30.12.2002

Biochim und HVB Bulgaria fusionieren zur viertgrößten Bank in Bulgarien

  • Rechtliche Fusion im Rekordtempo am 27.12.2002 erfolgreich abgeschlossen
  • Biochim plant nun einen starken Wachstumskurs
  • Zehn Prozent Marktanteil und Verdoppelung der Kunden bis 2005

Mit dem Firmenbucheintrag der neuen Biochim wurde am 27. Dezember 2002 die rechtliche Fusion der Bank Austria Creditanstalt-Töchter Biochim und HVB Bulgaria erfolgreich abgeschlossen. Dadurch ist die viertgrößte bulgarische Bank mit einer Bilanzsumme von 810 Millionen Leva (409 Mio Euro), einem Marktanteil von knapp sieben Prozent, 156 Niederlassungen und 200.000 Kunden entstanden. Die Fusion wurde in Rekordzeit von nur 2 ½ Monaten durchgeführt. „Dieses Tempo war nur aufgrund der ausgezeichneten Kooperation mit der bulgarischen Bankenaufsicht und dem zuständigen Sofioter Handelsgericht möglich“, so Anton Knett, Aufsichtsratpräsident der Biochim. Neben dem rechtlichen Zusammenschluss erfolgt auch die Integration der IT-Systeme: Die Bank startet mit einer gemeinsamen IT-Plattform ins neue Jahr.

Nach der Fusion will die Biochim einen starken Wachstumskurs einschlagen: Bis 2005 peilt sie einen Marktanteil von zehn Prozent an. Die Anzahl der Kunden soll auf 400.000 verdoppelt werden. Die Strategie der Biochim wird auf die vorhandenen Stärken beider Banken aufsetzen. „Nach der erfolgten Fusion liegt unser Fokus beim Kunden. Und wir werden unsere gesamte Kraft und Aufmerksamkeit auf ihn richten“, sagt Rumen Beremski, Vorstandsvorsitzender der Biochim.
 
Die Biochim wurde am 7. Oktober 2002 im Zuge ihrer Privatisierung von der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) übernommen. Ihr Anteil an der Biochim beträgt zur Zeit 99,68 Prozent. Die BA-CA ist Mitglied der HVB Group. Innerhalb der HVB Group ist sie für die Märkte Mittel- und Osteuropas verantwortlich, wo sie seit den 90er Jahren eine gezielte Expansionsstrategie


verfolgt. Sie ist mit einer Bilanzsumme von rund 160 Milliarden Euro die mit Abstand größte Bankengruppe Österreichs. Mit etwa 900 Filialen in 15 Ländern betreibt die Gruppe das größte Netzwerk in Mittel- und Osteuropa. Dazu kommen die Niederlassungen der CA IB und der BA-CA Leasing, die ebenfalls in fast allen Ländern der Region aktiv sind.  Für ihr Engagement in Der Region wurde sie im Sommer von den britischen Fachzeitschriften Euromoney und The Banker als „beste Bank in Osteuropa“ und „Bank des Jahres in Osteuropa“ ausgezeichnet.


Rückfragen:  Bank Austria Creditanstalt Group Public Relations
Peter N. Thier, Tel. 71191 DW 57126; E-Mail: peter.thier@ba-ca.com