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Unsere Tradition

"Den nachhaltigen Gedanken in unser gesamtes Unternehmen bringen"

 

Anton Kolarik, Ressortleiter "Identity and Communications" über Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Traditionen und Perspektiven.

"Weltspartag = Energiespartag" – war das Motto des Weltspartags 1979 (!) in der Zentralsparkasse. Hat das Thema Umweltschutz in der Bank Austria so lange Tradition?

Ja, angefangen von der Z über die Länderbank bis zur Creditanstalt hat das Thema in allen drei Häusern eine sehr lange Tradition. Es hat in allen Häusern Umweltbeauftragte gegeben und es gab überall Umweltarbeitsgruppen.

Bereits 1993 haben Bank Austria und Creditanstalt gemeinsam die UNEP-Banken-Erklärung zu Umwelt und Nachhaltigkeit unterschrieben - damals als einzige Banken in Österreich. Das zeigt, wie diese Tradition von allen unseren Vorgängerinstituten gelebt wurde.

In der Bank-Kundenzeitung aus dem Jahr 1984 heißt es: "Der Umweltschutz ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Thema geworden." Der Satz ist heute, 25 Jahre später, noch aktuell. Hat sich gar nichts geändert?

Die Dimension hat sich geändert. Damals war der Schwerpunkt im Bereich der Ökologie. Wir haben beispielsweise Umweltpreise für Unternehmerinnen und Unternehmer vergeben, die besonders umweltfreundlich produzierten oder umweltfreundliche Produkte auf den Markt brachten.

Heute sind wir einen Schritt weiter: Weg von diesem rein ökologie-orientierten Schwerpunkt bewegen wir uns hin zu einer umfassenden Sichtweise, heute oft als Nachhaltigkeit bezeichnet. Das heißt, wir versuchen diesen nachhaltigen Gedanken in unser gesamtes Unternehmen zu bringen. Wir sind nicht nur fokussiert auf das Thema Umwelt.

Auch wenn noch nicht alles ganz umgesetzt ist, der Grundgedanke heute ist: Ich muss diesen nachhaltigen Aspekt in wirklich jeden Bereich des Unternehmens integrieren – von der Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter über das Produkt bis zum Auftreten der Gesellschaft gegenüber.

Sie haben die Entwicklung selbst hautnah miterlebt: Ende der 80er Jahre waren Sie Umweltbeauftragter der Z, heute sind Sie Ressortleiter der Bank Austria, unter anderem verantwortlich für Corporate Sustainability. Ihre herausragenden Erinnerungen?

Gerne erinnere ist mich an diese Aufbruchstimmung, die vor 20 Jahren in der Bank herrschte: an die Umweltarbeitsgruppe, mit der wir damals ein eigenes Logo entwickelt haben, an die 1.000 Dinge, die wir überlegt und auch umgesetzt haben – das war sicher der erste große Meilenstein. Ich hatte wirklich das Gefühl, diese Aufbruchstimmung erfasst die ganze Bank.

Jetzt sehe das Ganze wieder: Ich bemerke sehr großes Interesse bei den Kolleginnen und Kollegen, aber auch bei den Kundinnen und Kunden.

Gerade jetzt werden große Projekte – auch in der UniCredit insgesamt – gestartet. Das zeigt, dass der Stellenwert dieses Themas zunimmt. Nachhaltigkeit und Verantwortung sind uns traditionell wichtig - und werden in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen.

Herr Kolarik, wir danken für das Gespräch!