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31.01.2006

Immobilienfonds boomen: Anlegergelder überspringen erstmals 1 Milliarde Euro-Grenze

  • Aktuell 1,08 Mrd Euro Anlegergelder in vier Fonds - BA-CA mit 43% Marktführer
  • Immobilien-Einkauf: Real Invest Austria will heuer 250 Mio Euro investieren 
  • Novelle des Immofonds-Gesetzes scheint 2006 fix

Die heimischen Immobilienfonds können nach zwei Jahren am Markt bereits mehr als eine Milliarde Euro an Anlegergeldern auf sich vereinen: Aktuell verfügen die vier österreichischen Fonds über ein Volumen von 1,08 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2005). Im Jahr 2004, dem ersten vollen Jahr dieser Anlageform, betrug der Zulauf von Privatanlegern rund 450 Millionen Euro. 2005 brachte Zuflüsse von mehr als 600 Millionen Euro. „Die Sympathie für eine täglich fällige, konservativ orientierte Immobilienveranlagung wird 2006 weiter wachsen“, so Karl Derfler, Geschäftsführer der BA-CA Real Invest. „Vor allem Privatanleger werden wieder mehr als 600 Millionen Euro in die Fonds legen.“ Daran ändert auch die Diskussion um deutsche Immobilienfonds nichts. Derfler: „Das österreichische Immobilien-Investmentfondsgesetz hat sehr sichere Produkte geformt, die beim Anleger gut ankommen.“

Den Markt der Immofonds teilen sich neben dem Marktführer „Real Invest Austria“ mit  466 Millionen Euro Fondsvolumen und 43 Prozent Marktanteil drei Mitbewerber, die auf jeweils 30, 23 und 4 Prozent Marktanteil kommen (Stand 31.12.2005, Quelle: VÖIG). Damit ist es der BA-CA Real Invest trotz der gestiegenen Herausforderungen im Immobilien-Einkauf gelungen, die Marktführung unter den Immobilienfonds auszubauen.

Herausforderung Nr.1: der Immobilien-Einkauf
Real Invest Austria ist im November 2003 als erster Fonds an einem zwiespältigen Markt gestartet: Einerseits war der Zufluss von Anlegergeldern von Beginn an stark. Andererseits stellte ein großer Nachfrageüberhang am Immobilienmarkt den Fonds vor anspruchsvolle Investitionsbedingungen. Franz Pöltl, Leiter Immobilieneinkauf in der Geschäftsführung der BA-CA Real Invest KAG : „Das Vertriebsgeschäft war und ist für Immobilienfonds natürlich die Pflicht. Der qualitätsvolle Immobilieneinkauf ist – zumindest im Moment - die Kür.“

2006 will Pöltl für den Real Invest Austria Objekte im Wert von 250 Millionen Euro zukaufen und damit den Investitionsstand des Fonds von aktuell 250,2 Millionen Euro verdoppeln. Nach zwei Jahren ist der Fonds so bekannt, dass er bei praktisch jedem größeren Projekt in Österreich als Gesprächs- und Verhandlungspartner dabei ist. Mittlerweile sind auch große Deals für den Real Invest Austria kein Problem mehr; diese dürfen ruhig mehr als 100 Millionen Euro schwer sein.
    
Gesetzesnovelle löst Wettbewerbsverzerrung auf
Unterstützung erhält Pöltl durch die heuer anstehende Novelle des Immobilien-Investmentfondsgesetzes: Sie soll neben dem „Asset Deal“ endlich auch den Ankauf über eine Gründstücksgesellschaft ermöglichen – also den „Share Deal“. Bislang stand diese Möglichkeit nur den deutschen Immobilienfonds zur Verfügung, die dies bei Einkäufen in Österreich als Wettbewerbsvorteil nutzen konnten.  Die Vorgaben des Real Invest Austria im Immobilieneinkauf sind klar: kein Entwicklungsrisiko, nur fertige Objekte mit langfristigen Mietverträgen. Die BA-CA Real Invest strebt zudem die Prüfung geplanter Objekte schon in sehr frühem Stadium an (Forward Purchase). Die Zusage an Verkaufswillige kann bereits innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen. „Im Moment sind wenige Objekte am Markt, die den Qualitätsansprüchen an eine Fonds-Immobilie entsprechen“, so Pöltl.

Rendite von vier Prozent für 2006 erwartet
Der Real Invest Austria ist als konservativ ausgerichtetes Produkt besonders im Infrastrukturbereich sowie in den Segmenten Büro, Wohnen und Nahversorgung investiert. Er hat in der Anlaufphase 2004 eine Performance von 3,6 Prozent gezeigt, 2005 dann 4,2 Prozent Rendite gebracht. Heuer werden vier Prozent angestrebt. Derfler erklärt mit Blick auf den deutschen Markt der Immobilienfonds, wo nach zu hohen Renditeerwartungen und ausgebliebenen Wertanpassungen der Fondsobjekte zwei Immobilienfonds wegen abrupter Mittelabflüsse geschlossen wurden: „Mit unserer sehr konservativen Strategie werden unsere Kunden und wir nie Opfer der Gier werden.“


Rückfragen:
Karl Derfler, BA-CA Real Invest, Tel. 01 / 33171 - 75140
Franz Pöltl, BA-CA Real Invest, Tel. 01 / 33171 - 75210