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FremdwährungsKredite

Wichtige Kundeninformation zu FremdwährungsKrediten

Die Bank Austria empfiehlt allen Kundinnen und Kunden mit FremdwährungsKrediten risikominimierende Maßnahmen zu ergreifen!

Viele österreichische Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer haben auf die nachteilige Währungsentwicklung bereits reagiert und ihr persönliches Risiko durch Konvertierung in den Euro reduziert.

Das Volumen an Krediten in Österreich an private Haushalte in Schweizer Franken, die den mit Abstand größten Teil der Fremdwährungskredite ausmachen, ist von Ende 2008 bis Oktober 2016 um 43,5% zurückgegangen. Wechselkursbereinigt betrug der Rückgang sogar fast 60%. Noch starker fiel der Abbau des Kreditvolumens in japanischen Yen aus. Das Volumen in Yen reduzierte sich im selben Zeitraum um 60% von 2,1 Mrd. Euro auf 845 Mio. Euro.

Individuelle Beratung mit unseren Experten

Unsere FremdwährungsKredit-Spezialisten sind speziell für dieses Thema ausgebildete Berater. Gemeinsam mit Ihnen suchen wir in dieser schwierigen Situation die maßgeschneiderte Lösung für Sie.

Folgende Risiko reduzierende Varianten stehen Ihnen beispielsweise offen:

  • Gänzlicher Umstieg in Euro mit Ratenzahlung.
  • Teilkonvertierung (Kreditteilung zwischen Euro und Fremdwährung).
  • Umstellung auf einen FremdwährungsKredit mit Ratenzahlung.
  • Teilrückführung des Kredites durch Einbringung anderer Ansparformen.
  • Ansparen eines zusätzlichen Tilgungsträgers.

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne und umfassend, welche der Möglichkeiten zur Risikoreduktion die für Sie persönlich aktuell passendste ist. Die individuellen Lebenssituationen sind zu unterschiedlich um eine allgemein gültige Empfehlung abgeben zu können.

Wollen Sie das Risiko eines weiteren Verlustes durch Abwertung des Euro oder des Tilgungsträgers ausschließen empfehlen wir - zumindest einen Teilbetrag ihres Kredites - in Euro zu konvertieren und laufend zu tilgen.

Es ist uns wichtig, die Überlegungen zu Ihrem FremdwährungsKredit mit einigen begleitenden Informationen zu unterstützen:

Zinsen Geldmarkt

Die europäische Zentralbank hat in ihrer Sitzung am 8. Dezember 2016 die Verlängerung ihres Anleihekaufprogramms bis mindestens Ende 2017 beschlossen. Dies bedeutet, dass die Zinsen im Euroraum voraussichtlich noch längere Zeit auf niedrigem Niveau verharren werden. 2016 hat sich der Zinsvorteil des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro weiter verringert und seit Sommer 2014 notiert der Euribor-1M sogar tiefer als der Yen Libor-1M.

Auch die Marktteilnehmer erwarten auf lange Sicht sehr niedrige Geldmarktzinsen, so rechnet der Markt gemessen an den Forwards erst Ende 2019 wieder mit einem 3-Monats Euribor im positive Bereich und der Swiss Libor 3M Future mit Termin September 2020 notiert bei -0,22% (Stand 21.12.2016).

Unser aktuelles Zins-Angebot an Sie

Wie erwähnt, ist bei den aktuell niedrigen Euro-Zinsen der Zinsvorteil in der Fremdwährung nicht mehr wie bisher gegeben. Bei Komplettumstieg auf eine Euro-Finanzierung mit entsprechender Ratenzahlung können wir Ihnen attraktive Fixzinssätze anbieten. Das bedeutet: Sie sichern sich die aktuell niedrigen Fixzinssätze auf die vereinbarte Laufzeit und Ihre Ratenzahlung ist ebenso fixiert und damit planbar.

Die aktuellen Fixzinssätze bis zu 15 Jahren können Sie jederzeit bei Ihrem Betreuer oder unseren FremdwährungsKredit-Spezialisten erfragen.

Zusätzlich bietet Ihnen die Bank Austria diverse Sonderkonditionen an, wenn Sie weitere risikominimierende Maßnahmen ergreifen möchten.

Wechselkurse

Prognosen in der Ökonomie im Allgemeinen und Wechselkursprognosen im Speziellen sind naturgemäß mit großen Unsicherheiten behaftet. Die beiden Grafiken, die die Wechselkurse EUR/YEN und EUR/CHF seit 1999 darstellen, zeigen die große Schwankungsbreite. Aufgrund der weiterhin bestehenden großen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten (z.B. Brexit, Trump, 2017 Wahlen in Frankreich und Deutschland) wird die hohe Volatilität (Schwankung) in nächster Zeit vermutlich andauern. Dies ist einerseits natürlich eine Chance, stellt gleichzeitig aber auch weiterhin ein hohes Risiko dar.

Entwicklung Tilgungsträger

Neben Wechselkurseffekten und dem Zinsunterschied zwischen Heimat- und Fremdwährung spieltauch die Performance des jeweiligen Tilgungsträgers eine entscheidende Rolle für die Rückzahlungsfähigkeit des Kreditnehmers. Knapp drei Viertel aller noch laufenden Fremdwährungskredite sind endfällig und mit einem Tilgungsträger verbunden. Aufgrund der niedrigen Renditen bei festverzinslichen Wertpapieren und den Turbulenzen an den Finanzmärkten in den letzten Jahren blieb die Performance der Tilgungsträger allerdings unter den Erwartungen. Die Niedrigzinsphase und die Nervosität an den Finanzmärkten werden voraussichtlich noch länger andauern, wodurch die weitere Entwicklung der Tilgungsträger schwer abschätzbar ist.

Die unten angeführten Grafiken zeigen das schwierige Umfeld am Aktien- und Anleihenmarkt, mit dem die Tilgungsträger zu kämpfen hatten. Die linke Darstellung zeigt die Aktienkursentwicklung anhand des Eurostoxx 50. Im Mittelwert über alle Haushalte lag der Index zum Zeitpunkt der Aufnahme von CHF-Krediten bei ca. 3.300 Punkten, während er Ende Dezember 2016 um ca. 1 % niedriger notierte. Die rechte Grafik stellt den Verfall der Anleiherenditen am Beispiel der 10-jährigen österreichischen Bundesanleihe dar, so betrug die durchschnittliche Rendite zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme etwas über 4 % im Vergleich zu lediglich 0,5 % Ende Dezember letzten Jahres.

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Disclaimer:

Diese Information ist weder eine Marketingmitteilung noch eine Finanzanalyse. Unsere Einschätzung basiert auf öffentlichen Informationen, die wir als zuverlässig erachten, für die wir aber keine Gewähr übernehmen.

Es handelt sich lediglich um aktuelle Prognosen über Wirtschaftsdaten. Insbesondere lassen Wertentwicklungen in der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen zu.