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Heilige und ihre Bräuche

Lucia & Lazerus

Der heilige Nikolaus und die heilige Barbara sind zwei der bekanntesten Heiligen, um die sich Geschichten und Legenden ranken. Doch im Advent feiern wir noch einige andere Heilige und ihre Bräuche.

Hl. Lucia – 13. Dezember

Der Name Lucia bedeutet: die Leuchtende. Sie lebte vor mehr als 1600 Jahren um 286 in Syrakus, dem heutigen Siracusa in Sizilien.

Lucia gelobte schon als Kind ewige Jungfräulichkeit, ihre Mutter Eutychia wollte sie jedoch verheiraten. Lucia zögerte die Verlobung hinaus. Sie gründete eine Armen- und Krankenstation und brachte ihren Glaubensgenossen Lebensmittel in Verstecke. Um beide Hände zum Tragen der Speisen frei zu haben, setzte sie sich einen Lichterkranz aufs Haupt, um in der Dunkelheit den Weg zu finden.

Letztlich übergab ihr abgewiesener Verlobter Lucia dem Präfekten. Die Legende erzählt, dass sie von Ochsen zu Tode geschliffen werden sollte, diese sich jedoch – so sehr man sie auch antrieb – nicht von der Stelle bewegten. So wurde sie schließlich erstochen, starb aber erst, nachdem ein Priester ihr die Hostie gereicht hatte.

Schwedisches Brauchtum
In Schweden ist der Luciatag seit mehr als 200 Jahren ein besonderer Feiertag: Die älteste Tochter im Hause stellt die Heilige dar und trägt einen grünen Kranz mit einer Reihe brennender Kerzen. So geht sie Morgens von Zimmer zu Zimmer und weckt Eltern und Geschwister. Sie bringt die ersten Kostproben der Weihnachtsplätzchen mit und ihr Licht ist Vorbote des Weihnachtslichtes.

Lazarustag  - 17. Dezember

Lazarus, lebte mit seinen Schwestern Maria und Martha in Bethanien. Er war mit Jesus befreundet. Als Lazarus gestorben war, erweckte ihn Jesus wieder zum Leben. Lazarus ist Patron der Aussätzigen, Leprosenhäuser und Totengräber.

In manchen Regionen läuten am 17. Dezember um 15 Uhr alle Glocken. Das Glockengeläut erinnert an das eine Woche später beginnende Weihnachtsfest. Daher nennt man das Läuten auch "das Christkind einläuten". Das Glockengeläut am 17. Dezember erinnert auch an die an diesem Tag fälligen Weihnachtsgaben für Alte und Kranke und die anstehenden Weihnachtsbesuche.

Hl. Thomas – 21. Dezember

Thomas war bis zu seiner Berufung als Jünger Fischer. Berühmt wurde Thomas durch seine Zweifel an der Auferstehung Jesus und sein Verlangen, "handgreiflich" die Auferstehung zu überprüfen.

Am Thomastag streut man in Bayern Gerstenkörner in einen Blumentopf mit guter, gehaltvoller Erde und stellt ihn in die warme Stube. Nach Weihnachten kann man von der Gerste ablesen, wie das Wetter für die nächsten 12 Monate wird. Jeder Tag nach Weihnachten entspricht einem Monat im Jahr. So kann man Feuchtigkeit, Trockenheit, starkes Wachstum, frühes Gilben, usw. an der Gerste ablesen. Liegen die Körner zu feucht, wird der Januar nass, wachsen Sie kräftig, wird der Frühling günstig etc.

Ein weiterer Brauch ist es, dass Mädchen bis Mitternacht aufbleiben. Wenn sie dann ins Wasser oder in den Spiegel schauen, so sehen sie das Gesicht des Zukünftigen.