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11.07.2011

Bank Austria präsentiert aktuelle Standortanalyse zu Tirol:
Tirol verbessert sich im Bundesländerranking auf Platz 3

  • Regionales Wirtschaftswachstum 2010 mit 2,5 Prozent über dem Österreichschnitt, für 2011 Wachstum von 2,9 Prozent erwartet
  • Krisenbedingter Konjunktureinbruch wird noch im Laufe dieses Jahres aufgeholt
  • 2011 Rekordbeschäftigung erwartet, nachdem die Arbeitslosenquote bereits im Vorjahr auf 6,1 Prozent gesunken war
  • Tourismusbundesland Nummer eins verstärkt seine Industriekompetenz, Fokus auf Technologie; Forschung und Entwicklung werden weiter ausgebaut

Tirol hat die Wirtschaftskrise beinahe überwunden und als Standort deutlich an Anziehungskraft gewonnen. Das österreichische Tourismusbundesland Nummer eins wird immer mehr zu einem qualitätsvollen, dynamischen Wirtschafts- und Forschungsstandort und ist damit auf dem Weg zur heimischen Wirtschaftsspitze aufzusteigen. So lässt sich das Ergebnis der aktuellen Standortanalyse Tirol der Bank Austria, die heute von Bank Austria Vorstand Helmut Bernkopf, Landesdirektor Markus Sappl und Chefvolkswirt Stefan Bruckbauer präsentiert wurde, zusammenfassen.

"Breiter und vielfältiger aufgestellt als noch vor wenigen Jahren, hat die Tiroler Wirtschaft die Konjunkturkrise gut überwunden und rasch auf einen Wachstumspfad zurückgefunden", sagt Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Corporate & Investment Banking, "Tirol ist im Bundesländervergleich verdienterweise auf das Podest gestiegen und belegt derzeit Platz drei. Neben der unangefochtenen Nummer eins im österreichischen Tourismus hat sich Tirol in den vergangenen Jahren auch als Top-Industriestandort positioniert."
Fast 9 Prozent der Wertschöpfung Österreichs werden in Tirol erzeugt; dies entspricht einem Betrag von 25 Milliarden Euro im Jahr 2010. Aufgrund des starken BIP-Anstiegs, der positiven Entwicklung im Tourismus und der Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt, konnte Tirol seine Position im Bank Austria Bundesländerranking klar verbessern. Das Bundesland konnte sich vom sechsten Platz, den es 2008 noch belegte, auf den dritten Platz katapultieren. Oberösterreich ist weiterhin die Nummer eins.

Tirol – Standort mit steigernder industrieller Bedeutung
Auf einen überdurchschnittlich starken Einbruch der Tiroler Wirtschaft im Jahr 2009, folgte ein Aufschwung beachtlicher Stärke. Der Anstieg des BIP in Tirol betrug zwischen 2000 und 2010 trotz des Rückgangs während der Krise 2,1 Prozent - gegenüber 1,8 Prozent im Bundesdurchschnitt. Der Leistungscheck bestätigt diese positive Entwicklung. Sowohl in den Kategorien Standortqualität, Arbeitsmarkt und den Strukturbedingungen liegt Tirol über dem österreichischen Durchschnitt. Lediglich das Wohlstandsniveau trotz hohem BIP pro Kopf ist weiter im österreichischen Mittelfeld. "Tirol hat in den letzten beiden Jahren seinen starken Charakter bewiesen und nutzt sein Potenzial als eine der Stützen der österreichischen Wirtschaft. Auch wenn der krisenbedingte Einbruch erst im laufenden Jahr gänzlich ausgeglichen sein wird, ist die Trendwende eindrucksvoll vollzogen. Die jüngsten Daten zeigen eine überdurchschnittliche Entwicklung auf fast allen Ebenen. Die gestartete Forschungs- und Innovationsoffensive zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit macht Tirol fit für den globalen Markt", so Bernkopf.

Hohe Standortqualität und günstige Arbeitsmarktlage beflügeln Tiroler Wirtschaft
Mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent im Jahr 2010 hat Tirol ein besonders hohes Erholungstempo nach der Krise an den Tag gelegt. Die exportorientierte Industrie und der Dienstleistungssektor (vor allem der Handel und unternehmensnahe Dienstleistungen) haben diese Dynamik gestützt. Mit der vierthöchsten Exportquote Österreichs von 47 Prozent der Wirtschafts-leistung und einem Anteil von weit über 20 Prozent an der regionalen Wertschöpfung, ist Tirol ein immer wichtigerer Industriestandort geworden. "Die Industriestärke Tirols ist im derzeitigen globalen Aufschwung jedenfalls ein Vorteil.  Die Industrieproduktion ist im Jahr 2010 um 12,4 Prozent angestiegen. Sehr stark sind unter anderem die Metallbranche, der Maschinenbau, die Holzindustrie und nicht zuletzt die Glasindustrie gewachsen", analysiert der Chefvolkswirt der Bank Austria Stefan Bruckbauer die Tiroler Wirtschaft. Bei den Dienstleistungen muss man differenzieren: Tirol hat seine Tourismuskompetenz weiter ausgebaut. Aufholbedarf gibt es aber besonders bei unternehmensnahen Dienstleistungen. "Es zeigt sich, dass Qualität der Faktor ist, der Stabilität und Dynamik sowohl in der Industrie als auch in den Dienstleistungssektor bringt. Der enorme Beschäftigungszuwachs in der Tiroler Hochtechnologie von knapp 16 Prozent seit dem EU Beitritt, lag deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Im wissensbasierten, unternehmensnahen Dienstleistungsbereich konnte der Rückgang mittlerweile umgekehrt werden, hier besteht aber noch ein hohes Wachstumspotenzial, das es gilt stärker zu nutzen", so Bruckbauer weiter.

Das Tiroler Wohlstandsniveau befindet sich derzeit im österreichischen Mittelfeld. Langfristig ist aber in Kombination mit der dynamischen Arbeitsmarktentwicklung ein kraftvoller Erholungs-prozess im Gange. "Der Tiroler Arbeitsmarkt hat die Wirtschaftskrise im Bundesländervergleich gut überstanden, da die Arbeitslosigkeit weniger anstieg als im Österreichschnitt. Bei gleichzeitig hoher Erwerbsquote sank die Arbeitslosenquote auf 6,1 Prozent im Jahr 2010. Für 2011 ist sogar eine neue Rekordbeschäftigung mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 5,9 Prozent in Sicht", sagt Bruckbauer, "Der Beschäftigungsrekord ist fast ausschließlich auf neu geschaffene Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich zurückzuführen. Von der Industrie sind zwar auch positive, jedoch deutlich zurückhaltendere Beschäftigungsimpulse zu erwarten. Der Trend am Arbeitsmarkt geht zu höheren Qualifikationserfordernissen, zumal die Bedeutung von Sparten der Hochtechnologie wie Umwelttechnik oder Biochemie für die Tiroler Wirtschaft zunimmt."

Erfolgskonzept – qualitätvoller Tourismus und innovativer Wirtschaftsstandort
Mit hoher Flexibilität und Kreativität hat sich Tirol erfolgreich als vielseitiger Anbieter von Gütern in technologisch zunehmend höher entwickelten Bereichen positioniert. Dieser Technologieschub ist auch Ursache für die gestiegene Innovationsfähigkeit der Tiroler Wirtschaft. Im Bereich Forschung und Entwicklung – mit Schwerpunktsetzung unter anderem im Bereich Life Sciences, Bio- und Nanotechnologie und IT – hat sich Tirol als Standort einen Namen gemacht. Ingesamt ist die Höhe der Forschungsausgaben mit 2,4 Prozent des BIP noch relativ weit vom EU-Ideal, welches 3 Prozent des BIP anstrebt, entfernt. Dem wird aber mit kreativen Initiativen versucht entgegenzuwirken. "Um dem Ziel einer wissensbasierten, innovativen Wirtschaft näher zu rücken, muss die Tiroler Standortpolitik das vorhandene Bildungsangebot forciert ausbauen. Im Hinblick auf technische Berufe besteht noch Handlungsbedarf, um quantitativ wie qualitativ ein ausreichendes Reservoir an Arbeitskräften für die Wirtschaft zur Verfügung zu stellen", so Stefan Bruckbauer weiter.

Tirol ist das unbestrittene Tourismuszentrum Nummer eins in Österreich und verfügt über eine vielseitige, breit gefächerte, klein- und mittelbetriebliche strukturierte Industrie. "Wir sehen die größten Zukunftschancen von Tirol in der Durchdringung der Tiroler Wirtschaft mit Unternehmen im Hochtechnologiebereich. Innovative Produktionsunternehmen mit qualitativer Weiterentwicklung der Produktionssparten sowie intelligente und kreative Dienstleister sind der Schlüssel, um weiterhin im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen", sagt Bank Austria Landesdirektor für Firmenkunden Markus Sappl. Tirol hat jedoch, so wie viele Regionen, langfristig mit einem mehr oder weniger stagnierenden Arbeitskräftepool zu rechnen. Hier gilt es, vorhandenes Innovations- und Gründerpotenzial massiv zu stärken und den bereits eingeschlagenen Weg in Richtung Bildungsinitiativen und Stärkung der Forschung und Entwicklung weiter konsequent zu beschreiten.

"Standortbroschüre Tirol" – Ratgeber für Wirtschaftsförderung
Die Bank Austria möchte weiterhin einen Beitrag dazu leisten, dass das Umfeld für Wirtschafts-akteure in Tirol auch im jetzigen Wirtschaftsaufschwung noch günstiger wird. Transparente und effiziente Förderungen der öffentlichen Hand sind eine wichtige Ergänzung zur Abrundung der vorhandenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die neue Standortbroschüre enthält daher auch einen Überblick über das europäische Beihilfenrecht und die aktuelle Tiroler Förder-landschaft. "Der Schwerpunkt des Tiroler Wirtschaftsförderungsprogrammes ist die Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe. Unsere Experten finden für jedes Tiroler Unternehmen die maß-geschneiderte Fördervariante", so Sappl.

Die vollständige Standortanalyse ist in allen Filialen der Bank Austria Tirol erhältlich und steht  hier zum Download bereit.

Rückfragen: Bank Austria Pressestelle Österreich
 Julia Wegenstein, Tel. +43 (0) 50505 – 52854;
 E-Mail: julia.wegenstein@unicreditgroup.at

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