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12.11.2003

BA-CA Konjunkturindikator: Auf die gute Stimmung folgen nun rasch harte Fakten

  • Konjunktur belebt sich weiter.
  • 2004 erstmals nach drei Jahren wieder Beschäftigungswachstum.

Der monatliche Konjunkturindikator der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) zeigte im Oktober erneut einen postiven Trend. Er stieg von 2,5% im September auf 2,8% im Oktober. Alle Komponenten des Indikators konnten sich im Oktober verbessern. „Wir registrieren eine Verbesserung der Stimmung auf breiter Front“, interpretiert Marianne Kager, Chefvolkswirtin der BA-CA, die neuesten Zahlen.

Sowohl die Industrie als auch die Verbraucher sind im Verlauf des Oktober erneut optimistischer geworden. Der BA-CA Konjunkturindikator deutet damit eine Fortsetzung der gestiegenen Dynamik auch im vierten Quartal an.

Für das dritte Quartal rechnen die Ökonomen der BA-CA mit einem Wachstum von rund 1% zum Vorjahr und knapp ½% zum Vorquartal, was auf Jahresbasis hochgerechnet - wie in den USA üblich - rund 2% Wachstum bedeutet. „Auch wenn Österreich nicht an die Dynamik der US-Wirtschaft anschließen kann, fast 2% Wachstum könnten es im dritten Quartal gewesen sein“, so Stefan Bruckbauer von der BA-CA. Dabei erhält die Konjunktur erneut Unterstützung durch die Infrastrukturinvestitionen der öffentlichen Hand.

Wie für eine konjunkturelle Wende typisch, folgen Stimmung und Konjunkturdaten derzeit unterschiedlichen Trends: Während die Stimmungsbarometer schon länger noch oben zeigen, bewegten sich die Einzelhandelsumsätze bis August nach unten. Dies galt auch für Export und Import. Zudem stagniert die Beschäftigung. Diese Tendenz ist ebenso in Deutschland zu beobachten, wo der Ifo-Index eine erkennbare Beschleunigung zeigt, die Industrieproduktion jedoch im September erneut enttäuschte. Daraus läßt sich nach Meinung der BA-CA Ökonomen nicht schließen, dass der Optimismus ungerechtfertigt ist. Sie sehen vielmehr, dass in den nächsten Monaten mit einer spürbaren Beschleunigung zu rechnen ist. „Steigende Aufträge und das Anziehen der deutschen Importe – besonders aus dem Euroraum – bestätigen unseren Konjunkturoptimismus für die nächsten Monate“, so Kager. Die BA-CA bleibt damit bei ihrer Wachstumsprognose von rund 2% für 2004.

„2004 wird damit nach drei Jahren auch wieder eine steigende Beschäftigung bringen“, meint Bruckbauer. Bruckbauer geht dabei von einer Zunahme der Beschäftigung von einem halben Prozent aus. Die Inflation wird 2004 niedrig bleiben - unter 1,5%. Auch die kurzfristigen Zinsen bleiben vorläufig niedrig. Die langfristigen Zinsen werden jedoch im Durchschnitt des kommenden Jahres über den Werten von 2003 liegen, meinen die Ökonomen der BA-CA.

 Grafik und Tabellen


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt  Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen
Stefan Bruckbauer, Tel. 05 05 05 DW 41951
E-Mail: stefan.bruckbauer@ba-ca.com