

2,2 %

Cost/Income-Ratio

 

91,4 %

Das Privatkundensegment, das auch die inländischen Geschäftskunden umfasst, war im Geschäftsjahr 1999 ebenso wie das Firmenkundensegment überdurchschnittlich stark von den Umstrukturierungskosten und dem Investitionsschub im IT-Bereich betroffen. Im Gegenzug wird aber gerade in diesen zwei Segmenten im Jahr 2000 eine deutliche Verbesserung – Stichwort: Kostensenkung und die Nutzung von Synergien – eintreten. Der Anteil beider Segmente am Jahresüberschuss der gesamten Gruppe und damit auch die Profitabilität wird 2000 deutlich steigen.

Der Anteil an den operativen Erträgen nach Risikovorsorgen lag bereits 1999 bei 35 %. Derzeit betreut die Gruppe in diesem Geschäftsbereich im Inland 1,7 Millionen Kunden. Bei den Kunden mit Privatkonto konnte gegenüber 1998 ein Zuwachs von 2,3 % verzeichnet werden.

Die Bank Austria-Gruppe setzt im Privatkundengeschäft auf die Multichannel-Strategie, einen ausgewogenen Vertriebswege-Mix aus Filialen, mobilem Vertrieb und Direktvertrieb wie Handy-, Online- und Internet-Banking. Darüber hinaus etabliert die Bank Austria neben den Universalzweigstellen auch neue Zweigstellentypen mit Schwerpunkt auf Beratung und Selbstbedienung. Als erstes österreichisches Kreditinstitut hat die Bank Austria mit der "Billa Card" eine enge Kooperation mit einer Lebensmittelhandelskette abgeschlossen. Die Creditanstalt setzt forciert ihr innovatives BankShop-Konzept um.

Erfolgreich in Wachstumsmärkten

Besonders hohe Zuwächse konnte die Gruppe 1999 in Wachstumsmärkten wie Internet und Asset Management verzeichnen. Ende 1999 nutzten bereits 80.000 private User das Online Banking-Angebot von Bank Austria und Creditanstalt, das entspricht mehr als einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. Für 2005 wird bereits mit über einer halben Million privater User gerechnet.

Die Forcierung des Asset Management-Geschäftes ist einer der Eckpfeiler der zukunfts-gerichteten Strategie der Bank Austria-Gruppe. Besonders dynamisch hat sich wieder das Investmentfondsgeschäft entwickelt, wo der Volumenszuwachs mit 44,2 % auf 245 Milliarden Schilling (17,8 Mrd. Euro) deutlich über dem österreichischen Gesamtmarkt lag. Die Bank Austria-Gruppe ist damit der klare Marktführer in Österreich. Ebenfalls sehr erfolgreich agierte die Asset Management GmbH (AMG), die Vermögensverwaltungsgesellschaft der Bank Austria-Gruppe. Hervorzuheben ist u. a. die von der AMG gemanagte Dachfonds-Familie, "Bank Austria Masterfonds", die nur eineinhalb Jahre nach dem Start zum Jahresultimo 1999 ein Volumen von 3 Milliarden Schilling (218 Mio. Euro) erreichten. Insgesamt verwaltete die AMG Ende 1999 ein Volumen von 25,5 Milliarden Schilling (1,85 Mrd. Euro).

Inländische Firmenkunden

Wichtige Kennzahlen:

1999

Mio. Euro

Anteil Gesamtbank

Zinsüberschuss

508

25 %

Provisionsüberschuss

230

30 %

Jahresüberschuss vor Steuern

71

12 %

Eigenkapital

1.418

33 %

 

 

 

ROE vor Steuern

 

5,0 %

Cost/Income Ratio

 

66,4 %

Die Bank Austria-Gruppe hat im vergangenen Jahr ihre starke Position im inländischen Firmenkundengeschäft weiter ausgebaut und hat auch hier mit der Umsetzung der Divisionalisierung dem Prinzip der größtmöglichen Marktnähe Rechnung getragen. Der Erfolg dieser Strategie läßt sich einerseits an Volumenszuwächsen, andererseits an einer noch höheren Kundenzufriedenheit ablesen. Die Ausleihungen an Firmenkunden stiegen in der Gruppe mit 7,8 % deutlich stärker als der Gesamtmarkt mit 5,5 %.

Gemäß der Zwei-Marken-Strategie, die sich auch auf dieses Geschäftssegment 1999 sehr positiv ausgewirkt hat, verfolgten Bank Austria und Creditanstalt unabhängige Marketingstrategien. In der Bank Austria AG konnte die durch die Divisionalisierung bedingte neue Struktur binnen weniger Monate vollständig umgesetzt werden. 1999 gewann die Bank Austria AG 658 Firmenkunden dazu. Ende 1999 betreute die Division insgesamt 18.556 Kunden.

Weitere Geschäftsbereiche, die diesem Segment zugeordnet sind: Internationale Konzernbetreuung, Internationale Exportfinanzierung, Internationale Projektfinanzierung, Dokumenten-, Garantie- und Wechselgeschäft und inländisches Leasinggeschäft.

Bei der Betreuung internationaler Konzerne durch die in einer Konzernabteilung zusammengeführten Spezialisten von Bank Austria und Creditanstalt kam es vor allem bei beratungsintensiven Produkten zu signifikanten Zuwächsen. Im Vordergrund standen dabei die Betreuung und Finanzierung von Großprojekten. Im Bereich der Exportfinanzierung, ebenfalls eine Konzernfunktion, lagen die regionalen Schwerpunkte im vergangenen Jahr in der Türkei, im Mittleren Osten sowie wieder verstärkt im asiatischen Raum. Die Nachfrage nach internationalen Projektfinanzierungen nahm laufend zu. Derzeit werden von dieser Konzernabteilung weltweit rund 200 Projekte – mit Schwerpunkt auf den Branchen Telekom, verarbeitende Industrie und Immobilien – betreut. Hier war die Bank Austria-Gruppe – gemessen am Transaktionsvolumen – im vergangenen Jahr die Nummer eins in Mittel- und Osteuropa.

Durch die Fusion der Leasing-Töchter von Bank Austria und Creditanstalt zur BA/CA-Leasing entstand die mit Abstand größte österreichische Leasing-Gesellschaft mit einem Neugeschäftsvolumen 1999 von rund 19 Milliarden Schilling (1,38 Mrd. Euro).

 

Internationales Geschäft

Wichtige Kennzahlen:

1999

Mio. Euro

Anteil Gesamtbank

Zinsüberschuss

533

26 %

Provisionsüberschuss

160

20 %

Jahresüberschuss vor Steuern

249

42 %

Eigenkapital

1.257

29 %

 

 

 

ROE vor Steuern

 

19,8 %

Cost/Income-Ratio

 

54,8 %

Das Segment "Internationales Geschäft" umfasst die BA/CA-International, deren Tochtergesellschaften, Beteiligungen und eigene Niederlassungen, die CA IB Investmentbank, die ausländischen Leasingaktivitäten sowie das von Wien aus gestionierte Auslandskreditgeschäft. Das Internationale Geschäft trägt mit 3,4 Milliarden Schilling (249 Mio. Euro) 42 % zum Konzernjahresüberschuss vor Steuern bei und bindet rund 29 % des Eigenkapitals. Der ROE vor Steuern lag 1999 in der Größenordnung von 20 %, die schlanken Strukturen kommen in einer Cost/Income-Ratio von knapp 55 % zum Ausdruck.

Die fokussierte Präsenz in den westlichen Finanzzentren entwickelte sich 1999 insgesamt sehr positiv. London erzielte ein Rekordergebnis, in Hongkong und Singapur wurden nach Verbesserung des Umfeldes stark gesteigerte Ergebnisse erzielt. In den USA verzeichnete die Bank Austria-Gruppe hingegen nach erhöhten Risikovorsorgen ein leicht negatives Ergebnis. Die brasilianische Beteiligung, die Banco BBA Creditanstalt Gruppe, entwickelte sich sehr gut.

Erfolgreiches Jahr in Mittel- und Osteuropa

Ausgesprochen positiv verlief das Geschäftsjahr 1999 auch für die Kommerzbanktöchter und -beteiligungen in Mittel- und Osteuropa. Der Jahresüberschuss vor Steuern stieg um 14 % auf 1,4 Milliarden Schilling (104 Mio. Euro), die Bilanzsumme stieg um 28 % auf 82,4 Milliarden Schilling (6,0 Mrd. Euro). Ganz wesentlich dazu beigetragen haben die Kundenforderungen mit einem Anstieg von 51 % gegenüber 1998. Weiter ausgebaut werden konnte insbesondere die bereits sehr starke Marktposition im Firmenkundengeschäft. Besonders hervorzuheben ist weiters der kräftige Zuwachs bei den gehobenen Privatkunden. In diesem wachstumsträchtigen Segment betreut die Gruppe in CEE bereits 125.000 Kunden (ohne PBK); das ist gegenüber dem Jahr 1998 ein Zuwachs um 25 %.

Die wichtigste strategische Entscheidung der Bank Austria in dieser Region war im vergangenen Jahr die Aufstockung des Anteils der BA/CA-I an der polnischen PBK auf 43 %. Unter Einbeziehung der PBK ist die Bank Austria in Mittel- und Osteuropa mit rund 450 Stellen (inkl. Leasing und Investmentbank) vertreten. Sie betreibt damit das führende, flächendeckende (Präsenz in mehr als drei Ländern) Finanzdienstleitungsnetz in dieser Region.

Financial Markets

Wichtige Kennzahlen:

1999

Mio. Euro

Anteil Gesamtbank

Zinsüberschuss

217

11 %

Provisionsüberschuss

10

1 %

Jahresüberschuss vor Steuern

113

19 %

Eigenkapital

751

17 %

 

 

 

ROE vor Steuern

 

15,0 %

Cost/Income-Ratio

 

58,0 %

Dieses Geschäftsfeld umfasst in erster Linie das Group Treasury der Bank Austria, darüber hinaus auch das Profit-Center Custody, die Spezialisten für den gesamten regionalen Kernmarkt der Bank. Mit nur 8 % des Verwaltungsaufwandes steuert dieses Geschäftsfeld fast 20 % des Jahresüberschusses der Gruppe bei. Der ROE für das Segment liegt bei 15 %. Geprägt war der Handel 1999 von einer Zinswende, das heißt von einem starken Wiederanstieg der Zinsen und Renditen. Die Zinskurve richtete sich im Verlauf von 1999 auf, dazu kam der Wegfall des europäischen Cross-Devisenhandels.

Insgesamt konnte der Bereich Treasury ein gutes, in einigen Teilmärkten sogar sehr gutes, Ergebnis erzielen. Besonders die Geldmarkt-Teams konnten weltweit ein sehr erfolgreiches Jahr verbuchen, wobei die starke Performance im Euro-Geldmarkt noch hervorzuheben ist. Das Treasury-Netz in Mittel- und Osteuropa steuerte ebenfalls einen stabilen Ergebnisanteil bei, das Firmenkundengeschäft konnte besonders in Tschechien und Ungarn ausgebaut werden.

Im inländischen Kundengeschäft waren Hedge-Instrumente für einen fallenden Euro und in der Folge Zinsderivate besonders gefragt. Die Volumina und die Produktivität im heimischen Kundengeschäft konnten erheblich gesteigert werden, wobei aufgrund der Komplexität der Produkte in manchen Regionen Österreichs Kompetenzzentren eingerichtet wurden.

Signifikant zum Ergebnis beigetragen hat das Treasury-Segment Capital Markets, was angesichts der angesprochenen Zinsentwicklung besonders bemerkenswert ist. Die Einrichtung globaler Kompetenzzentren hat sich voll bewährt.

Beteiligungen

Wichtige Kennzahlen:

1999

Mio. Euro

Anteil Gesamtbank

Zinsüberschuss

84

4 %

Provisionsüberschuss

2

0 %

Jahresüberschuss vor Steuern

227

39 %

 

 

 

Eigenkapital

431

10 %

ROE vor Steuern

 

52,8 %

Insgesamt entwickelten sich die Beteiligungen der Bank Austria im vergangenen Jahr sehr gut, die überwiegende Zahl der Unternehmen konnten zum Teil deutliche Ergebnis-verbesserungen erzielen.

Mittel- bis langfristig verfolgt die Bank Austria das Ziel, sich in geordneter Form, das heißt unter Wahrung der Interessen der betroffenen Unternehmen und unter Ausnutzung günstiger Markt-lagen, aus jenen Beteiligungen zurückzuziehen, die nicht zu ihrer Kernkompetenz als Finanz-dienstleister zählen. Jährlich sollen dabei Erlöse in der Größenordnung von mindestens einer Milliarde Schilling (73 Mio. Euro) lukriert werden, die verstärkt für Zukunftsinvestitionen der Bank eingesetzt werden.

Auch im Jahr 1999 wurde diese Strategie fortgeführt. So hat sich die Bank Austria von ihren nicht betriebsnotwendigen Immobilien getrennt. Die Bank Austria veräußerte die Beteiligungen an den entsprechenden Immobiliengesellschaften an eine Holding, die einer von der Bank Austria unabhängigen Privatstiftung gehört. Darüber hinaus hat die Bank Austria die Beteiligungen an der Shopping City Süd und an der STUAG Bau AG abgegeben.

Ausblick 2000

Die Bank Austria erwartet für das laufenden Geschäftsjahr eine weitere deutliche Ergebnisverbesserung: einen um mindestens 10 % erhöhten Konzernjahresüberschuss, einen ROE über 12 % und eine Cost/Income-Ratio unter 70 %. Damit wird die Bank Austria-Gruppe einen deutlichen Schritt in Richtung ihrer Ergebnisziele für das Jahr 2001 machen und diese zum Teil schon erreichen oder - wie im Fall der Eigenkapitalrentabilität (ROE) – sogar übertreffen.

Rückfragen: Bank Austria Public Relations

Martin Hehemann, Tel. 711 91 DW 57007; e-mail: martin.hehemann@bankaustria.com

 

Konzernbilanz zum 31. Dezember 1999

Aktiva

31. 12. 1999 in Mio. Euro

31. 12. 1998 in Mio. Euro

+/- geg. 31. 12. 1998 in Mio. Euro

+/- geg. 31. 12. 1998 in %

Barreserve

848

895

-48

-5,3

Forderungen an Kreditinstitute

29.397

28.598

799

2,8

Forderungen an Kunden

74.648

66.391

8.257

12,4

Risikovorsorge

-2.348

-2.563

215

-8,4

Handelsaktiva

9.982

9.398

584

6,2

Sonstiges Finanzumlaufvermögen

3.301

2.361

939

39,8

Finanzanlagen

19.932

14.759

5.173

35,0

Immaterielles Anlagevermögen

710

572

139

24,3

Sachanlagen

1.088

1.041

47

4,5

Sonstige Aktiva

2.442

2.486

-44

-1,8

Summe der Aktiva

139.999

123.938

16.060

13,0

 

 

 

 

 

Passiva

 

 

 

 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

53.433

42.097

11.336

26,9

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

41.885

41.581

304

0,7

Verbriefte Verbindlichkeiten

25.926

21.310

4.616

21,7

Rückstellungen

3.172

3.805

-633

-16,6

Sonstige Passiva

7.278

7.012

266

3,8

Nachrangkapital

3.478

3.563

-84

-2,4

Anteile am Fremdbesitz

385

389

-4

-1,1

Eigenkapital

4.441

4.182

259

6,2

Summe der Passiva

139.999

123.938

16.060

13,0

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1999

 

1999 in Mio. Euro

1998 in Mio. Euro

+/- geg. 1998 in Mio. Euro

+/- geg. 1998 in %

Zinsen und ähnliche Erträge

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

6.136

4.102

6.283

4.259

-147

-158

-2,3

-3,7

Zinsüberschuss

2.034

2.023

11

0,5

Risikovorsorgen im Kreditgeschäft

400

754

-354

-47,0

Provisionserträge

Provisionsaufwendungen

984

208

893

186

92

22

10,3

11,8

Provisionsüberschuss

777

707

70

9,8

Handelsergebnis

187

210

-23

-11,0

Verwaltungsaufwand

2.149

2.116

33

1,6

Sonstiger betrieblicher Erfolg

138

118

20

16,6

Außerordentliches Ergebnis

---

---

---

 

Jahresüberschuss vor Steuern

587

189

398

210,5

Steuern vom Einkommen und Ertrag

-40

11

-51

-451,6

Jahresüberschuss

547

200

347

173,3

Fremdanteil am Jahresüberschuss

35

15

20

131,7

Konzernjahresüberschuss

512

185

327

176,6

Konzernbilanz zum 31. Dezember 1999

Aktiva

31. 12. 1999 in Mrd. ATS

31. 12. 1998 in Mrd. ATS

+/- geg. 31. 12. 1998 in %

Barreserve

11,7

12,3

-5,3

Forderungen an Kreditinstitute

404,5

393,5

2,8

Forderungen an Kunden

1.027,2

913,6

12,4

Risikovorsorge

-32,3

-35,3

-8,4

Handelsaktiva

137,4

129,3

6,2

Sonstiges Finanzumlaufvermögen

45,4

32,5

39,8

Finanzanlagen

274,3

203,1

35,0

Immaterielles Anlagevermögen

9,8

7,9

24,3

Sachanlagen

15,0

14,3

4,5

Sonstige Aktiva

33,6

34,2

-1,8

Summe der Aktiva

1.926,4

1.705,4

13,0

 

 

 

 

Passiva

 

 

 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

735,3

579,3

26,9

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

576,4

572,2

0,7

Verbriefte Verbindlichkeiten

356,8

293,2

21,7

Rückstellungen

43,7

52,3

-16,6

Sonstige Passiva

100,1

96,5

3,8

Nachrangkapital

47,9

49,0

-2,4

Anteile am Fremdbesitz

5,3

5,4

-1,1

Eigenkapital

61,1

57,5

6,2

Summe der Passiva

1.926,4

1.705,4

13,0

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1999

 

1999 in Mio. ATS

1998 in Mio. ATS

+/- geg. 1998 in %

Zinsen und ähnliche Erträge

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

84.433

56.441

86.451

58.609

-2,3

-3,7

Zinsüberschuss

27.992

27.842

0,5

Risikovorsorgen im Kreditgeschäft

5.499

10.370

-47,0

Provisionserträge

Provisionsaufwendungen

13.543

2.857

12.284

2.554

10,3

11,8

Provisionsüberschuss

10.687

9.729

9,8

Handelsergebnis

2.571

2.887

-11,0

Verwaltungsaufwand

29.570

29.112

1,6

Sonstiger betrieblicher Erfolg

1.893

1.624

16,6

Außerordentliches Ergebnis

--

--

--

Jahresüberschuss vor Steuern

8.074

2.600

210,5

Steuern vom Einkommen und Ertrag

-545

155

-451,6

Jahresüberschuss

7.529

2.755

173,3

Fremdanteil am Jahresüberschuss

479

207

131,7

Konzernjahresüberschuss

7.049

2.548

176,6