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20.09.2006

BA-CA Konjunkturindikator:
Konjunkturindikator deutet auch starkes 3. Quartal an

Nach gutem 2. Quartal nur wenig Abschwächung der Dynamik im 3. Quartal
Österreichs Wirtschaft hat Verlust aus Rezession 2001 wieder aufgeholt
Schwächere Auslandsnachfrage 2007 senkt Wachstum auf 2 Prozent

Der Konjunkturindikator der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) ging im August von 3,8 auf 3,7 zurück und bestätigt damit die Erwartung einer auch im dritten Quartal sehr lebhaften Konjunktur in Österreich. „Auch im dritten Quartal wird Österreichs Wirtschaft im Jahresvergleich eine Wachstumsrate von zumindest 3 Prozent erreichen“, so Marianne Kager, Chefvolkswirtin der BA-CA. Dahinter steht jedoch nach Meinung der BA-CA Ökonomen eine leichte Abschwächung der Konjunkturdynamik. „Wir erwarten im dritten Quartal zwar eine Beschleunigung des Konsums, die Exporte und Investitionen werden jedoch nicht noch einmal so stark steigen können wie im zweiten Quartal“, meint Stefan Bruckbauer.

„Die Stimmung der Industrie in Österreich und auch das Verbrauchervertrauen haben unseren Indikator auch im August gestützt, lediglich das Vertrauen der Industrie im Euroraum wirkt dämpfend“, so Marianne Kager weiter. Die BA-CA Ökonomen gehen daher davon aus, dass die Wachstumsrate im Quartalsvergleich von den sehr hohen 0,9 Prozent des zweiten Quartals lediglich auf 0,7 Prozent im dritten zurückgehen wird und damit etwa so hoch sein wird wie im Durchschnitt der letzten vier Quartale.

„Mit Ausnahme des Jahreswechsel 2004/2005 wächst Österreichs Wirtschaft nun seit mehr als zwei Jahren um oder über seiner Potenzialwachstumsrate von rund 2 Prozent und Ende dieses Jahres dürfte Österreich damit seine Outputlücke geschlossen haben“, so Stefan Bruckbauer von der BA-CA. Dies wird auch durch die Tatsache bestätigt, dass Österreichs Industrie seit kurzem wieder Beschäftigte einstellt. Österreichs BIP hat damit den Verlust aus dem Rezessionsjahr 2001 wieder aufgeholt und das BIP liegt wieder auf dem Potenzial-niveau.

Für 2007 gehen die Ökonomen der BA-CA jedoch davon aus, dass sich die weltwirtschaftliche Konjunktur erkennbar abkühlen wird. Dazu kommen eine restriktivere Geld- und Fiskalpolitik, allen voran die Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland. „Wir gehen 2007 von Seiten der Auslandsnachfrage von einem dämpfenden Effekt auf das Wachstum in Österreich aus“, so Kager. Gleichzeitig wird auch die Investitionsdynamik im Vergleich zum heurigen Jahr etwas nachlassen. Auf der anderen Seite erwarten die Ökonomen der BA-CA nach drei Jahren relativ starken Wirtschaftswachstum eine Beschleunigung der Konsumnachfrage, was auch durch die verbesserte Konsumstimmung angedeutet wird. Auch eine Inflationsrate unter 2 Prozent sollte dies stützen.

„Trotz beschleunigtem Konsumwachstum erwarten wir 2007 einen Rückgang des Wirtschaftswachstums in Österreich von 2,9 auf 2 Prozent“, so Bruckbauer. Damit besteht jedoch auch 2007 nach Meinung der BA-CA keine Gefahr einer Rezession, das Wirtschaftswachstum wird nicht einmal unter das Potenzialwachstum fallen, jedoch auch nicht darüber. Erst 2008 gehen die Ökonomen davon aus, dass die Wirtschaft wieder zusätzliche Fahrt gewinnen kann, auch wenn die erwartete Beschleunigung des Wachstums von 2,0 auf 2,2 Prozent 2008 vorsichtig ausfällt.

 Charts zur Presseaussendung

Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt  Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. 05 05 05 DW 41951
E-mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com