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Sicherheit

Häufig gestellte Fragen

F: Ab welchem Alter dürfen meine Kinder ins Internet?
A: Die Kinder steigen heute schon sehr früh ins Internet ein. Am schnellsten nimmt die Internetnutzung gegenwärtig bei den Vorschulkindern zu! Viele Kinder nutzen im Alter von 6 Jahren das Internet schon in der Schule, also werden sie in diesem Alter auch zu Hause das Internet nutzen wollen.
Kinder, die jünger als 10 sind, verfügen im Allgemeinen noch nicht über jenes kritische Denken, das für die Internet-Nutzung notwendig ist. Sie müssen also stets dabei sein, wenn Kinder unter 10 ins Internet gehen. Setzen Sie sich zu den Kindern, wenn sie im Internet surfen wollen. Sorgen Sie dafür, dass die Kinder sich nur die von Ihnen ausgewählten Seiten ansehen. Schärfen Sie ihnen ein, niemals persönliche Daten über das Internet weiterzugeben.
Soziale Netzwerke sollten nicht von Kindern unter 13 Jahren benutzt werden.

F: Soll ich meinen Kindern eigene E-Mail-Accounts gestatten?
A: Jüngere Kinder sollten keine eigenen Accounts besitzen, sondern eine Familien-E-Mail-Adresse benützen. Wenn die Kinder älter werden und mehr Selbstständigkeit anstreben, können Sie ihnen eine eigene Adresse geben. Die Mails können dann immer noch in die familieneigene In-Box kommen, damit Sie bei verdächtig erscheinenden Mitteilungen nachfragen können.

F: Soll ich meinen Kindern ein eigenes Profil in sozialen Netzwerken erlauben?
A: Generell wird bei sozialen Websites ein Mindestalter von 13 Jahren empfohlen. Ist Ihr Kind bereit für ein eigenes Profil auf einer sozialen Website, achte Sie zuvor auf eine gründliche Aufklärung. Unterrichten Sie Ihr Kind über die Möglichkeiten aber auch über die Risiken. Besonders wichtig ist, dass Kinder keine persönlichen Daten, Fotos oder Berichte online stellen. Alles ist öffentlich! Und was einmal im Netz ist, kann man nicht mehr daraus löschen!

F: Welche Regeln sollten für die Internet-Nutzung gelten?
A: Heute ist die Internetnutzung nicht mehr an den heimischen Stand-PC gebunden. Auch Tablets und Smartphones funktionieren wie kleine Computer. Schließen Sie mit Ihren Kindern für die Benutzung des Internets eine Internet-Vereinbarung, in denen Rechte und Pflichten festgeschrieben sind. Eine solche Vereinbarung sollte die folgenden Punkte enthalten:

  • Wo die Kinder in das Internet einsteigen können und was sie dort tun dürfen.
  • Wie viel Zeit sie im Internet verbringen dürfen.
  • Was sie tun sollen, wenn ihnen etwas unangenehm ist.
  • Wie sie ihre persönlichen Daten schützen können.
  • Wie sie sich in interaktiven Situationen sicherheitsbewusst verhalten.
  • Wie sie sich im Internet verhalten.

Wie sie Chatrooms, Instant Messaging und soziale Netzwerke nutzen können.

Bei der mobilen Nutzung des Internets haben Eltern viel weniger Kontrolle als am heimischen Computer oder Laptop, daher raten Experten, dass Kinder unter 14 Jahre keinen eigenen Internet-Zugang haben sollten. Dass heißt nicht gleich, dass Sie Ihrem Kind kein Smartphone erlauben sollten, das Internet kann beim Netzanbieter gesperrt werden.
Wenn Sie sich für ein Handy mit Internet-Zugang für Ihr Kind entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass ein angemessener, altersrechechter Tarif gewählt wird. Informieren Sie sich dazu bei den Netzbetreibern.

F: Was sollten meine Kinder über Computerviren wissen?
A: Ein Virus ist ein bösartiges Softwareprogramm, das Computerdateien und Festplattenlaufwerke infiziert und sich dann selbst kopiert. Vieles, was die Kinder im Internet tun, kann einen Virenbefall des Computers verursachen. Am häufigsten werden Viren über E-Mail-Attachments (Anlagen) verbreitet.
Sorgen Sie dafür, dass die Kinder Folgendes wissen: 

  • Niemals ein E-Mail-Attachment öffnen, das unaufgefordert kommt. 
  • Programme dürfen aus dem Internet nur mit Genehmigung der Eltern herunter geladen werden.

Sie können Ihren Computer durch konsequente Nutzung einer auf neuesten Stand befindlichen Firewall- und Antivirus-Software schützen. Außerdem sollten Sie Ihren Computer regelmäßig auf Spyware und sonstige unerwünschte Software untersuchen und diese sofort entfernen.

F: Was soll ich tun, wenn mein Kind im Internet oder per Mail belästigt wird?
A: Belästigungen im Internet - in der Fachsprache auch Cybermobbing genannt - kommen unter Teenagern immer häufiger vor. Sprechen Sie mit ihrem Kind, bevor es beginnt selbstständig das Internet zu nutzen über diese Gefahr, damit ihr Kind Ihnen ihre Sorgen so schnell wie möglich erzählt. Nehmen Sie ihr Kind ernst wenn es zu solchen Vorfällen kommt. Wichtig ist, dass sie auf jeden Fall die Beweise sichern und versuchen solche Inhalte aus dem Netz zu melden bzw. zu blockieren
Wenn Derartiges per Mail geschieht, können Sie die Person, die die belästigenden Mitteilungen schickt, mittels der Blockieroptionen, die in vielen E-Mail- und Instant-Messaging-Programmen enthalten sind, sperren. Sichern Sie auf jeden Fall alle Beweise.

Kommt es zu Cybermobbing auf Facebook, sorgen Sie so schnell wie möglich dafür, dass die belästigenden Inhalte oder Fotos gemeldet oder blockiert werden. Klicken Sie auf der Profilseite der entsprechenden Person oder Gruppe auf das Zahnrad-Symbol und weiter auf „Melden/Blockieren“ und folgen Sie den Anweisungen. Um störende Fotos und Markierungen zu entfernen, klicken Sie unter dem Foto auf „Optionen“ und weiters auf „Foto melden“. Missbräuchliche Statusmeldungen können Sie mit einem Klick auf den rechts oben stehenden Pfeil als Spam melden bzw. markieren.
Falls es Ihnen gelingt die wahre Identität der Täter heraus zu finden, machen Sie ihnen klar, dass sie damit eine Straftat begehen und angezeigt werden können.
Wichtig ist: Nehmen Sie Ihr Kind ernst! Sprechen Sie mit Lehrer und Freunden darüber! Unternehmen Sie etwas dagegen, nichts zu tun ist bei Mobbing der falsche Weg!

F: Funktioniert Filtersoftware?
A: Filter können sinnvoll sein, um bei kleineren Kindern die elterliche Aufsicht zu ergänzen, können diese aber nicht ersetzen. Filter und Blocker sind jedenfalls nicht narrensicher und können ungeeignete Inhalte nicht zuverlässig unterdrücken. Andererseits können sie aber viele nützliche Inhalte blockieren, die Ihre Kinder eventuell für Schulaufgaben benötigen.

Filter sind vielleicht bei kleinen Kindern nützlich. Mit zunehmendem Alter müssen die Kinder allerdings selbst den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet erlernen.

F: Mein Teenager möchte online einkaufen. Wie stelle ich fest, ob die Website sicher ist?
A: Bevor Sie Ihrem Teenager erlauben, Ihre Kreditkarte für Online-Einkäufe zu verwenden, sollten Sie klare Regeln für den Online-Einkauf aufstellen und erklären, worauf zu achten ist, um Transaktionen sicher zu gestalten.
Erklären Sie Ihren Kindern, welche Hinweise auf einer Website anzeigen, dass man auf der Website Kreditkartendaten gefahrlos angeben kann. Vor Einkäufen auf einer Website achten Sie auf:

  • Die Anzeige eines intakten Sicherheitssymbols in der unteren Ecke der Seite oder im Adressfeld, das darauf hinweist, dass nur Sie und die Website die Finanztransaktion einsehen können.
  • In der Adresszeile Ihres Browsers sollte eine Adresse mit den Buchstaben "https" (das "s" steht für "sicher") erscheinen.

Die genannten Kennzeichen können auch auf betrügerische Weise erzeugt werden. Sie sollten Ihre Kinder daher auffordern, vor einem Online-Kauf mit Ihnen Rückfrage zu halten, damit Sie beurteilen können, ob die Website sicher ist oder nicht.
Ziehen Sie auch andere sicherer Zahlungsmethoden in Erwägung, wie per Nachnahme oder per Rechnung.

F: Worauf sollte ich bei den Datenschutzrichtlinien einer Kinderseite achten?
A: Die Datenschutzrichtlinien der Website erklären, wie die auf der Website erfassten persönliche Daten verwendet, weitergegeben und aufbewahrt werden. Für die Eltern ist es wichtig, die Datenschutzrichtlinien einer Website zu lesen und den Kindern zu zeigen, worauf bei Datenschutzrichtlinien zu achten ist, bevor man persönliche Daten bekannt gibt. Manchmal sind diese Richtlinien sehr lang, kompliziert und vage abgefasst.

Erscheinen auf der Website keine Datenschutzrichtlinien oder –erklärungen, gehen sie beim Einkauf oder bei der Bekanntgabe persönlicher Daten auf dieser Website vorsichtig vor.

  • Worauf beim Lesen von Datenschutzrichtlinien zu achten ist:
  • Welche Daten erfasst und verfolgt werden.
  • Wie diese Daten verwendet werden (insbesondere ob sie an Dritte verkauft werden).
  • Ob Sie Ihre Kinder betreffende Daten ändern und löschen können.
  • Welche Maßnahmen zum Schutz von Kindern in sozialen Netzwerken und im E-Mail-Verkehr getroffen werden.
  • Ob die Website-Betreiberin bzw. der Website-Betreiber versucht, die Zustimmung der Eltern einzuholen, bevor ein Kind persönliche Daten online bekannt gibt.