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Hinweise

Eckpunkte der Kapitalerhöhung der UniCredit S.p.A.

  • Insgesamt beträgt die Kapitalerhöhung 7,5 Mrd. Euro. In diesem Rahmen werden 3,86 Mrd. neue Anteile ausgegeben. Ein Konsortium aus Investmentbanken begleitet die Emission und garantiert die Abnahme der nicht gezeichneten jungen Aktien. Daher wird die Kernkapitalquote (Core Tier 1 Ratio) nach der Kapitalerhöhung bei über 9 Prozent liegen.
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  • Bestehende Aktionäre können für je eine gehaltene Aktie zwei neue zum Preis von je 1,943 Euro erwerben. Der Preis der jungen Aktien liegt damit 43 Prozent unter dem sogenannten theoretischen Kurs ohne Bezugsrechte.

  • Die Zeichnungfrist (d. h. die Ausübung des Bezugsrechts) in Österreich, Deutschland und Italien läuft von Montag, 9.1.2012 bis zum 27.1.2012.

Hintergrundinformationen zur Kapitalerhöhung

Warum führt die die UniCredit S.p.A., Italien, eine Kapitalerhöhung durch und warum gerade zu diesem Zeitpunkt?

Mit der Kapitalerhöhung wird die Core-Tier-1-Ratio, d.h. die härteste, weil strengste Definition von Eigenkapital, unmittelbar auf über 9 % steigen. Damit wird die UniCredit S.p.A. nicht nur die am besten kapitalisierte italienische Bank sein, sondern bei der Kapitalausstattung auch im europäischen Vergleich ein hohes Niveau erreichen.

Mit der Kapitalerhöhung erfüllt die UniCredit S.p.A. zudem die aufsichtsrechtlichen Anforderungen, die ein höheres Eigenkapitalniveau fordern.

Die UniCredit S.p.A. zählt zu den weltweit 29 systemrelevanten Finanzinstituten (Systemically Important Financial Institutions; SIFI). Gleichzeitig verbessert die Gruppe ihre Positionierung gegenüber den Ratingagenturen sowie ihre Fähigkeit, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren.

Wie sieht der zeitliche Ablauf für die Kapitalerhöhung aus? 

Beginn der Zeichnungsfrist und erster Handelstag der Bezugsrechte: 

9. Januar 2012 

Letzter Handelstag der Bezugsrechte:

20. Januar 2012 

Ende der Zeichnungsfrist und letzte Möglichkeit zur Zeichnung der Aktien: 

27. Januar 2012 

Bekanntgabe der Ergebnisse der Emission nach Ende der Zeichnungsfrist: 

innerhalb von 5 Geschäftstagen nach Ende der Zeichnungsfrist 

 

UniCredit besteht europaweiten Stresstest

"Wir begrüßen die Ergebnisse des 2011 europaweit durchgeführten Stresstests, die die Angemessenheit der Kapitalausstattung der UniCredit bestätigen", so UniCredit CEO Federico Ghizzoni. Die Ergebnisse zeigen, dass das Kapital der UniCredit 2,2 Prozentpunkte oberhalb der von den europäischen Aufsichtsbehörden geforderten Mindestanforderung von 5 % liegt. Die UniCredit wäre somit in der Lage, das Geschäft – selbst in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld – wie gewohnt weiterzuführen.

Um die Widerstandsfähigkeit des europäischen Bankensystems bei hypothetischen externen Schocks zu ermitteln, führte die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) einen europaweiten Stresstest durch; dabei wurde geprüft, welchen Risiken das Bankensystem bei einer gravierenden Verschlechterung externer Rahmenbedingungen (d.h. makroökonomische Szenarien und Marktentwicklungen) gegenüber stehen würde.

Die UniCredit ist eine kerngesunde und solide Bankengruppe. Die aktuelle Entwicklung des Börsekurses spiegelt nicht die Unternehmensrealität wider, sondern die aktuelle Verunsicherung im Hinblick auf Italien und die gesamte Eurozone. Die UniCredit war auch nicht gezwungen Staatshilfe – und damit Steuergelder – in Anspruch zu nehmen, sondern hat die Krise aus eigener Kraft gemeistert. Denn sie hat ihre Kapitalausstattung während der Krise durch mehrere Kapitalerhöhungen seit 2009 deutlich weiter verbessert.

Die Bank Austria ist die eigenkapitalstärkste (10,4 % Core Tier-1 Ratio, also die strengste Definition von Eigenkapital) und mit 341 Millionen Euro Nettogewinn im 1. Quartal 2011 auch die ertragsstärkste Großbank Österreichs. Im Unterschied zu ihren wichtigsten Mitbewerbern hat die Bank Austria in der Krise keine Staatshilfe in Anspruch nehmen müssen, hat deutlich weniger Hybridkapital und ist daher für die neuen Eigenkapitalvorschriften nach Basel III ausgezeichnet gerüstet.

Damit haben österreichische Anleger die Gewissheit bei einer soliden und kerngesunden österreichischen Bank gut aufgehoben zu sein.

Obwohl die Bank Austria zur UniCredit, einer der erfolgreichsten europäischen Bankengruppen gehört, ist sie unverändert eine österreichische Bank, die lt. § 1 BWG eine Vollbanklizenz nach österreichischem Recht besitzt und daher allen Auflagen und Regularien der OeNB und der Finanzmarkaufsicht unterliegt (u. a. auch der gesetzlichen Einlagensicherung für natürliche und nicht-natürliche Personen, gesichert pro Einlegerin bzw. Einleger mit einem Höchstbetrag von 100.000,– Euro).

Stand: Juli 2011