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22.10.2003

BA-CA: 190.000 neue Kunden in Südosteuropa innerhalb von 6 Monaten

  • Bank Austria Creditanstalt baut ihr Netzwerk stark aus.
  • Bankenmarkt in Südosteuropa mit hohem Wachstumspotenzial.

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) verzeichnet mit ihrem Netzwerk in Südosteuropa (SEE) weiterhin rasches Wachstum. Innerhalb der letzten sechs Monate ist die Anzahl der Kunden der BA-CA in Südosteuropa um 190.000 auf 780.000 gestiegen. Gegenüber dem Jahr 1999 hat die BA-CA die Bilanzsumme in der Region SEE im Jahr 2002 auf 4,2 Milliarden Euro mehr als vervierfacht (1999: 0,9 Milliarden Euro). Ihr Marktanteil hat sich seit dem Jahr 2000 auf knapp 6 Prozent mehr als verdreifacht (2000: 1,7 Prozent). In Südosteuropa ist die Bank Austria Creditanstalt heute mit Niederlassungen in sieben Ländern vertreten und betreibt dort das größte Bankennetzwerk.

„Südosteuropa ist der Wachstumsmarkt im Wachstumsmarkt. Diese Region weist enormes Potenzial auf. Wir wollen diese Chancen nützen“, sagt Friedrich Kadrnoska, stv. Vorstandsvorsitzender und CEE-Vorstand der Bank Austria Creditanstalt. Seit 1999 hat die BA-CA in der Region SEE insgesamt 370 Millionen Euro investiert. Im Frühjahr 2002 erwarb sie die Splitska Banka, die drittgrößte kroatische Bank. Im Oktober 2002 folgte der Kauf der Biochim, der viertgrößten Bank in Bulgarien. Zuletzt erwarb die BA-CA im Oktober 2003 die Central Profit Banka, die drittgrößte Bank in Bosnien-Herzegowina. Neben diesen Akquisitionen eröffnete die Bank Austria Creditanstalt Tochterbanken in Serbien und Montenegro (Dezember 2001), in Bulgarien (April 2002) und in Bosnien-Herzegowina (September 2002) sowie eine Repräsentanz in Mazedonien (März 2003).

Weitere Expansion
„Wir werden unsere Expansion in Südosteuropa konsequent weiterverfolgen und haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt“, sagt Kadrnoska. Bis 2006 soll die Kundenanzahl in Südosteuropa auf über eine Million steigen. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern soll auf über 20 Prozent steigen, die Cost-Income-Ratio soll auf 58 Prozent sinken. In Rumänien, Serbien und Montenegro und Slowenien plant die BA-CA die Eröffnung von 16 neuen Filialen und wird Akquisitionsmöglichkeiten genau prüfen. Im ersten Quartal 2004 wird die Splitska Banka ihr Filialnetz in Kroatien um 32 neue Filialen erweitern. In Mazedonien ist die Gründung einer operativen Einheit geplant. Der nächste Schritt in Bosnien-Herzegowina ist die Integration der Central Profit Banka und der HVB Bank. Die Biochim, die bulgarische Tochterbank der BA-CA, wird ihr Privatkundengeschäft weiter ausbauen.

Bankenmarkt mit hohem Wachstumspotenzial
Südosteuropa hat sich in den letzten Jahren zu dem Wachstumsmarkt in Europa entwickelt. Zwischen 2000 und 2002 hat die reale Wirtschaftsleistung der Region um durchschnittlich 4,2 Prozent jährlich zugenommen. Damit konnte die mit einem Anstieg des BIP von durchschnittlich 3 Prozent durchaus beachtliche Dynamik in den osteuropäischen Reformstaaten, die 2004 der EU beitreten werden, noch in den Schatten gestellt werden.

„Mit der Umsetzung umfangreicher Reformmaßnahmen, die sich in Erfolgen wie einer günstigen Inflations- und stabilen Wechselkursentwicklung niederschlagen, hat die Region für ausländische Investoren enorm an Attraktivität gewonnen“, meint Marianne Kager, die Chefökonomin der Bank Austria Creditanstalt. „Der Zufluss an ausländischen Direktinvestitionen ist mittlerweile auf 3,5 bis 4,5 Prozent des BIP jährlich gestiegen“, so Kager weiter. Mit dem Zufluss an ausländischem Kapital ist auch der Transfer von Technologie in die Länder verbunden, was die Modernisierung der Wirtschaft und den Aufbau einer leistungsfähigen Exportwirtschaft stützt. Der Zufluss an ausländischen Direktinvestitionen widerspiegelt das zunehmende Vertrauen des Auslands in eine anhaltend positive Wirtschaftsentwicklung der Region, die auch in den nächsten beiden Jahren mit durchschnittlichen Wachstumsraten von über 4 Prozent die dynamischste Wirtschaftsregion Europas sein wird.

Der Bankenmarkt ist eine bevorzugte Zielbranche für ausländische Direktinvestoren in Südosteuropa. Noch spielen Banken in Auslandseigentum hier eine geringere Rolle als in den EU-Beitrittsländern von 2004. Allerdings ist diesbezüglich ein starker Annäherungsprozess in Gang. Innerhalb eines Jahres ist etwa in Bosnien und Herzegowina der Anteil der ausländischen Banken, gemessen an der Bilanzsumme, von 31 Prozent auf 56 Prozent gestiegen, in Bulgarien von 70 Prozent auf sogar über 80 Prozent. Die Anziehungskraft des Bankensektors für ausländische Investoren, wie auch die Bank Austria Creditanstalt, beruht auf dem enormen Potenzial, das in dem Markt verborgen ist. „Der Intermediationsgrad ist noch sehr gering“, meint Kager. So erreicht die Bilanzsumme in Relation zum BIP in Südosteuropa durchschnittlich nur knapp über 50 Prozent, während der Vergleichswert in Mittel- und Osteuropa knapp 80% beträgt und in der Eurozone sogar bei fast 200 Prozent liegt.

Die BA-CA in Zentral- und Osteuropa
Seit den frühen 90er Jahren verfolgt die Bank Austria Creditanstalt in Zentral- und Osteuropa (CEE) eine gezielte Expansionsstrategie. Durch dieses frühe Engagement in der Region hat die BA-CA klare Vorteile: Heute betreibt sie das größte internationale Bankennetzwerk in der Region. Die Bank Austria Creditanstalt ist innerhalb der HVB Group für die Märkte in Zentral- und Osteuropa verantwortlich.

Das CEE-Netzwerk der BA-CA umfasst derzeit 920 Niederlassungen, 18.000 Mitarbeiter betreuen 3,8 Millionen Kunden. Mit einer Bilanzsumme von 22 Milliarden Euro in Zentral- und Osteuropa ist die Bank Austria Creditanstalt die führende internationale Netzwerkbank in der Region CEE. Ihr Marktanteil in den einzelnen Ländern liegt zwischen 5 und 10 Prozent. Zum ersten Mal in der Geschichte der „Awards“ der renommierten Fachzeitschriften „The Banker“, „Euromoney“ und „Global Finance“ hat eine Bank in einem Jahr alle regionalen Auszeichnungen für Zentral- und Osteuropa erhalten: Die Bank Austria Creditanstalt wurde als „Bank of the Year in Central and Eastern Europe" und als „Best Bank in Central and Eastern Europe" ausgezeichnet.


Rückfragen: Bank Austria Creditanstalt, International Public Relations 
Ildiko Füredi, Tel. +43 (0) 5 05 05 56102, e-mail ildiko.fueredi@ba-ca.com