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Presseinformation

09.10.2013

Bank Austria Anlagebarometer zum Weltspartag:
Klassische Sparformen für höhere Einkommen ungebrochen attraktiv

  • Auf Grund der wirtschaftlichen Lage und des niedrigen Zinsniveaus verzeichnen alle klassischen Anlageformen generell Rückgänge in der Gunst der Sparer
  • Höhere Einkommensgruppen setzen ungebrochen auf klassische Sparprodukte und auf Wertpapiere und Investmentfonds mit deutlichem Zuwachs
  • Rückgänge beim Interesse an Spar- und Anlageformen betreffen dagegen vor allem die Gruppe der niedrigen Einkommen – ihr bleibt wenig zur Veranlagung und hier wird mehr in den Konsum investiert
  • 30 Prozent sparen weniger als 50 Euro, 39 Prozent zwischen 100 und 500 Euro und 8 Prozent mehr als 500 Euro pro Monat
  • Der Weltspartag ist für rund 1 Million Menschen in Österreich nach wie vor ein fixer Ankerpunkt trotz niedriger Zinsen – sie planen einen Besuch ihrer Bank sicher ein

Das aktuelle Anlagebarometer der Bank Austria zum Weltspartag zeigt, dass vor allem die allgemeine wirtschaftliche Lage und auch das niedrige Zinsniveau seine Wirkungen bei den Sparerinnen und Sparern in ihrer Gesamtheit entfaltet: Alle üblichen Anlageformen müssen in der Gunst der Anleger Rückgänge verzeichnen: Auch die nach wie vor in der Gunst führenden klassischen Sparprodukte wie Sparbuch, Bausparen und Online-Sparkonten mit 65 Prozent (2012: 77 Prozent) verzeichnen einen deutlichen Rückgang. Genauso wie Lebensversicherungen mit 31 Prozent (2012: 43 Prozent), Immobilien mit 42 Prozent (2012: 47 Prozent), die nun an 2. Stelle in der Gunst der Anleger liegen, oder die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge mit 25 Prozent (2012: 36 Prozent). Anders sieht es bei höheren Einkommensgruppen (ab 2.900 Euro Haushaltsnettoeinkommen) aus, wo klassische Sparprodukte mit 84 Prozent (2012: 82 Prozent) und Wertpapiere und Investmentfonds mit 23 Prozent (2012: 20 Prozent) ungebrochen attraktiv sind und noch zulegen konnten.

Fondssparen mit dem WertpapierPlan bietet ertragreiche Alternativen
"Unser Anlagebarometer zeigt, dass die allgemeine wirtschaftliche Lage und das generell niedrige Zinsniveau 2013 auf die Attraktivität sämtlicher Sparformen und die Motivation der Sparerinnen und Sparer in ihrer Gesamtheit sichtliche Auswirkungen haben", sagt Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Privat- und Firmenkunden. "Dieser Trend ist vor allem geprägt von den niedrigen Einkommensgruppen, denen wenig zur Veranlagung bleibt. Ein anderes Bild zeigen höhere Einkommensgruppen, wo die Attraktivität von Spar- und Anlageformen ungebrochen ist und mit 23 Prozent (2012: 20 Prozent) vor allem ein Trend zu Wertpapieren und Investmentfonds sichtbar wird. Hier zeigt sich auch der Erfolg unserer Anlageempfehlungen in Richtung Fondssparen mit dem WertpapierPlan, das aus unserer Sicht eine hervorragende Alternative zum klassischen Sparen darstellt."

Sparneigung geht in Richtung Konsumgüter
30 Prozent der Befragten sparen monatlich weniger als 50 Euro, 39 Prozent zwischen 100 und 500 Euro und 8 Prozent mehr als 500 Euro pro Monat. Die traditionellen Beweggründe und Motive, um zu sparen oder zu veranlagen, sind teilweise erneut stark rückläufig. 59 Prozent der Befragten geben an, sie können heute weniger sparen als in der Vergangenheit. Den Spitzenplatz der Sparmotive nimmt mit 46 Prozent nach wie vor die Vorsorge für Notfälle ein, allerdings mit einem neuerlichen Rückgang von 11 Prozent im Vergleich zu 2012 (2011: 74 Prozent). Nach 12 Prozent Rückgang im Vorjahr verzeichnet das Motiv Eigenvorsorge für das Alter erneut einen Rückgang von 11 Prozent (37 Prozent), neuerlich einen Rückgang gibt es auch bei der Motivation, für Renovierungen oder Wohnungsausstattung zu sparen (aktuell 28 (minus 5) bzw. 27 (minus 3) Prozent). Nur die Sparneigung Richtung Konsumgüter ist insgesamt gesehen auf Vorjahresniveau geblieben: das Motiv "Ferien" steigt 2013 von 29 auf 31 Prozent, die Sparmotivation für Autokauf von 27 auf 28 Prozent, der Kauf von Immobilien bleibt mit 15 Prozent konstant. Weiterhin rückläufig ist mit 5,2 Prozent auch die österreichweite Sparquote der privaten Haushalte (2012: 7,4 Prozent).

Optimismus bei Zukunftseinschätzungen noch verhalten
50 Prozent der Befragten vertrauen bei der Anlage auf ihre Hausbank, 22 Prozent geben an, die Angebote und Zinssätze auf dem Markt genauer zu beobachten, 33 Prozent meinen, sie sparen nun weniger als früher und geben das Geld lieber aus. 59 Prozent sparen heute weniger als vor drei Jahren (2012: 62 Prozent): Auch bei der Zukunftseinschätzung ist noch kein wirklicher Optimismus angesagt. Nach wie vor ist der Anteil derer, die in drei Jahren weniger sparen werden als heute, mit 42 Prozent am größten (2012: 49 Prozent).

Martin Gölles, Leiter der Bank Austria Marktforschung, meint: 2Klassische Sparprodukte liegen im Vergleich zu anderen Anlageformen mit 65 Prozent noch immer im Hauptinteresse trotz starken Rückganges im Vergleich zum Vorjahr (2012: 77 Prozent). Den höchsten Attraktivitätsverlust haben klassische Sparprodukte insbesondere in der Gruppe mit niedrigerem Einkommen (von 84 auf 58 Prozent). Die leicht steigende kurzfristige Sparneigung bei Konsumgütern wie Ferien und Autokauf zeigt, dass viele Menschen in niedrigem Einkommenssegment ihr verbleibendes Geld eher heute ausgeben als langfristig für Alters- bzw. Zukunftsvorsorge anzusparen. Was für die Wirtschaft positiv sein mag, könnte sich für die Sparer langfristig als Bumerang herausstellen."

Weltspartag bleibt Fixpunkt für eine Million Menschen in Österreich
1 Million Menschen (2012: 1,2 Mio.) will ihrer Bank zum Weltspartag fix einen Besuch abstatten, rund 300.000 weitere nehmen sich zumindest vor, am 31. Oktober in die Bank zu gehen. Der Besuch hat Tradition, begleitet werden die Kinder und auch die Geschenke dienen verstärkt als Anreiz. Für 24 Prozent ist der Weltspartag eine gute Gelegenheit, Erspartes auf die Bank zu bringen. Bank Austria Vorstand Helmut Bernkopf: "Der Weltspartag und Sparen mit klassischen Sparprodukten haben vor allem für niedrige Einkommensgruppen etwas an Attraktivität eingebüßt. Der Weltspartag bleibt aber für viele Menschen nach wie vor ein wichtiges Ereignis. Für diejenigen, die etwas mehr Geld zur freien Verfügung haben, bieten wir ab einer empfohlenen Ersteinzahlung von 2.500 Euro attraktive Veranlagungsalternativen mit Wertpapieren und Investmentfonds. Fondssparen mit unserem WertpapierPlan gewinnt gerade bei den Besserverdienern zunehmend an Attraktivität und stellt eine ertragreiche Alternative zum klassischen Sparen dar."

Das Bank Austria Anlagebarometer wurde von Spectra Marktforschung im Zeitraum 26. bis 30. August 2013 unter 500 Männern und Frauen ab 15 Jahren mittels computerunterstützten Telefoninterviews durchgeführt.

 Anlagebarometer (PDF; 1,3 MB)

Rückfragen: Bank Austria Media Relations
Matthias Raftl, Tel. +43 (0) 50505 - 52809
E-Mail: matthias.raftl@unicreditgroup.at