23.10.2001

Zwei Drittel der Unternehmen auf Eurobargeldbezug vorbereitet

65 Prozent haben Bargeldbedarf und Bezugstermin schon fixiert
20 Prozent stehen im Kontakt mit ihrer Hausbank
35 Prozent noch ohne konkrete Vorbereitung auf den Währungswechsel

Seit Anfang des Monats läuft die Auslieferung von Euro-Banknoten und –münzen im Wert von insgesamt 140 Milliarden Schilling (10,17 Milliarden Euro) an die Zweigstellen der Kreditinstitute. Somit können Unternehmen ab sofort ihren Euro-Bargeldbedarf für die ersten Jännertage decken.

"65 Prozent unserer Firmenkunden haben ihren Bargeldbedarf bereits errechnet, die entsprechende Summe bestellt und einen Bezugstermin im Dezember fixiert", erklärt Otto Peklo, Leiter der Task-force Euro in der Bank Austria/Creditanstalt-Gruppe. "Mit weiteren 20 Prozent stehen wir in Kontakt und wissen, dass sie sich im Prozess der Euro-Vorbereitung befinden. Wenn zwei Drittel der österreichischen Unternehmen bereits Dispositionen für die Euro-Bargeld-Einführung getroffen haben, sind das durchaus gute Werte."

Die Unternehmen, die schon konkrete Schritte zur Bargeldumstellung getroffen haben, sind in der Mehrzahl Groß- und Mittelbetriebe. Immerhin ein Drittel der österreichischen Unternehmen hat noch akuten Handlungsbedarf in Bezug auf die Euro-Bargeldeinführung. Die österreichischen Banken bieten mit ihren Informationen und mit individueller Beratung dazu alle nötige Unterstützung. Mit der Software "Calculus", die unter http://www.stuzza.at kostenlos zum Download bereit steht, lässt sich der individuelle Bargeldbedarf für die ersten Jännertage bequem errechnen.

Die Banken stellen dem Kunden die ausgehändigte Summe Euro-Bargeld erst mit Beginn seiner Gültigkeit als Zahlungsmittel - also erst zum 2. Jänner 2002 - in Rechnung. Das gleiche gilt für Euro-Zahlungsbelege, die heute schon bei Bank Austria und Creditanstalt bestellt werden können. Diese Zahlscheine können auch bei Schillingkonten bereits jetzt zur Zahlung in Euro benutzt werden.

Rückfragen: Konzern-TaskForce Euro

Otto Peklo, Tel. 01 / 711 91 DW 51763; E-Mail: otto.peklo@bankaustria.com

Group Public Relations

Tiemon Kiesenhofer, Tel. 01/ 711 91 DW 52819; E-Mail: tiemon.kiesenhofer@bankaustria.com